Adolfo De Carolis (1874-1928) - Il Varo, 1908






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Xilografia an zwei Holzplatten, Maße: 221 mm x 353 mm; 490 x 320 mm. Maler, Graveur und Illustrator italienischer Herkunft. Zunächst formierte er sich in Bologna an der Accademia di Belle Arti und nach Erhalt des Diploms zog er 1892 nach Rom. Dort trifft er den Dichter Nino Costa, Gründer des Cenacolo In arte libertas, der eine Erneuerung der Kunst durch die Wiederentdeckung der Großen des Quattrocento im Sinne der Präraffaeliten vorschlug. De Carolis beginnt so, diese Gruppe zu frequenzieren, wird Mitglied und beginnt, Gemälde mit präraffaelitischer Prägung zu realisieren. Im Jahr 1900 lernt er den Dichter Giovanni Pascoli kennen, für den er zeichnet und einen silbernen Pokal sowie die Plakette für den vom Florentiner Magazin Marzocco geschenkten Stab fertigt. Er widmet sich daraufhin der grafischen Ausschmückung einiger Publikationen des Dichters. Diese Zusammenarbeit erweist sich als wichtig für die künstlerische Produktion zwischen 1892 und 1928, weil die Arbeiten dieser Periode ländliche und Meerlandschaften zeigen, die Pascolis Stimmung widerspiegeln. Im Jahr 1901 verlässt De Carolis Rom nach Florenz, wo er ornamentale Kunst an der Accademia di Belle Arti lehrt und sich der Xylografie widmet. Diese Technik wird ihm sehr teuer sein und er wird als Erster in Italien die alte Technik der farbigen Xylografie mit mehreren Holzplatten wieder aufnehmen. Zahlreiche Blätter einzeln oder Illustrationen für verschiedene Zeitschriften und für die Werke des Freundes D’Annunzio entstehen. Diese Druckerei stammt aus der Serie, die dem Leben des Meeres gewidmet ist und aus sechs Blättern besteht. Ein für den Künstler sehr bedeutsames Motiv, zu dem er nicht nur verschiedene Skizzen, sondern auch zahlreiche Fotos anfertigte. In diesem Blatt sind durch grüne und gelbe Tinten auf weißem Hintergrund ein Boot und mehrere Männer dargestellt. Im Vordergrund links zwei Mannsbilder in ganzer Figur, die mit großer Kraft, die Muskeln des Oberkörpers angespannt, von zwei weiteren Portraits nach unten gestützt, Seile ziehen. Im Hintergrund dagegen ein großes Schiff, das ablegen will; es wird von Männern in verschiedenen Positionen ins Meer getragen – wer drückt, wer zieht an Seilen, damit Ausonia, der am Bord eingravierte Schiffname, die Gewässer des Adria sea befährt. Ausonia ist der Name, den die lateinischen Dichter nach der römischen Eroberung (4. Jh. v. Chr.) ganz Italien zuschrieben, und in einem in der Rivista marchigiana illustrata erschienenen Artikel vergleicht De Carolis die Kraft und den Wagemut der Fischer von San Benedetto mit den oviden Seeleuten. Im Hintergrund die unendliche Weite des Meeres und die Küste. Eindrucksvoll auf glatt elfenbeinfarbigem Papier. Hervorragender Erhaltungszustand. Große Ränder außerhalb des Plattenrahmens.
Es wird eine sorgfältige Verpackung und der Versand garantiert.
Xilografia an zwei Holzplatten, Maße: 221 mm x 353 mm; 490 x 320 mm. Maler, Graveur und Illustrator italienischer Herkunft. Zunächst formierte er sich in Bologna an der Accademia di Belle Arti und nach Erhalt des Diploms zog er 1892 nach Rom. Dort trifft er den Dichter Nino Costa, Gründer des Cenacolo In arte libertas, der eine Erneuerung der Kunst durch die Wiederentdeckung der Großen des Quattrocento im Sinne der Präraffaeliten vorschlug. De Carolis beginnt so, diese Gruppe zu frequenzieren, wird Mitglied und beginnt, Gemälde mit präraffaelitischer Prägung zu realisieren. Im Jahr 1900 lernt er den Dichter Giovanni Pascoli kennen, für den er zeichnet und einen silbernen Pokal sowie die Plakette für den vom Florentiner Magazin Marzocco geschenkten Stab fertigt. Er widmet sich daraufhin der grafischen Ausschmückung einiger Publikationen des Dichters. Diese Zusammenarbeit erweist sich als wichtig für die künstlerische Produktion zwischen 1892 und 1928, weil die Arbeiten dieser Periode ländliche und Meerlandschaften zeigen, die Pascolis Stimmung widerspiegeln. Im Jahr 1901 verlässt De Carolis Rom nach Florenz, wo er ornamentale Kunst an der Accademia di Belle Arti lehrt und sich der Xylografie widmet. Diese Technik wird ihm sehr teuer sein und er wird als Erster in Italien die alte Technik der farbigen Xylografie mit mehreren Holzplatten wieder aufnehmen. Zahlreiche Blätter einzeln oder Illustrationen für verschiedene Zeitschriften und für die Werke des Freundes D’Annunzio entstehen. Diese Druckerei stammt aus der Serie, die dem Leben des Meeres gewidmet ist und aus sechs Blättern besteht. Ein für den Künstler sehr bedeutsames Motiv, zu dem er nicht nur verschiedene Skizzen, sondern auch zahlreiche Fotos anfertigte. In diesem Blatt sind durch grüne und gelbe Tinten auf weißem Hintergrund ein Boot und mehrere Männer dargestellt. Im Vordergrund links zwei Mannsbilder in ganzer Figur, die mit großer Kraft, die Muskeln des Oberkörpers angespannt, von zwei weiteren Portraits nach unten gestützt, Seile ziehen. Im Hintergrund dagegen ein großes Schiff, das ablegen will; es wird von Männern in verschiedenen Positionen ins Meer getragen – wer drückt, wer zieht an Seilen, damit Ausonia, der am Bord eingravierte Schiffname, die Gewässer des Adria sea befährt. Ausonia ist der Name, den die lateinischen Dichter nach der römischen Eroberung (4. Jh. v. Chr.) ganz Italien zuschrieben, und in einem in der Rivista marchigiana illustrata erschienenen Artikel vergleicht De Carolis die Kraft und den Wagemut der Fischer von San Benedetto mit den oviden Seeleuten. Im Hintergrund die unendliche Weite des Meeres und die Küste. Eindrucksvoll auf glatt elfenbeinfarbigem Papier. Hervorragender Erhaltungszustand. Große Ränder außerhalb des Plattenrahmens.
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