Max Papart (1911-1994) - L'oiseau de feu

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David Elberg
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Max PAPART, L'oiseau de feu, 1980, originale Gravur in limitierter Auflage (23/35) mit handschriftlicher Signatur, geometrischer Damier-Vogel im zeitgenössischen Stil, mit beigefügtem weißen Rahmen; Platte 21 x 27 cm, Gesamtgröße 46 x 38,5 cm, guter Zustand, Frankreich.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Bonjour

Ich biete eine authentische Gravur in einwandfreiem Zustand aus einer limitierten Auflage 23/35 mit handschriftlicher Signatur.

Max PAPART (1911-1994), zusammen mit seinen Freunden Henri GOETZ und James COIGNARD, ist bekannt dafür, die Technik der Carborund-Reproduktion perfekt zu beherrschen. Im Gegensatz zur traditionellen Gravur, bei der Metall eingeschnitten wird, trägt der Graveur auf seine Metalltafel eine Paste aus Harz und Carborund-Pulver (rigider Siliciumkristall) auf. Das Ergebnis ist eine besondere materialartige, granulöse Textur, die man in den grauen Bereichen und unter dem Rot dieses Werks sieht. Diese Neuerung verbindet sich mit den alten Techniken der Radierung und der Aquatinta. Dieser säurebasierte Arbeitsvorgang wird auf die Platte aufgebracht, um die Linien des schwarzen Schachbrettmusters und die Hintergrundnuancen zu schärfen. Beim Durchlaufen des Drucks erzeugt die starke Dicke des Carborund einen Relief, der das dicke Arches-Papier entlangpresst und verzerrt; das ist die Technik des Prägeens. Dieser mit bloßem Auge sichtbare Relief verleiht dem Vogel und dem roten Streifen Tiefe und lässt den Druck wie eine Papierplastik erscheinen.

Auf den ersten Blick vermittelt das Werk eine souveräne, fast meditative Ruhe. Wir gelangen in eine mentale Landschaft, einen abstrakten Raum, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Der Hintergrund teilt sich in zwei große Flächen eines sanften Grautons mit einem leichten Grünstich. Diese Nebelhaute erinnert an einen schweren Himmel oder an eine im Morgentau schlafende Erde. In der Mitte dieser gedämpften Neutralität explodiert eine farbige Risslinie, die verbindliche Verbindungslinie in Form einer Feuerrate. Ein breites horizontales Band eines lebendigen, erzfeuerroten Farbschlags durchzieht die Komposition. Es ist nicht gerade, sondern zittert, als wäre es von der Hand der Natur selbst gezogen. Dieses Feuerrandband wirkt wie ein poetischer Horizont: Es trennt Oben und Unten, Himmel und Erde, während es dem stillen Grau Leben und Wärme einhaucht. Die zentrale Figur ist ein Schachbrett-Vogel. Unter diesem Horizont des Feuers schwebt dieses zentrale Element in einer leichten, luftigen und lebendigen Form. Dieser Vogel ist im graphischen Werk von Max PAPPART wiedererkennbar. Symbolisch, geometrisch, fast kubistisch wirkt der Vogel, als liege er im Wind. Seine Silhouette ist zugleich stabil und dynamisch, wie ein Drachen, der über die graue Weite schwebt. Sein Körper trägt ein Muster aus weißem und schwarzem Schachbrett. Die unregelmäßigen Felder erinnern an die Gedächtnis-Puzzle. Schwarze Quadrate verteilen sich dort zufällig wie Musiknoten auf einer stummen Partitur. Der Vogel wird zum Symbol des menschlichen Denkens, das danach strebt, in der verschwommenen Unendlichkeit der Welt zu entfliegen.

Rahmenabmessungen: 46 cm x 38,5 cm
Flächenmaße der Cavité: 21 cm x 27 cm

Dieses Werk in einwandfreiem Zustand trägt die handschriftliche Signatur von Max PAPART. Es befindet sich zwischen dem späten 1970er-Jahren und 1985; der Künstler befand sich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seiner graphischen Kunst. Ein weiß-elhafarbener Rahmen mit grober Textur wurde hinzugefügt sowie ein neuer doppelter Passepartout.

Diese Gravur ist ein Werk idealer Balance, in dem straffe Geometrie mit der Freiheit der Linie tanzt, und die Melancholie des Grauen durch die Wärme einer Feuerschranke unter dem Wagemut eines Vogelzugs gerettet wird.

