Peter Paul Rubens (1577-1640), after - Lot e le figlie






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Technische Daten
Typ: Alte Druckgrafik / Originalkupferstich
Autor / Kartograf / Kupferstecher: Willem Swanenburg
Zeichner: Peter Paul Rubens
Verlag / Druck: N. a Waesberghe
Ort: Niederlande
Epoche / Datum: 1662
Technik: Kupferstichradierung mit Burin
Trägermaterial: Büttenpapier auf Karton aufgeklebt
Motiv / Titel: Lot und seine Töchter
Maße: 37,5 × 31 cm Radierung
Komposition: Einzelblatt mit allegorischer biblischer Szene und lateinischem Distichon am unteren Rand eingraviert
Beschreibung
Bedeutende barocke Radierung des 17. Jahrhunderts, geschaffen von Willem Swanenburg nach einer Erfindung von Peter Paul Rubens, die die bekannte biblische Episode Lot und seine Töchter aus Genesis darstellt. Die Szene zeigt Lot im Zentrum der Komposition, während seine beiden Töchter ihn unterstützen und ihm Wein reichen, und auf die Episode nach der Zerstörung Sodoms anspielt, in der die jungen Frauen ihren Vater betrinken, um der Familie Nachkommenschaft zu sichern. Die kompositorische Anlage, von starker barocker Theatralität geprägt, ergibt sich unmittelbar aus Rubens’ monumentaler Sprache und entwickelt sich durch eine dynamische Anordnung der Figuren, fließende Draperien und einen intensiven Chiaroscuro, der meisterhaft durch ein dichtes Netz von Burinlinien übersetzt wird.
Die Stichequalität ist besonders hoch, mit auffälliger Sorgfalt bei der anatomischen Wiedergabe, den Texturen der Stoffe und den Tonübergängen. Das Werk trägt im unteren Teil ein lateinisches Distichon moralischen Charakters, das die allegorische Lesart der Szene im nordischen Bildkodex des 17. Jahrhunderts ergänzt. Die Inschriften „Pet. Paul Rubens pinx.“ und „W. Swanenburg sculp.“ identifizieren jeweils den Autor der malerischen Erfindung und den Graveur, während die Angabe des Verlags „N. a Waesberghe“ und das Datum 1612 das Werk präzise in die niederländische Druckproduktion des 17. Jahrhunderts einordnen.
Historisch-künstlerischer Hinweis
Peter Paul Rubens war eine der zentralen Figuren der europäischen Barockmalerei, und seine Kompositionen wurden durch Stiche der wichtigsten flämischen und holländischen Kupferstecher des 17. Jahrhunderts weit verbreitet. Willem Swanenburg, tätig vom späten 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, ist bekannt für technische Präzision und die tonale Qualität seiner grafischen Übersetzungen. Das Motiv Lot und seine Töchter wurde in der Barockkultur besonders geschätzt wegen seines starken moralischen und symbolischen Gehalts und bot Künstlern die Möglichkeit, dramatische und sinnliche Kompositionen von großer visueller Wirkung zu entwickeln. Das Werk ist in der grafischen Tradition verzeichnet, die sich aus Rubens’ Erfindungen ableitet, und mit Exemplaren in bedeutenden europäischen Museen sammelwürdig.
Zustandsbericht
Exemplar am Rand der Druckplatte beschnitten und anschließend auf festen Träger aufgebracht. Leichte Oxidationen, kleine Zeitzeichen und verbreitete Spuren von Handhabung, die mit der Epoche des Werks vereinbar sind. Der Abdruck noch gut lesbar mit guter Gesamterhaltung der Stiche und des Tonkontrasts.
Technische Daten
Typ: Alte Druckgrafik / Originalkupferstich
Autor / Kartograf / Kupferstecher: Willem Swanenburg
Zeichner: Peter Paul Rubens
Verlag / Druck: N. a Waesberghe
Ort: Niederlande
Epoche / Datum: 1662
Technik: Kupferstichradierung mit Burin
Trägermaterial: Büttenpapier auf Karton aufgeklebt
Motiv / Titel: Lot und seine Töchter
Maße: 37,5 × 31 cm Radierung
Komposition: Einzelblatt mit allegorischer biblischer Szene und lateinischem Distichon am unteren Rand eingraviert
Beschreibung
Bedeutende barocke Radierung des 17. Jahrhunderts, geschaffen von Willem Swanenburg nach einer Erfindung von Peter Paul Rubens, die die bekannte biblische Episode Lot und seine Töchter aus Genesis darstellt. Die Szene zeigt Lot im Zentrum der Komposition, während seine beiden Töchter ihn unterstützen und ihm Wein reichen, und auf die Episode nach der Zerstörung Sodoms anspielt, in der die jungen Frauen ihren Vater betrinken, um der Familie Nachkommenschaft zu sichern. Die kompositorische Anlage, von starker barocker Theatralität geprägt, ergibt sich unmittelbar aus Rubens’ monumentaler Sprache und entwickelt sich durch eine dynamische Anordnung der Figuren, fließende Draperien und einen intensiven Chiaroscuro, der meisterhaft durch ein dichtes Netz von Burinlinien übersetzt wird.
Die Stichequalität ist besonders hoch, mit auffälliger Sorgfalt bei der anatomischen Wiedergabe, den Texturen der Stoffe und den Tonübergängen. Das Werk trägt im unteren Teil ein lateinisches Distichon moralischen Charakters, das die allegorische Lesart der Szene im nordischen Bildkodex des 17. Jahrhunderts ergänzt. Die Inschriften „Pet. Paul Rubens pinx.“ und „W. Swanenburg sculp.“ identifizieren jeweils den Autor der malerischen Erfindung und den Graveur, während die Angabe des Verlags „N. a Waesberghe“ und das Datum 1612 das Werk präzise in die niederländische Druckproduktion des 17. Jahrhunderts einordnen.
Historisch-künstlerischer Hinweis
Peter Paul Rubens war eine der zentralen Figuren der europäischen Barockmalerei, und seine Kompositionen wurden durch Stiche der wichtigsten flämischen und holländischen Kupferstecher des 17. Jahrhunderts weit verbreitet. Willem Swanenburg, tätig vom späten 16. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, ist bekannt für technische Präzision und die tonale Qualität seiner grafischen Übersetzungen. Das Motiv Lot und seine Töchter wurde in der Barockkultur besonders geschätzt wegen seines starken moralischen und symbolischen Gehalts und bot Künstlern die Möglichkeit, dramatische und sinnliche Kompositionen von großer visueller Wirkung zu entwickeln. Das Werk ist in der grafischen Tradition verzeichnet, die sich aus Rubens’ Erfindungen ableitet, und mit Exemplaren in bedeutenden europäischen Museen sammelwürdig.
Zustandsbericht
Exemplar am Rand der Druckplatte beschnitten und anschließend auf festen Träger aufgebracht. Leichte Oxidationen, kleine Zeitzeichen und verbreitete Spuren von Handhabung, die mit der Epoche des Werks vereinbar sind. Der Abdruck noch gut lesbar mit guter Gesamterhaltung der Stiche und des Tonkontrasts.
