Esoterisch-gotisch, blumig und noir: Rosario-Ring aus Silber 800 - Ring - Die Siebzigerjahre





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gotisch blühend und Noir: Rosenkranzring aus Silber 800
Racconto: "Der Garten der stillen Schatten"
Das Metall ist kalt, von einem Grau, das den Nebel tausender Wintermorgen zu absorbieren scheint. Es wiegt wenig weniger als zwei Gramm, doch am Finger lastet es wie das Geheimnis eines Beichtstuhls.
Das 800er Silber glänzt nicht wie das der Herren; es hat die Härte der Erde und die Farbe der Asche.
Die zehn Rosen, im Metall eingeschnitten, verströmen keinen Duft von Leben. Sie sind Schattenrosen, deren Blütenblätter nicht von der Zeit, sondern vom unaufhörlichen Tasten nervöser Finger in der Dunkelheit aufgezehrt wurden.
Es heißt, dass dieser Ring einer Frau gehörte, die nie sprach. Sie saß auf der letzten Bank der profanierten Kirche am Waldrand, wo das Licht der Kerzen nie ganz hinkommt. Jede Nacht, beim Glockenschlag der Mitternacht, suchte ihr Daumen die erste Rose. Ein Flüstern. Dann die zweite. Eine begangene Sünde, an die sie sich erinnerte. Bei der fünften Rose schien das Silber zu glühen, genährt vom Bedauern.
Der zentrale Kreuz ist nicht süß: Es ist eine eckige Mahnung, eine Grenze zwischen dem, was heilig ist, und dem, was begraben liegt. Wer diesen Ring heute trägt, spürt einen feinen Schauer: Es ist nicht nur Oxidation, die die Haut grau färbt, sondern der Ruf einer alten, fast gotischen Hingabe, bei der das Gebet das einzige Mittel war gegen die Schatten, die an der Tür kratzten.
Nun ruht der Ring zwischen deinen Händen. Die Rosen sind verblasst, das Kreuz ist müde, aber wenn du im Stillen des Zimmers dein Ohr spitzt, könntest du noch das Echo jenes letzten abgebrochenen Rosenkranzes hören.
Ein Rat: Wenn du seinen gotischen Reiz bewahren willst, poliere ihn nicht zu sehr. Diese dunkle Patina ist es, was dem Metall 800 seine "Seele" verleiht.
Der Verkäufer stellt sich vor
Gotisch blühend und Noir: Rosenkranzring aus Silber 800
Racconto: "Der Garten der stillen Schatten"
Das Metall ist kalt, von einem Grau, das den Nebel tausender Wintermorgen zu absorbieren scheint. Es wiegt wenig weniger als zwei Gramm, doch am Finger lastet es wie das Geheimnis eines Beichtstuhls.
Das 800er Silber glänzt nicht wie das der Herren; es hat die Härte der Erde und die Farbe der Asche.
Die zehn Rosen, im Metall eingeschnitten, verströmen keinen Duft von Leben. Sie sind Schattenrosen, deren Blütenblätter nicht von der Zeit, sondern vom unaufhörlichen Tasten nervöser Finger in der Dunkelheit aufgezehrt wurden.
Es heißt, dass dieser Ring einer Frau gehörte, die nie sprach. Sie saß auf der letzten Bank der profanierten Kirche am Waldrand, wo das Licht der Kerzen nie ganz hinkommt. Jede Nacht, beim Glockenschlag der Mitternacht, suchte ihr Daumen die erste Rose. Ein Flüstern. Dann die zweite. Eine begangene Sünde, an die sie sich erinnerte. Bei der fünften Rose schien das Silber zu glühen, genährt vom Bedauern.
Der zentrale Kreuz ist nicht süß: Es ist eine eckige Mahnung, eine Grenze zwischen dem, was heilig ist, und dem, was begraben liegt. Wer diesen Ring heute trägt, spürt einen feinen Schauer: Es ist nicht nur Oxidation, die die Haut grau färbt, sondern der Ruf einer alten, fast gotischen Hingabe, bei der das Gebet das einzige Mittel war gegen die Schatten, die an der Tür kratzten.
Nun ruht der Ring zwischen deinen Händen. Die Rosen sind verblasst, das Kreuz ist müde, aber wenn du im Stillen des Zimmers dein Ohr spitzt, könntest du noch das Echo jenes letzten abgebrochenen Rosenkranzes hören.
Ein Rat: Wenn du seinen gotischen Reiz bewahren willst, poliere ihn nicht zu sehr. Diese dunkle Patina ist es, was dem Metall 800 seine "Seele" verleiht.

