Rafael Bataller Giralt (1920-2013) - Bodegón frutal






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Werk ist vom Künstler am unteren Rand signiert
Der gemälde ist gerahmt ausgestellt
Der Zustand des Werks ist gut
Maße des Werks: 65 x 92 cm.
Maße des Rahmens: 80 x 106 cm.
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Biografie des Künstlers:
Rafel (Rafael) Bataller i Giralt war ein katalanischer Maler und Zeichner, eng verbunden mit Blanes und volksläufig bekannt als „der Maler von Formentera“.
Leben und Ausbildung:
Geboren in Blanes (La Selva, Girona) am 26. November 1920, Sohn von Dolors Giralt und dem Arzt Tomàs Bataller, Mediziner und Amateurfotograf.
Seine ersten Zeichenstudien absolvierte er bei dem Aquarellisten Ramon Reig am Institut de Batxillerat in Figueres, und während des Bürgerkriegs studierte er bei Àngel Planells an der Escola d’Arts i Oficis in Blanes.
1900 erlangte er 1950 den Abschluss an der Escola Superior de Belles Arts de Sant Jordi in Barcelona, wo er eine solide akademische Ausbildung erhielt.
Anschließend vertiefte er seine Druckgrafik-Studien bei Meister Jaume Pla und zwischen 1951 und 1956 nahm er an den „campaments pictòrics“ der Gruppe Lucerna teil, organisiert von Josep Maria Garrut.
1956 erhielt er ein Stipendium, um nach Paris zu gehen – eine Schlüsselerfahrung in seiner künstlerischen Entwicklung und in der internationalen Öffnung seines Werks.
Künstlerischer Werdegang und Motive:
Er war Maler, Zeichner und Aquarellist sowie Fotograf und stellte unter anderem in renommierten Räumen wie der Sala Parés in Barcelona aus.
Man kennt ihn als „den Maler von Formentera“, weil die Insel, die er 1956 erstmals besuchte, zu einem seiner bevorzugten Motive wurde und einen wesentlichen Bestandteil seines landschaftlichen Imaginären bildete.
Im Verlauf seines Lebens hatte er Residenzen und Ateliers an mehreren Orten, die sein Werk prägten: Paris, Barcelona, Formentera und Es Bòrdes (Val d’Aran).
Vall d’Aran, zusammen mit Blanes und Formentera, war ein weiteres seiner „Paradies[e]s“: Dort entstanden bedeutende malerische und fotografische Werke, fokussiert auf Schneelandschaften und Bergarchitektur.
Sein Interesse an Licht und Atmosphäre bleibt konstant – sowohl in Malerei als auch in Fotografie – und zeigt sich in der Aufmerksamkeit für chromatische Veränderungen der Landschaft.
Fotografie und andere Facetten:
Die Fotografie begleitete stets seine Tätigkeit als Maler; er gewann den I. Provinzwettbewerb für Farbdias in Girona im Jahr 1964 und erhielt weitere Auszeichnungen in anderen nationalen Wettbewerben.
Das Kommunalarchiv von Blanes bewahrt sein persönliches Archiv mit Dokumentationen zu seiner Laufbahn und Tausenden Fotografien, die seinen künstlerischen Blick bezeugen.
Er war auch ein großer Liebhaber der Seefahrt und Mitbegründer des Segelclubs Blanes im Jahr 1943, eine Facette, die seine Verbindung zum Meer und zu Blanes stärkte.
Privates und Auszeichnungen:
1968 heiratete er die philippinische Künstlerin Rosario de Oteyza (Charo de Oteyza); gemeinsam suchten sie Inspiration in Blanes, Formentera, Paris und Vall d’Aran.
Er erhielt zahlreiche Ehrungen: 1958 wurde Blanes ihm zu Ehren ein erster Dank aus dem Erfolg in Paris zuteil, und Josep Maria de Sagarra widmete ihm das Gedicht „A Rafael Bataller, pintor i navegant“.
Die Stadt Blanes lud ihn 1997 ein, die Festrede der Festa Major von Santa Anna zu halten, um seine kulturelle Relevanz in der Stadt anzuerkennen.
2011 verlieh der Consell Insular de Formentera ihm den Premi Sant Jaume für seinen Beitrag zur Projektierung der Insel durch sein Werk.
2013 organisierte das Conselh Generau d’Aran eine offizielle Empfangsfeier, bei der Bataller das Gemälde „Es Bòrdes“ spendete – Blick auf das Dorf, an dem er eines seiner Ateliers hatte.
Letzte Jahre und Vermächtnis:
Er verstarb am 11. November 2013 im Alter von 92 Jahren, und nur wenige Tage später wurde in der Casa Saladrigas (Blanes) eine große retrospektive Ausstellung eröffnet, die als posthumer Dank galt.
2020 begann Blanes ein Veranstaltungsprogramm, um das hundertjährige Geburtsjubiläum zu feiern und seine Bedeutung als lokaler Künstler sowie seine Reichweite über die Stadt hinaus hervorzuheben.
Seine Figur wird heute als eine vielseitige Schöpferpersönlichkeit in Erinnerung behalten, fest verbunden mit Blanes, Formentera und Vall d’Aran, und als ein großer visueller Chronist dieser Landschaften.
