Eduardo Chillida (1924-2002) - Untitled, 1958






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Eduardo Chillida. Ohne Titel, 1958.
Eduardo Chillida gehört zu den bedeutenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Erforschung von Raum, Materie und Leere erstreckt sich sein Werk über Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. In den 1950er Jahren erfuhr seine visuelle Sprache eine entscheidende Transformation, bewegte sich allmählich vom Bildhaften fort zu einer eigenständigen abstrakten Sprache, die auf wesentliche räumliche Beziehungen basiert.
Blattgröße: 36 x 26 cm.
Zeichnung: 19 x 19,1 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 41 x 31 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißpapier, 120 g.
Handmontiert auf grauem Träger mit drei abnehmbaren Aufhängpunkten zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.
In dieser unbetitelten Zeichnung von 1958 hat Chillida beinahe sämtliche figurative Bezugnahmen aufgegeben und sich stattdessen auf die gestische Energie und den Raumaufbau durch dichte schwarze Tintenformen konzentriert. Die Komposition ist um breite, kraftvolle Striche herum aufgebaut, die sich über das Papier wie Fragmente einer größeren Architektur entfalten und einen stetigen Dialog zwischen visuellem Gewicht und leerem Raum herstellen.
Im Gegensatz zu den linearen Zeichnungen seiner früheren Jahre erhält hier die Tinte eine physische Gegenwart, die der Skulptur nahekommt. Jede Form scheint Volumen, Dicke und Gravitation zu besitzen, während die Zwischenräume als aktive Elemente innerhalb der Komposition fungieren. Anstatt ein erkennbares Objekt darzustellen, bietet das Bild eine visuelle Erfahrung, die auf Spannung, Richtung und innerem Gleichgewicht beruht.
Das Werk gehört zu einem entscheidenden Moment in der Entwicklung des Künstlers, der mit der Konsolidierung der Untersuchungen zusammenfällt, die später zu seinen großen Eisen- und Stahls Skulpturen führen sollten. Es enthält bereits mehrere der grundlegenden Konzepte seines künstlerischen Denkens: das Verhältnis von Grenze und Offenheit, die strukturelle Bedeutung der Leere und die Idee, dass Raum nicht lediglich das Formumgibt, sondern ein untrennbarer Bestandteil davon ist.
Eduardo Chillida. Ohne Titel, 1958.
Eduardo Chillida gehört zu den bedeutenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Erforschung von Raum, Materie und Leere erstreckt sich sein Werk über Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik und untersucht die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur. In den 1950er Jahren erfuhr seine visuelle Sprache eine entscheidende Transformation, bewegte sich allmählich vom Bildhaften fort zu einer eigenständigen abstrakten Sprache, die auf wesentliche räumliche Beziehungen basiert.
Blattgröße: 36 x 26 cm.
Zeichnung: 19 x 19,1 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtmaße: 41 x 31 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißpapier, 120 g.
Handmontiert auf grauem Träger mit drei abnehmbaren Aufhängpunkten zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.
In dieser unbetitelten Zeichnung von 1958 hat Chillida beinahe sämtliche figurative Bezugnahmen aufgegeben und sich stattdessen auf die gestische Energie und den Raumaufbau durch dichte schwarze Tintenformen konzentriert. Die Komposition ist um breite, kraftvolle Striche herum aufgebaut, die sich über das Papier wie Fragmente einer größeren Architektur entfalten und einen stetigen Dialog zwischen visuellem Gewicht und leerem Raum herstellen.
Im Gegensatz zu den linearen Zeichnungen seiner früheren Jahre erhält hier die Tinte eine physische Gegenwart, die der Skulptur nahekommt. Jede Form scheint Volumen, Dicke und Gravitation zu besitzen, während die Zwischenräume als aktive Elemente innerhalb der Komposition fungieren. Anstatt ein erkennbares Objekt darzustellen, bietet das Bild eine visuelle Erfahrung, die auf Spannung, Richtung und innerem Gleichgewicht beruht.
Das Werk gehört zu einem entscheidenden Moment in der Entwicklung des Künstlers, der mit der Konsolidierung der Untersuchungen zusammenfällt, die später zu seinen großen Eisen- und Stahls Skulpturen führen sollten. Es enthält bereits mehrere der grundlegenden Konzepte seines künstlerischen Denkens: das Verhältnis von Grenze und Offenheit, die strukturelle Bedeutung der Leere und die Idee, dass Raum nicht lediglich das Formumgibt, sondern ein untrennbarer Bestandteil davon ist.
