Hermann Riemann - Piccolo - Fahrradlicht - 1904






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Hermann Riemann Piccolo Acetylen-Fahrradlampe aus ca. 1904, hergestellt in Gablenz, Chemnitz, Deutschland, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Karbidlampe (Acetylen) aus der Epoche für das Fahrrad, hergestellt von der deutschen Firma Hermann Riemann in Chemnitz-Gablenz.
Dieses spezielle Modell trägt den Namen "Piccolo".
Produktdetails
Hersteller: Herm. Riemann (Hermann Riemann).
Diese Lampe wurde in Deutschland hergestellt, genauer gesagt im Gablenz-Viertel der Stadt Chemnitz in Sachsen.
Modell: Original "Piccolo".
Zeitraum: Aus dem frühen XX. Jahrhundert, Modelle belegt um 1904-1910.
Herstellermarke: Die Aufschrift "Herm. Riemann Chemnitz-Gablenz" ist typischerweise für die Vorkriegsproduktion und die Zeit des Ersten Weltkriegs.
Funktionsweise: Die Lampe erzeugt Licht durch eine chemische Reaktion zwischen Wasser (im oberen Tank enthalten) und Calciumcarbid (im unteren Tank), wodurch Acetylen-Gas entsteht, das brennbereit ist.
Optische Merkmale: Sie zeigt kleine farbige Seitenfenster (in der Regel rot und grün) und eine meist vernickelte Metallkonstruktion.
Brenner Bray 349
Der Name Bray ist zusammen mit der Nummer 349 eingraviert.
Dies ist ein sehr interessantes Detail, das der Lampe historischen Wert verleiht.
Wer war Bray?
Die Geo. Bray & Co. war ein britisches Unternehmen aus Leeds, weltweiter Marktführer in der Herstellung von Präzisionsbrennern für Gas und Acetylen in der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Warum befindet sich Bray auf einer deutschen Lampe?
Internationale Zusammenarbeit: Obwohl die Lampe von Hermann Riemann in Deutschland gebaut wurde, galten Bray-Brenner als die besten der Welt in Flammenqualität und Beständigkeit. Viele europäische Hersteller hochwertiger Lampen importierten technische Komponenten von Bray.
Die Nummer 349: In diesem Fall bezieht sich die Nummer auf die technische Spezifikation des Brenners (Form oder Flammpotenz). In den Katalogen jener Zeit hatten Bray-Düsen präzise Nummern, um anzugeben, wie viele Liter Acetylen-Gas pro Stunde verbrauchten.
Kohärente Datierung: Das Vorhandensein originaler Bray-Komponenten ist typisch für Lampen, die zwischen 1900 und 1915 produziert wurden, was die von uns angenommene Datierung weiter bestätigt.
In der Praxis ist dies eine Lampe mit dem englischen "Motor" (Brenner) installiert auf einer deutschen Karosserie: ein Beispiel für technische Exzellenz der Epoche.
Karbidlampe (Acetylen) aus der Epoche für das Fahrrad, hergestellt von der deutschen Firma Hermann Riemann in Chemnitz-Gablenz.
Dieses spezielle Modell trägt den Namen "Piccolo".
Produktdetails
Hersteller: Herm. Riemann (Hermann Riemann).
Diese Lampe wurde in Deutschland hergestellt, genauer gesagt im Gablenz-Viertel der Stadt Chemnitz in Sachsen.
Modell: Original "Piccolo".
Zeitraum: Aus dem frühen XX. Jahrhundert, Modelle belegt um 1904-1910.
Herstellermarke: Die Aufschrift "Herm. Riemann Chemnitz-Gablenz" ist typischerweise für die Vorkriegsproduktion und die Zeit des Ersten Weltkriegs.
Funktionsweise: Die Lampe erzeugt Licht durch eine chemische Reaktion zwischen Wasser (im oberen Tank enthalten) und Calciumcarbid (im unteren Tank), wodurch Acetylen-Gas entsteht, das brennbereit ist.
Optische Merkmale: Sie zeigt kleine farbige Seitenfenster (in der Regel rot und grün) und eine meist vernickelte Metallkonstruktion.
Brenner Bray 349
Der Name Bray ist zusammen mit der Nummer 349 eingraviert.
Dies ist ein sehr interessantes Detail, das der Lampe historischen Wert verleiht.
Wer war Bray?
Die Geo. Bray & Co. war ein britisches Unternehmen aus Leeds, weltweiter Marktführer in der Herstellung von Präzisionsbrennern für Gas und Acetylen in der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Warum befindet sich Bray auf einer deutschen Lampe?
Internationale Zusammenarbeit: Obwohl die Lampe von Hermann Riemann in Deutschland gebaut wurde, galten Bray-Brenner als die besten der Welt in Flammenqualität und Beständigkeit. Viele europäische Hersteller hochwertiger Lampen importierten technische Komponenten von Bray.
Die Nummer 349: In diesem Fall bezieht sich die Nummer auf die technische Spezifikation des Brenners (Form oder Flammpotenz). In den Katalogen jener Zeit hatten Bray-Düsen präzise Nummern, um anzugeben, wie viele Liter Acetylen-Gas pro Stunde verbrauchten.
Kohärente Datierung: Das Vorhandensein originaler Bray-Komponenten ist typisch für Lampen, die zwischen 1900 und 1915 produziert wurden, was die von uns angenommene Datierung weiter bestätigt.
In der Praxis ist dies eine Lampe mit dem englischen "Motor" (Brenner) installiert auf einer deutschen Karosserie: ein Beispiel für technische Exzellenz der Epoche.
