Val Saint Lambert - René Delvenne - Vase - Méduse - Kristall - Signiert + Originalaufkleber





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Val Saint Lambert “Méduse” Vase mit seltener handgeschnittener Dekoration
Entworfen von René Delvenne, Belgien, ca. 1950er
Eine seltene und besonders sammelwürdige Variante des gefeierten „Méduse“-Vasenmodells, entworfen von René Delvenne für Val Saint Lambert. Während das Modell selbst zu einem der bekanntesten Entwürfe der Manufaktur nach dem Krieg wurde, zeichnet sich dieses Exemplar durch eine ungewöhnliche und selten anzutreffende zusätzliche handgeschnittene Dekoration aus, wodurch es für Sammler zu einem deutlich außergewöhnlicheren Stück wird.
Aus mehrschichtigem Kristall gefertigt, mit einem wunderschönen Farbverlauf vom klaren Kristall hin zu einem tiefen Rubinrot, demonstriert die Vase die bemerkenswerte Beherrschung von Farbe und Form, für die Val Saint Lambert international bekannt geworden ist. Die Farbe intensiviert sich dramatisch zum Rand hin, während der transparente untere Körper das Gefühl von Bewegung und Fluidität im Kristall verstärkt.
Die elegante organische Silhouette, der asymmetrische Öffnungsrand und die fließenden inneren Konturen sind kennzeichnend für René Delvennes skulpturale Designsprache, die in der Zeit rund um die Expo 58 in Brüssel entwickelt wurde. Diese Serie spiegelt den Wandel hin zu futuristischeren, fließenden und expressiven Formen wider, die den belgischen Modernistischer Kristall der Mitte des 20. Jahrhunderts prägten.
Was dieses Exemplar besonders ungewöhnlich macht, ist das Vorhandensein zusätzlicher handgeschnittener Rillen und gravierter Details, die in den Rumpf der Vase integriert sind. Diese zusätzlichen manuellen Eingriffe sind bei diesem Modell selten anzutreffen und erzeugen ein auffälliges Zusammenspiel von Reflexionen, Tiefe und Licht. Die Kombination aus frei fließender skulpturaler Form und scharfem handwerklichem Schliff verleiht der Vase einen deutlich exklusiveren studioartigen Charakter im Vergleich zu Standardproduktionsmodellen.
Vasen aus dieser Designtypengruppe sind in der Referenzpublikation Val Saint Lambert: Art & Design 1880–1990 von Michèle Thiry dokumentiert, in der verwandte René Delvenne-Modelle im Kontext des belgischen postkriegs Kristalls designs und der künstlerischen Produktion der Expo 58 erläutert werden.
Völlig handgefertigt und frei geblasen, weicht jedes Exemplar naturgemäß geringfügig in Form, Farbverteilung und innerer Bewegung ab. Diese Vase trägt Reste ihres ursprünglichen Val Saint Lambert-Folienetiketts und ist am Boden signiert, was ihre Echtheit und Herkunft weiter bestätigt.
Ein höchst dekoratives und zunehmend gefragtes Sammlerstück — das skulpturale elegantes der ikonischen Méduse-Serie von René Delvenne mit einer ausgesprochen seltenen handgeschnittenen Variation, die am Markt nur selten anzutreffen ist.
Der Zustand ist sehr gut, ohne größere Absplitterungen oder Risse. Geringe Altersspuren und leichte Abnutzung, wie sie bei sorgfältigem Gebrauch auftreten können, sind möglich. Kleine Unregelmäßigkeiten und subtile Variationen sind dem handgefertigten Kristallproduktionsprozess inhärent und tragen zur Einzigartigkeit und Authentizität des Stücks bei.
Val Saint Lambert, in Seraing nahe Liège, Belgien, ist ein Leuchtfeuer feinen Kristallhandwerks mit einer fast zweihundertjährigen Tradition. Gegründet im Jahr 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Vall-Saint-Lambert-Abtei in eine florierende Glasmanufaktur.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Zeit bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und produzierte täglich 120.000 Glasstücke. Ihre Kreationen, bekannt für außerordentliche Qualität und aufwendige Designs, fanden weltweit Verehrer, darunter in der zaristischen Russia und Nordamerika. Ein Beleg ihrer Kunst ist die „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück über 2 Meter hoch und 200 Kilogramm schwer, geschaffen für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Trotz dieser Hindernisse blieb Val Saint Lambert widerstandsfähig und bewahrte sein handwerkliches Erbe. Heute verbindet das Unternehmen traditionelle Handwerkskunst nahtlos mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die ästhetischen Ansprüchen der Gegenwart gerecht werden.
Val Saint Lambert steht als Symbol belgischer Handwerkskunst, wobei jedes Stück eine harmonische Mischung aus Geschichte, Kunst und Innovation widerspiegelt.
