Eugen Osswald (1879-1960) - Chevaux dans la prairie





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eugen Osswald / Eugen Oßwald
Stuttgart, 1879 - München, 1960.
Pferde auf der Weide.
Öl auf Leinwand signiert.
Meisterwerk des deutschen Malers Eugen Osswald, auch angegeben als Eugen Oßwald, Künstler spezialisiert auf Tiermalerei, Reit- und Pferdedarstellungen sowie Landschaften mit Tieren. Geboren in Stuttgart im Jahr 1879, gestorben in München im Jahr 1960, entwickelte Osswald seine Laufbahn überwiegend im Münchner Umfeld und erhielt Unterricht bei Meistern wie Heinrich von Zügel und Angelo Jank, zwei zentrale Figuren der deutschen Tier- und Reitmalerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Das Werk zeigt eine Gruppe von Pferden auf einer weiten, lichtdurchfluteten Wiese, eingebettet in eine baumbeschattete Landschaft. Der Künstler setzt die Tiere in den Vordergrund, mehrere Exemplare mit außerordentlicher anatomischer Genauigkeit und Volumenwahrnehmung, während im Hintergrund eine weiter entfernte Herde zu erkennen ist, was die räumliche Tiefe der Komposition vergrößert. Die Szene vermittelt eine natürliche Ruhe, typisch für die mitteleuropäische Tiermalerei mit naturalistischem und impressionistischem Traditionseinschlag.
Technisch auffällig ist Osswalds sicherer Umgang mit den Anatomien, Haltungsformen und dem Fell der Pferde. Das weiße Pferd in der Mitte fungiert als visueller Anker der Komposition und kontrastiert zu den braunen und dunklen Tönen der übrigen Exemplare. Die Pinselführung verbindet Präzision in den zentralen Bereichen mit einem freieren, lebendigeren Stil im Landschaftsteil, insbesondere in der Vegetation, dem Himmel und der Wiese.
Das Werk ordnet sich vollständig in die Spezialität des Künstlers ein, der als Tiermaler, Illustrator und Lithograf bekannt war, mit einer Produktion, die sich auf Pferde, Vieh, Feldtiere und Naturdarstellungen konzentriert. In der Malerei zeigt sich der Einfluss von Heinrich von Zügel, insbesondere in dem Interesse, Tiere im Freien darzustellen, eingebettet in helle, natürliche Umgebungen.
Die Farbpalette, reich an Grün-, Blau- und Erdtönen sowie Weiß und Ockern, verleiht dem Ganzen Frische und Tiefe. Die Landschaft erscheint in einer leuchtenden, atmosphärischen Pinselführung konstruiert, während die Pferde einen höheren Detailgrad zeigen, womit die Beherrschung der Tierdarstellung durch den Künstler deutlich wird. Diese Verbindung aus naturalistischer Beobachtung, malerischer Lockerheit und lichtsinnlicher Sensibilität positioniert das Werk innerhalb der deutschen Reiter- bzw. Pferdemalerei zum Jahrhundertwechsel.
Ein Werk mit großer dekorativer Präsenz und bemerkenswerter malerischer Qualität, besonders interessant für Sammler europäischer Tiermalerei, Reiterszenen und deutsche Schule des späten 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Es ist gerahmt präsentiert. Der Rahmen wird als Geschenk beigebracht und fließt nicht in die Bewertung des Werks ein.
Der Verkäufer stellt sich vor
Eugen Osswald / Eugen Oßwald
Stuttgart, 1879 - München, 1960.
Pferde auf der Weide.
Öl auf Leinwand signiert.
Meisterwerk des deutschen Malers Eugen Osswald, auch angegeben als Eugen Oßwald, Künstler spezialisiert auf Tiermalerei, Reit- und Pferdedarstellungen sowie Landschaften mit Tieren. Geboren in Stuttgart im Jahr 1879, gestorben in München im Jahr 1960, entwickelte Osswald seine Laufbahn überwiegend im Münchner Umfeld und erhielt Unterricht bei Meistern wie Heinrich von Zügel und Angelo Jank, zwei zentrale Figuren der deutschen Tier- und Reitmalerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Das Werk zeigt eine Gruppe von Pferden auf einer weiten, lichtdurchfluteten Wiese, eingebettet in eine baumbeschattete Landschaft. Der Künstler setzt die Tiere in den Vordergrund, mehrere Exemplare mit außerordentlicher anatomischer Genauigkeit und Volumenwahrnehmung, während im Hintergrund eine weiter entfernte Herde zu erkennen ist, was die räumliche Tiefe der Komposition vergrößert. Die Szene vermittelt eine natürliche Ruhe, typisch für die mitteleuropäische Tiermalerei mit naturalistischem und impressionistischem Traditionseinschlag.
Technisch auffällig ist Osswalds sicherer Umgang mit den Anatomien, Haltungsformen und dem Fell der Pferde. Das weiße Pferd in der Mitte fungiert als visueller Anker der Komposition und kontrastiert zu den braunen und dunklen Tönen der übrigen Exemplare. Die Pinselführung verbindet Präzision in den zentralen Bereichen mit einem freieren, lebendigeren Stil im Landschaftsteil, insbesondere in der Vegetation, dem Himmel und der Wiese.
Das Werk ordnet sich vollständig in die Spezialität des Künstlers ein, der als Tiermaler, Illustrator und Lithograf bekannt war, mit einer Produktion, die sich auf Pferde, Vieh, Feldtiere und Naturdarstellungen konzentriert. In der Malerei zeigt sich der Einfluss von Heinrich von Zügel, insbesondere in dem Interesse, Tiere im Freien darzustellen, eingebettet in helle, natürliche Umgebungen.
Die Farbpalette, reich an Grün-, Blau- und Erdtönen sowie Weiß und Ockern, verleiht dem Ganzen Frische und Tiefe. Die Landschaft erscheint in einer leuchtenden, atmosphärischen Pinselführung konstruiert, während die Pferde einen höheren Detailgrad zeigen, womit die Beherrschung der Tierdarstellung durch den Künstler deutlich wird. Diese Verbindung aus naturalistischer Beobachtung, malerischer Lockerheit und lichtsinnlicher Sensibilität positioniert das Werk innerhalb der deutschen Reiter- bzw. Pferdemalerei zum Jahrhundertwechsel.
Ein Werk mit großer dekorativer Präsenz und bemerkenswerter malerischer Qualität, besonders interessant für Sammler europäischer Tiermalerei, Reiterszenen und deutsche Schule des späten 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Es ist gerahmt präsentiert. Der Rahmen wird als Geschenk beigebracht und fließt nicht in die Bewertung des Werks ein.