Bonjour

Ich biete eine authentische Gravur in einwandfreiem Zustand aus einer limitierten Auflage 23/35 mit handschriftlicher Signatur.

Max PAPART (1911-1994), zusammen mit seinen Freunden Henri GOETZ und James COIGNARD, ist bekannt dafür, die Technik der Carborund-Reproduktion perfekt zu beherrschen. Im Gegensatz zur traditionellen Gravur, bei der Metall eingeschnitten wird, trägt der Graveur auf seine Metalltafel eine Paste aus Harz und Carborund-Pulver (rigider Siliciumkristall) auf. Das Ergebnis ist eine besondere materialartige, granulöse Textur, die man in den grauen Bereichen und unter dem Rot dieses Werks sieht. Diese Neuerung verbindet sich mit den alten Techniken der Radierung und der Aquatinta. Dieser säurebasierte Arbeitsvorgang wird auf die Platte aufgebracht, um die Linien des schwarzen Schachbrettmusters und die Hintergrundnuancen zu schärfen. Beim Durchlaufen des Drucks erzeugt die starke Dicke des Carborund einen Relief, der das dicke Arches-Papier entlangpresst und verzerrt; das ist die Technik des Prägeens. Dieser mit bloßem Auge sichtbare Relief verleiht dem Vogel und dem roten Streifen Tiefe und lässt den Druck wie eine Papierplastik erscheinen.

Auf den ersten Blick vermittelt das Werk eine souveräne, fast meditative Ruhe. Wir gelangen in eine mentale Landschaft, einen abstrakten Raum, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Der Hintergrund teilt sich in zwei große Flächen eines sanften Grautons mit einem leichten Grünstich. Diese Nebelhaute erinnert an einen schweren Himmel oder an eine im Morgentau schlafende Erde. In der Mitte dieser gedämpften Neutralität explodiert eine farbige Risslinie, die verbindliche Verbindungslinie in Form einer Feuerrate. Ein breites horizontales Band eines lebendigen, erzfeuerroten Farbschlags durchzieht die Komposition. Es ist nicht gerade, sondern zittert, als wäre es von der Hand der Natur selbst gezogen. Dieses Feuerrandband wirkt wie ein poetischer Horizont: Es trennt Oben und Unten, Himmel und Erde, während es dem stillen Grau Leben und Wärme einhaucht. Die zentrale Figur ist ein Schachbrett-Vogel. Unter diesem Horizont des Feuers schwebt dieses zentrale Element in einer leichten, luftigen und lebendigen Form. Dieser Vogel ist im graphischen Werk von Max PAPPART wiedererkennbar. Symbolisch, geometrisch, fast kubistisch wirkt der Vogel, als liege er im Wind. Seine Silhouette ist zugleich stabil und dynamisch, wie ein Drachen, der über die graue Weite schwebt. Sein Körper trägt ein Muster aus weißem und schwarzem Schachbrett. Die unregelmäßigen Felder erinnern an die Gedächtnis-Puzzle. Schwarze Quadrate verteilen sich dort zufällig wie Musiknoten auf einer stummen Partitur. Der Vogel wird zum Symbol des menschlichen Denkens, das danach strebt, in der verschwommenen Unendlichkeit der Welt zu entfliegen.

Rahmenabmessungen: 46 cm x 38,5 cm
Flächenmaße der Cavité: 21 cm x 27 cm

Dieses Werk in einwandfreiem Zustand trägt die handschriftliche Signatur von Max PAPART. Es befindet sich zwischen dem späten 1970er-Jahren und 1985; der Künstler befand sich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seiner graphischen Kunst. Ein weiß-elhafarbener Rahmen mit grober Textur wurde hinzugefügt sowie ein neuer doppelter Passepartout.

Diese Gravur ist ein Werk idealer Balance, in dem straffe Geometrie mit der Freiheit der Linie tanzt, und die Melancholie des Grauen durch die Wärme einer Feuerschranke unter dem Wagemut eines Vogelzugs gerettet wird.

Details

Künstler
Max Papart (1911-1994)
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
L'oiseau de feu
Technik
Radierung
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Frankreich
Jahr
1980
Zustand
Guter Zustand
Höhe
46 cm
Breite
38,5 cm
Gewicht
869 g
Darstellung/Thema
Tiere
Stil
Zeitgenössisch
Periode
1970-1980
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
Privat

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