Wird sorgfältig verpackt, geschützt und versichert
Val Saint Lambert “Méduse” Vase mit seltener handgeschnittener Dekoration
Entworfen von René Delvenne, Belgien, ca. 1950er
Eine seltene und besonders sammelwürdige Variante des gefeierten „Méduse“-Vasenmodells, entworfen von René Delvenne für Val Saint Lambert. Während das Modell selbst zu einem der bekanntesten Entwürfe der Manufaktur nach dem Krieg wurde, zeichnet sich dieses Exemplar durch eine ungewöhnliche und selten anzutreffende zusätzliche handgeschnittene Dekoration aus, wodurch es für Sammler zu einem deutlich außergewöhnlicheren Stück wird.
Aus mehrschichtigem Kristall gefertigt, mit einem wunderschönen Farbverlauf vom klaren Kristall hin zu einem tiefen Rubinrot, demonstriert die Vase die bemerkenswerte Beherrschung von Farbe und Form, für die Val Saint Lambert international bekannt geworden ist. Die Farbe intensiviert sich dramatisch zum Rand hin, während der transparente untere Körper das Gefühl von Bewegung und Fluidität im Kristall verstärkt.
Die elegante organische Silhouette, der asymmetrische Öffnungsrand und die fließenden inneren Konturen sind kennzeichnend für René Delvennes skulpturale Designsprache, die in der Zeit rund um die Expo 58 in Brüssel entwickelt wurde. Diese Serie spiegelt den Wandel hin zu futuristischeren, fließenden und expressiven Formen wider, die den belgischen Modernistischer Kristall der Mitte des 20. Jahrhunderts prägten.
Was dieses Exemplar besonders ungewöhnlich macht, ist das Vorhandensein zusätzlicher handgeschnittener Rillen und gravierter Details, die in den Rumpf der Vase integriert sind. Diese zusätzlichen manuellen Eingriffe sind bei diesem Modell selten anzutreffen und erzeugen ein auffälliges Zusammenspiel von Reflexionen, Tiefe und Licht. Die Kombination aus frei fließender skulpturaler Form und scharfem handwerklichem Schliff verleiht der Vase einen deutlich exklusiveren studioartigen Charakter im Vergleich zu Standardproduktionsmodellen.
Vasen aus dieser Designtypengruppe sind in der Referenzpublikation Val Saint Lambert: Art & Design 1880–1990 von Michèle Thiry dokumentiert, in der verwandte René Delvenne-Modelle im Kontext des belgischen postkriegs Kristalls designs und der künstlerischen Produktion der Expo 58 erläutert werden.
Völlig handgefertigt und frei geblasen, weicht jedes Exemplar naturgemäß geringfügig in Form, Farbverteilung und innerer Bewegung ab. Diese Vase trägt Reste ihres ursprünglichen Val Saint Lambert-Folienetiketts und ist am Boden signiert, was ihre Echtheit und Herkunft weiter bestätigt.
Ein höchst dekoratives und zunehmend gefragtes Sammlerstück — das skulpturale elegantes der ikonischen Méduse-Serie von René Delvenne mit einer ausgesprochen seltenen handgeschnittenen Variation, die am Markt nur selten anzutreffen ist.
Der Zustand ist sehr gut, ohne größere Absplitterungen oder Risse. Geringe Altersspuren und leichte Abnutzung, wie sie bei sorgfältigem Gebrauch auftreten können, sind möglich. Kleine Unregelmäßigkeiten und subtile Variationen sind dem handgefertigten Kristallproduktionsprozess inhärent und tragen zur Einzigartigkeit und Authentizität des Stücks bei.
Val Saint Lambert, in Seraing nahe Liège, Belgien, ist ein Leuchtfeuer feinen Kristallhandwerks mit einer fast zweihundertjährigen Tradition. Gegründet im Jahr 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Vall-Saint-Lambert-Abtei in eine florierende Glasmanufaktur.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Zeit bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und produzierte täglich 120.000 Glasstücke. Ihre Kreationen, bekannt für außerordentliche Qualität und aufwendige Designs, fanden weltweit Verehrer, darunter in der zaristischen Russia und Nordamerika. Ein Beleg ihrer Kunst ist die „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück über 2 Meter hoch und 200 Kilogramm schwer, geschaffen für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Trotz dieser Hindernisse blieb Val Saint Lambert widerstandsfähig und bewahrte sein handwerkliches Erbe. Heute verbindet das Unternehmen traditionelle Handwerkskunst nahtlos mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die ästhetischen Ansprüchen der Gegenwart gerecht werden.
Val Saint Lambert steht als Symbol belgischer Handwerkskunst, wobei jedes Stück eine harmonische Mischung aus Geschichte, Kunst und Innovation widerspiegelt.
Wird sorgfältig verpackt, geschützt und versichert
