Behälter - Glas - Seltenes Secessionsglas

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Michel Karis
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Seltenes quadratisches Secessionsglas aus Wien, ca. 1915–1930, mattiertes Glas mit Schwarzlot-Scherenschnittdekor und vergoldetem Rand, Höhe 6,8 cm, Breite 6,4 cm, Tiefe 6,4 cm, guter Zustand mit geringen Alterungsspuren.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Wiener Secession – seltenes Scherenschnittglas mit klassizistischen Szenen

Österreich/Böhmen, um 1915–1930

Feines quadratisches Kunstglasgefäß der Wiener Secessionszeit mit außergewöhnlichem schwarz ausgeführtem Scherenschnittdekor auf mattiertem Glas. Die vier Seiten zeigen klassizistische Silhouettenkompositionen von bemerkenswerter grafischer Qualität: einen von Hunden gezogenen Wagen mit nackter Figur, eine antikisierende Jagdszene mit Steinbock, eine monumentale Amphorenvase mit Distelarrangement sowie weitere ornamental ausgeführte Darstellungen.

Die streng geometrische Kubusform verbindet sich mit der reduzierten, flächigen Schwarz-Weiß-Wirkung zu einem charakteristischen Beispiel des Übergangs vom späten Jugendstil zur Wiener Secession und zum frühen Art Déco. Der umlaufende vergoldete Rand setzt einen eleganten Akzent und unterstreicht die hochwertige Ausführung.

Stilistisch steht das Objekt den Entwürfen des Umfeldes der Wiener Werkstätte nahe und erinnert an die graphische Formensprache von Künstlern wie Koloman Moser oder Josef Hoffmann. Die Verwendung antikisierender Silhouettenmotive auf satiniertem Glas findet sich sowohl im österreichischen als auch im böhmischen Kunstgewerbe der Zeit.

Zuschreibung:
Wohl Österreich oder Nordböhmen, im Umkreis der Wiener Secession bzw. der Wiener Werkstätte.

Datierung:
Ca. 1915–1930.

Material:
Mattiertes Glas mit Schwarzlot- bzw. Scherenschnittdekor und Vergoldung.

Kunsthistorische Einordnung:
Das vorliegende Objekt vereint die ornamentale Eleganz des späten Jugendstils mit der klaren Geometrisierung der Wiener Moderne. Die silhouettenhaften Figurenkompositionen greifen die Begeisterung der Secessionskünstler für antike Vorbilder, Flächendekor und grafische Reduktion auf.

Zustand:
Altersgemäße Gebrauchsspuren, Vergoldung partiell berieben.

Sammlerhinweis:
Seltene dekorative Arbeit der Wiener Moderne mit hoher ästhetischer Wirkung und ausgeprägtem Bezug zur Secessionskunst. Vergleichbare Gläser werden dem Umfeld der Wiener Werkstätte, österreichischen Kunstgewerbeschulen sowie böhmischen Veredelungsbetrieben zugeschrieben.

Wiener Secession – seltenes Scherenschnittglas mit klassizistischen Szenen

Österreich/Böhmen, um 1915–1930

Feines quadratisches Kunstglasgefäß der Wiener Secessionszeit mit außergewöhnlichem schwarz ausgeführtem Scherenschnittdekor auf mattiertem Glas. Die vier Seiten zeigen klassizistische Silhouettenkompositionen von bemerkenswerter grafischer Qualität: einen von Hunden gezogenen Wagen mit nackter Figur, eine antikisierende Jagdszene mit Steinbock, eine monumentale Amphorenvase mit Distelarrangement sowie weitere ornamental ausgeführte Darstellungen.

Die streng geometrische Kubusform verbindet sich mit der reduzierten, flächigen Schwarz-Weiß-Wirkung zu einem charakteristischen Beispiel des Übergangs vom späten Jugendstil zur Wiener Secession und zum frühen Art Déco. Der umlaufende vergoldete Rand setzt einen eleganten Akzent und unterstreicht die hochwertige Ausführung.

Stilistisch steht das Objekt den Entwürfen des Umfeldes der Wiener Werkstätte nahe und erinnert an die graphische Formensprache von Künstlern wie Koloman Moser oder Josef Hoffmann. Die Verwendung antikisierender Silhouettenmotive auf satiniertem Glas findet sich sowohl im österreichischen als auch im böhmischen Kunstgewerbe der Zeit.

Zuschreibung:
Wohl Österreich oder Nordböhmen, im Umkreis der Wiener Secession bzw. der Wiener Werkstätte.

Datierung:
Ca. 1915–1930.

Material:
Mattiertes Glas mit Schwarzlot- bzw. Scherenschnittdekor und Vergoldung.

Kunsthistorische Einordnung:
Das vorliegende Objekt vereint die ornamentale Eleganz des späten Jugendstils mit der klaren Geometrisierung der Wiener Moderne. Die silhouettenhaften Figurenkompositionen greifen die Begeisterung der Secessionskünstler für antike Vorbilder, Flächendekor und grafische Reduktion auf.

Zustand:
Altersgemäße Gebrauchsspuren, Vergoldung partiell berieben.

Sammlerhinweis:
Seltene dekorative Arbeit der Wiener Moderne mit hoher ästhetischer Wirkung und ausgeprägtem Bezug zur Secessionskunst. Vergleichbare Gläser werden dem Umfeld der Wiener Werkstätte, österreichischen Kunstgewerbeschulen sowie böhmischen Veredelungsbetrieben zugeschrieben.

Details

Epoche
1900-2000
Spezifische Herkunftsregion
Wien
Zusätzliche Informationen zum Titel
Rare Secession glass.
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Österreich
Material
Glas
Zustand
Guter Zustand - gebraucht mit geringen Alterungsanzeichen
Höhe
6,8 cm
Breite
6,4 cm
Tiefe
6,4 cm
Geschätzter Zeitraum
1910-1920
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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