Löffel (2) - .950 Silber - Louis XV Löffel- und Gabelset






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Historisch bedeutendes Paar bestehend aus einer Louis-XV-Silber-Löffelspitze und einer passenden Tischgabel, beide in Paris in der Mitte des 18. Jahrhunderts gefertigt und mit dem renommierten Feingehaltszeichen .950 versehen.
• Löffel: Hersteller Germain Chayé, Paris, datiert 1760–61 (verbrächter Großbuchstabe “V” als Datumsbuchstabe). Gewicht: 74,9 g.
• Gabel: Hersteller Nicholas Ponthier, Paris, datiert ca. 1756–57 (verbrächter Kleinbuchstabe “q” als Datumsbuchstabe). Gewicht: 77,7 g.
• Gesamtgewicht: 152,6 g
Beide Stücke tragen die Original-Fermiers Généraux-Testmarken aus dem Ancien Régime, einschließlich der Pariser Charge-Marke (verbrächter Großbuchstabe “A” auf dem Löffel). Sie zeigen außerdem eine bemerkenswerte Folge gemeinsamer späterer Garantie-Poinçons (poinçons de garantie) aus der Zeit nach der Revolution:
• Hercule (garantie-Marke, 1798–1838)
• Vieille Femme (1819–1838)
• Cérès (1819–1838)
Die Gabel weist zusätzlich eine Markierung mit dem Stierkopf auf (möglicherweise Hinweis auf eine Vermeil-Behandlung oder eine spezielle Kontrolle).
Diese identischen späteren Kontrollmarken sind das Highlight dieses Paares: Sie beweisen, dass Löffel und Gabel gemeinsam durch die Geschichte gereist sind, da sie zur gleichen Zeit in denselben Pariser Werkstätten zu Beginn des 19. Jahrhunderts erneut geprüft und zertifiziert wurden. Diese geteilte „Poinçon-Biografie“ ist außerordentlich selten für Stücke, die von unterschiedlichen Silberschmieden mehrere Jahre auseinander hergestellt wurden, und verleiht der Stücke wichtige historische Provenienz und Sammlerwert.
Beide Griffe sind Reverse wunderschön mit passenden Ornamentmonogrammen graviert (Blumenkartusche mit gekrönt ineinander verschlungenen Initialen/Wappen), was weiter belegt, dass sie stets als Paar innerhalb desselben adligen oder bürgerlichen Service zusammengehörten.
Zustand: Hervorragender Antiquitätszustand mit schöner natürlicher Patina, geringe Oberflächenkratzer und Abnutzungsspuren, die dem Alter von über 260 Jahren entsprechen. Keine Dellen, Risse oder Reparaturen. Die Schalen und Zinken bleiben fest und gut geformt. Klassischer eleganter Louis-XV-Stil mit glatten, verfeinerten Griffen.
Eine wunderbare Gelegenheit für Sammler französischer 18. Jahrhunderts-Orfèvrerie, Louis-XV-Silber oder Gegenstände mit dokumentierter historischer Kontinuität durch Poinçons. Ideal als Ausstellungsstück oder zum Ergänzen eines periodischen Services.
Historisch bedeutendes Paar bestehend aus einer Louis-XV-Silber-Löffelspitze und einer passenden Tischgabel, beide in Paris in der Mitte des 18. Jahrhunderts gefertigt und mit dem renommierten Feingehaltszeichen .950 versehen.
• Löffel: Hersteller Germain Chayé, Paris, datiert 1760–61 (verbrächter Großbuchstabe “V” als Datumsbuchstabe). Gewicht: 74,9 g.
• Gabel: Hersteller Nicholas Ponthier, Paris, datiert ca. 1756–57 (verbrächter Kleinbuchstabe “q” als Datumsbuchstabe). Gewicht: 77,7 g.
• Gesamtgewicht: 152,6 g
Beide Stücke tragen die Original-Fermiers Généraux-Testmarken aus dem Ancien Régime, einschließlich der Pariser Charge-Marke (verbrächter Großbuchstabe “A” auf dem Löffel). Sie zeigen außerdem eine bemerkenswerte Folge gemeinsamer späterer Garantie-Poinçons (poinçons de garantie) aus der Zeit nach der Revolution:
• Hercule (garantie-Marke, 1798–1838)
• Vieille Femme (1819–1838)
• Cérès (1819–1838)
Die Gabel weist zusätzlich eine Markierung mit dem Stierkopf auf (möglicherweise Hinweis auf eine Vermeil-Behandlung oder eine spezielle Kontrolle).
Diese identischen späteren Kontrollmarken sind das Highlight dieses Paares: Sie beweisen, dass Löffel und Gabel gemeinsam durch die Geschichte gereist sind, da sie zur gleichen Zeit in denselben Pariser Werkstätten zu Beginn des 19. Jahrhunderts erneut geprüft und zertifiziert wurden. Diese geteilte „Poinçon-Biografie“ ist außerordentlich selten für Stücke, die von unterschiedlichen Silberschmieden mehrere Jahre auseinander hergestellt wurden, und verleiht der Stücke wichtige historische Provenienz und Sammlerwert.
Beide Griffe sind Reverse wunderschön mit passenden Ornamentmonogrammen graviert (Blumenkartusche mit gekrönt ineinander verschlungenen Initialen/Wappen), was weiter belegt, dass sie stets als Paar innerhalb desselben adligen oder bürgerlichen Service zusammengehörten.
Zustand: Hervorragender Antiquitätszustand mit schöner natürlicher Patina, geringe Oberflächenkratzer und Abnutzungsspuren, die dem Alter von über 260 Jahren entsprechen. Keine Dellen, Risse oder Reparaturen. Die Schalen und Zinken bleiben fest und gut geformt. Klassischer eleganter Louis-XV-Stil mit glatten, verfeinerten Griffen.
Eine wunderbare Gelegenheit für Sammler französischer 18. Jahrhunderts-Orfèvrerie, Louis-XV-Silber oder Gegenstände mit dokumentierter historischer Kontinuität durch Poinçons. Ideal als Ausstellungsstück oder zum Ergänzen eines periodischen Services.
