Claudia Stella (1636-1697), after Nicolas Poussin - Cristo






Verbrachte fünf Jahre als Experte für klassische Kunst und drei Jahre als Kommissar-Priseur.
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Claudia Stella (1636-1697), nach Nicolas Poussin, zeigt Cristo, eine Kaltnadel auf handgeschöpftem Papier im klassischen Stil des XVII. Jahrhunderts, signiert auf der Platte, Maße 49,5 × 38 cm, in guten Zustand mit echtem Wasserzeichennachweis.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese hervorragende Komposition beschreibt den feierlichen und dramatischen Moment, als Jesus vor das richterliche Gericht geführt wird, und übersetzt die meisterhafte grafische Rahmung in die klassizistische Erfindung von Nicolas Poussin. Die Szene ist mit einer strengen perspektivischen und hierarchischen Anlage auf zwei Ebenen aufgebaut: Im oberen Teil, unter einem majestätischen, drapierten Baldachin, sitzt der König auf dem Thron, unterstützt von Beratern und einem Schreiber, der den Verhörvorgang notiert; im unteren Teil, jenseits des Marmorbalkons, wird Christus von Soldaten in Rüstung und Speeren festgehalten, umgeben von Priestern und Würdenträgern, die ihn mit theatralischen und eindringlichen Gesten andeuten und anklagen. Die strenge Aufstellung der Architekturen und der maßvoll eingesetzte Lichteinsatz betonen die tragische Immobilität des Erlösers, im Kontrast zur dynamischen Aufregung seiner Ankläger.
Das vorliegende Exemplar ist eine hervorragende Impression aus der Epoche, gedruckt auf schwerem, handgeschöpftem Büttenpapier der Zeit. Die außerordentliche Genauigkeit der Strichführung beschreibt minutös die reich fallenden Falten der Togas, die metallischen Details der Rüstungen und die stark charakterisierten Gesichter der zahlreichen Personen, und bietet eine wertvolle Zeugenaussage der großartigen Meisterschaft der französischen Schule des XVII–XVIII. Jahrhunderts.
Die Bedingungen sind sehr gut; es weist keinerlei Feuchtigkeitsflecken jeglicher Art auf, die Druckqualität ist ausgezeichnet.
Außerdem trägt das Werk das Wasserzeichen als Nachweis der Echtheit und Seltenheit des Exemplars.
Diese hervorragende Komposition beschreibt den feierlichen und dramatischen Moment, als Jesus vor das richterliche Gericht geführt wird, und übersetzt die meisterhafte grafische Rahmung in die klassizistische Erfindung von Nicolas Poussin. Die Szene ist mit einer strengen perspektivischen und hierarchischen Anlage auf zwei Ebenen aufgebaut: Im oberen Teil, unter einem majestätischen, drapierten Baldachin, sitzt der König auf dem Thron, unterstützt von Beratern und einem Schreiber, der den Verhörvorgang notiert; im unteren Teil, jenseits des Marmorbalkons, wird Christus von Soldaten in Rüstung und Speeren festgehalten, umgeben von Priestern und Würdenträgern, die ihn mit theatralischen und eindringlichen Gesten andeuten und anklagen. Die strenge Aufstellung der Architekturen und der maßvoll eingesetzte Lichteinsatz betonen die tragische Immobilität des Erlösers, im Kontrast zur dynamischen Aufregung seiner Ankläger.
Das vorliegende Exemplar ist eine hervorragende Impression aus der Epoche, gedruckt auf schwerem, handgeschöpftem Büttenpapier der Zeit. Die außerordentliche Genauigkeit der Strichführung beschreibt minutös die reich fallenden Falten der Togas, die metallischen Details der Rüstungen und die stark charakterisierten Gesichter der zahlreichen Personen, und bietet eine wertvolle Zeugenaussage der großartigen Meisterschaft der französischen Schule des XVII–XVIII. Jahrhunderts.
Die Bedingungen sind sehr gut; es weist keinerlei Feuchtigkeitsflecken jeglicher Art auf, die Druckqualität ist ausgezeichnet.
Außerdem trägt das Werk das Wasserzeichen als Nachweis der Echtheit und Seltenheit des Exemplars.
