Giuseppe Tominz (1790-1866), Aus dem Umkreis von - Ritratto Borghese






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Ritratto Borghese, ein Ölportrait auf Leinwand, dem Circolo di Giuseppe Tominz (1790–1866) zugeschrieben, aus dem Biedermeier-Stil des 19. Jahrhunderts, Maße 52 x 45 cm in seinem Originalrahmen, handsigniert, guter Zustand, Italien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das dem Atelier von Giuseppe Tominz zugeschriebene Gemälde fügt sich perfekt in das feine und intime Klima der Biedermeier-Porträtkunst ein, in dem der Künstler zu den sensibelsten Interpreten gehört. Die Szene zeigt einen Gentleman, der mit beherrschter Eleganz auf einem gepolsterten Sessel sitzt und in einen Moment stiller Reflexion getaucht ist. Die Kleidung ist schlicht, aber anspruchsvoll: eine dunkle Jacke mit klaren Linien, eine helle Weste und ein perfekt geglättetes Hemd, ergänzt durch eine sorgfältig gebundene Krawatte. Diese Details sind nicht bloße dekorative Elemente, sondern echte Indikatoren gesellschaftlichen Status, gemäß einer von Tominz typischen Sensibilität, die darauf achtet, Würde und bürgerliche Rolle seiner Subjekte zu restitutieren.
Das Gesicht, der Brennpunkt der Komposition, wird mit außerordentlicher psychologischer Feinkontur wiedergeben. Der direkte, aber gemessene Blick scheint einen stillen Dialog mit dem Betrachter herzustellen, während das Licht, weich und kalibriert, die Züge sanft formt und dramatische Kontraste vermeidet. Gerade in dieser ruhigen und analytischen Wiedergabe des Ausdrucks offenbart sich eine der markantesten Eigenschaften von Tominzs Stil: eine Malerei, die nicht nach Hervorhebung strebt, sondern nach innerer Wahrheit.
Die rechte Hand, die mit leichter Hand einen dünnen Gegenstand festhält, und die andere, die ein kleines offenes Buch hält, führen eine diskrete narrative Dimension ein. Das Buch verweist auf Kultur und Selbstbesinnung der Figur, während die entspannte Geste zu einer domesticen und kontrollierten Atmosphäre beiträgt, fern von der formellen Strenge eines Hofporträts.
Der Hintergrund, dunkel und gleichmäßig, ohne Ablenkungen, richtet die Aufmerksamkeit auf die Gestalt, eine Kompositionswahl, die Tominz oft wählt, um die menschliche Präsenz zu betonen. Dennoch verhindern die materielle Qualität der Malfläche und die tonale Tiefe ein Gefühl von Leere und verleihen dem Gemälde eine schlichte Eleganz.
Insgesamt zeigt sich das Werk als Porträt von Ausgeglichenheit und Maß, wobei jedes Element — von der Pose über das Licht bis zur Kleidung und den Objekten — dazu beiträgt, ein Bild bürgerlicher Contenance und Introspektion zu schaffen, exakt im Einklang mit der Poetik von Giuseppe Tominz.
Der conservatorische Zustand des Gemäldes ist ausgezeichnet, Maße 52x45 innerhalb des originalen Rahmens, der als Beigabe mitgeliefert wird, 41x32 cm
nur die Leinwand.
Es wird auf eine sorgfältige Verpackung und Versand geachtet.
Das dem Atelier von Giuseppe Tominz zugeschriebene Gemälde fügt sich perfekt in das feine und intime Klima der Biedermeier-Porträtkunst ein, in dem der Künstler zu den sensibelsten Interpreten gehört. Die Szene zeigt einen Gentleman, der mit beherrschter Eleganz auf einem gepolsterten Sessel sitzt und in einen Moment stiller Reflexion getaucht ist. Die Kleidung ist schlicht, aber anspruchsvoll: eine dunkle Jacke mit klaren Linien, eine helle Weste und ein perfekt geglättetes Hemd, ergänzt durch eine sorgfältig gebundene Krawatte. Diese Details sind nicht bloße dekorative Elemente, sondern echte Indikatoren gesellschaftlichen Status, gemäß einer von Tominz typischen Sensibilität, die darauf achtet, Würde und bürgerliche Rolle seiner Subjekte zu restitutieren.
Das Gesicht, der Brennpunkt der Komposition, wird mit außerordentlicher psychologischer Feinkontur wiedergeben. Der direkte, aber gemessene Blick scheint einen stillen Dialog mit dem Betrachter herzustellen, während das Licht, weich und kalibriert, die Züge sanft formt und dramatische Kontraste vermeidet. Gerade in dieser ruhigen und analytischen Wiedergabe des Ausdrucks offenbart sich eine der markantesten Eigenschaften von Tominzs Stil: eine Malerei, die nicht nach Hervorhebung strebt, sondern nach innerer Wahrheit.
Die rechte Hand, die mit leichter Hand einen dünnen Gegenstand festhält, und die andere, die ein kleines offenes Buch hält, führen eine diskrete narrative Dimension ein. Das Buch verweist auf Kultur und Selbstbesinnung der Figur, während die entspannte Geste zu einer domesticen und kontrollierten Atmosphäre beiträgt, fern von der formellen Strenge eines Hofporträts.
Der Hintergrund, dunkel und gleichmäßig, ohne Ablenkungen, richtet die Aufmerksamkeit auf die Gestalt, eine Kompositionswahl, die Tominz oft wählt, um die menschliche Präsenz zu betonen. Dennoch verhindern die materielle Qualität der Malfläche und die tonale Tiefe ein Gefühl von Leere und verleihen dem Gemälde eine schlichte Eleganz.
Insgesamt zeigt sich das Werk als Porträt von Ausgeglichenheit und Maß, wobei jedes Element — von der Pose über das Licht bis zur Kleidung und den Objekten — dazu beiträgt, ein Bild bürgerlicher Contenance und Introspektion zu schaffen, exakt im Einklang mit der Poetik von Giuseppe Tominz.
Der conservatorische Zustand des Gemäldes ist ausgezeichnet, Maße 52x45 innerhalb des originalen Rahmens, der als Beigabe mitgeliefert wird, 41x32 cm
nur die Leinwand.
Es wird auf eine sorgfältige Verpackung und Versand geachtet.