Das Werk ist vom Künstler am unteren Rand signiert
Der gemälde ist gerahmt ausgestellt
Der Zustand des Werks ist gut
Maße des Werks: 65 x 92 cm.
Maße des Rahmens: 80 x 106 cm.
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Biografie des Künstlers:
Rafel (Rafael) Bataller i Giralt war ein katalanischer Maler und Zeichner, eng verbunden mit Blanes und volksläufig bekannt als „der Maler von Formentera“.
Leben und Ausbildung:
Geboren in Blanes (La Selva, Girona) am 26. November 1920, Sohn von Dolors Giralt und dem Arzt Tomàs Bataller, Mediziner und Amateurfotograf.
Seine ersten Zeichenstudien absolvierte er bei dem Aquarellisten Ramon Reig am Institut de Batxillerat in Figueres, und während des Bürgerkriegs studierte er bei Àngel Planells an der Escola d’Arts i Oficis in Blanes.
1900 erlangte er 1950 den Abschluss an der Escola Superior de Belles Arts de Sant Jordi in Barcelona, wo er eine solide akademische Ausbildung erhielt.
Anschließend vertiefte er seine Druckgrafik-Studien bei Meister Jaume Pla und zwischen 1951 und 1956 nahm er an den „campaments pictòrics“ der Gruppe Lucerna teil, organisiert von Josep Maria Garrut.
1956 erhielt er ein Stipendium, um nach Paris zu gehen – eine Schlüsselerfahrung in seiner künstlerischen Entwicklung und in der internationalen Öffnung seines Werks.
Künstlerischer Werdegang und Motive:
Er war Maler, Zeichner und Aquarellist sowie Fotograf und stellte unter anderem in renommierten Räumen wie der Sala Parés in Barcelona aus.
Man kennt ihn als „den Maler von Formentera“, weil die Insel, die er 1956 erstmals besuchte, zu einem seiner bevorzugten Motive wurde und einen wesentlichen Bestandteil seines landschaftlichen Imaginären bildete.
Im Verlauf seines Lebens hatte er Residenzen und Ateliers an mehreren Orten, die sein Werk prägten: Paris, Barcelona, Formentera und Es Bòrdes (Val d’Aran).
Vall d’Aran, zusammen mit Blanes und Formentera, war ein weiteres seiner „Paradies[e]s“: Dort entstanden bedeutende malerische und fotografische Werke, fokussiert auf Schneelandschaften und Bergarchitektur.
Sein Interesse an Licht und Atmosphäre bleibt konstant – sowohl in Malerei als auch in Fotografie – und zeigt sich in der Aufmerksamkeit für chromatische Veränderungen der Landschaft.
Fotografie und andere Facetten:
Die Fotografie begleitete stets seine Tätigkeit als Maler; er gewann den I. Provinzwettbewerb für Farbdias in Girona im Jahr 1964 und erhielt weitere Auszeichnungen in anderen nationalen Wettbewerben.
Das Kommunalarchiv von Blanes bewahrt sein persönliches Archiv mit Dokumentationen zu seiner Laufbahn und Tausenden Fotografien, die seinen künstlerischen Blick bezeugen.
Er war auch ein großer Liebhaber der Seefahrt und Mitbegründer des Segelclubs Blanes im Jahr 1943, eine Facette, die seine Verbindung zum Meer und zu Blanes stärkte.
Privates und Auszeichnungen:
1968 heiratete er die philippinische Künstlerin Rosario de Oteyza (Charo de Oteyza); gemeinsam suchten sie Inspiration in Blanes, Formentera, Paris und Vall d’Aran.
Er erhielt zahlreiche Ehrungen: 1958 wurde Blanes ihm zu Ehren ein erster Dank aus dem Erfolg in Paris zuteil, und Josep Maria de Sagarra widmete ihm das Gedicht „A Rafael Bataller, pintor i navegant“.
Die Stadt Blanes lud ihn 1997 ein, die Festrede der Festa Major von Santa Anna zu halten, um seine kulturelle Relevanz in der Stadt anzuerkennen.
2011 verlieh der Consell Insular de Formentera ihm den Premi Sant Jaume für seinen Beitrag zur Projektierung der Insel durch sein Werk.
2013 organisierte das Conselh Generau d’Aran eine offizielle Empfangsfeier, bei der Bataller das Gemälde „Es Bòrdes“ spendete – Blick auf das Dorf, an dem er eines seiner Ateliers hatte.
Letzte Jahre und Vermächtnis:
Er verstarb am 11. November 2013 im Alter von 92 Jahren, und nur wenige Tage später wurde in der Casa Saladrigas (Blanes) eine große retrospektive Ausstellung eröffnet, die als posthumer Dank galt.
2020 begann Blanes ein Veranstaltungsprogramm, um das hundertjährige Geburtsjubiläum zu feiern und seine Bedeutung als lokaler Künstler sowie seine Reichweite über die Stadt hinaus hervorzuheben.
Seine Figur wird heute als eine vielseitige Schöpferpersönlichkeit in Erinnerung behalten, fest verbunden mit Blanes, Formentera und Vall d’Aran, und als ein großer visueller Chronist dieser Landschaften.
