Thomas Ring (1892-1983) - Construction





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Thomas Ring, Construction, 1921, handsigniert, Holzschnitt auf Papier, 28 × 28 cm (auf 32 × 32 cm montiert), Deutschland, Bauhaus, limitierte Edition von Edition Panderma Basel, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Thomas Ring: Konstruktion (Komposition datiert 1921), Edition Panderma, Basel
Ein signierter Holzschnitt von Thomas Ring, einem Künstler des Der Sturm-Kreises um Herwarth Walden – der Galerie und dem Magazin, das im Zentrum des deutschen Expressionismus und der europäischen Avantgarde in Berlin der 1910er–1920er Jahre stand. Construction gehört zu Rings bedeutendsten künstlerischen Phasen: Datierung auf 1921, ist es eine rein abstrakte, konstruktive Komposition aus jenen Jahren, in denen seine Werke in der Sturm-Galerie gezeigt wurden. Der Titel benennt das Prinzip – geometrische Form als autonome Struktur, im Einklang mit der internationalen konstruktiven Strömung der frühen 1920er Jahre.
Ring absolvierte ab 1913 die Grafikklasse bei Emil Orlik in Berlin, neben Studienkollegen, die später zu führenden Figuren der Weimarer Moderne wurden, darunter George Grosz und Hannah Höch. Im Sommer 1920 widmete die Sturm-Galerie einem Teil ihrer 88. Ausstellung vierunddreißig seiner Arbeiten, und auch in zwei weiteren Sturm-Ausstellungen sowie in mehreren Großen Berliner Kunstausstellungen der 1920er Jahre war er vertreten. Eine kurze Zeitlang stand er in Zusammenhang mit der Novembergruppe und hielt Kontakt zum Weimarer Bauhaus-Kreis. Sein malerisches und graphisches Œuvre ist in einem katalog raisonnés dokumentiert (I. Skiebe, Thomas Ring, ein Maler aus dem Umkreis des "Sturm", 1988).
Die Komposition stammt aus dem Jahr 1921; dieses Blatt ist eine spätere Impression, herausgegeben von Edition Panderma (Carl Laszlo) in Basel, handsigniert vom Künstler.
Titel: Construction
Komposition: datiert 1921 (diese Impression eine spätere Edition-Panderma-Drucke) [siehe Anmerkung]
Technik: Holzschnitt auf Papier [siehe Anmerkung]
Auflage: Gesamtauflage 230; 65 Hors-commerce-Kopien un numeriert ausgegeben. Dies ist eine unnummerierte Hors-commerce-Kopie.
Signatur: Handunterzeichnet
Maße: 28 × 27,5 cm, montiert auf 32 × 32 cm Karte
Zustand: Aus dem Archiv, geringe Gebrauchsspuren
Verlag/Hersteller: Edition Panderma (Carl Laszlo), Basel
Provenienz: Edition Panderma (Carl Laszlo), Basel — Galerie von Bartha, Basel — Privatsammlung Basel
Thomas Ring (1892 Nürnberg – 1983 Schärding, Österreich) war ein deutscher Maler, Dichter und Schriftsteller und Mitglied des Der Sturm-Kreises in Berlin. Nach dem Studium bei Emil Orlik trat er in den frühen 1920er Jahren als Maler und Grafikartist innerhalb des Expressionismus und der konstruktiven Avantgarde hervor, bevor er gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Gertrud Ring, 1932 Deutschland in Richtung Österreich verließ. Im späteren Leben wurde Ring die führende Figur der im Deutschensprachraum entwickelten „überarbeiteten“, psychologisch orientierten Astrologie, Autor des vier Bände umfassenden Astrologischen Menschenkunde – eine zweite Karriere, die seinen Rang als Sturm-Zeit-Künstler etwas überschattet hat.
Der Verkäufer stellt sich vor
Thomas Ring: Konstruktion (Komposition datiert 1921), Edition Panderma, Basel
Ein signierter Holzschnitt von Thomas Ring, einem Künstler des Der Sturm-Kreises um Herwarth Walden – der Galerie und dem Magazin, das im Zentrum des deutschen Expressionismus und der europäischen Avantgarde in Berlin der 1910er–1920er Jahre stand. Construction gehört zu Rings bedeutendsten künstlerischen Phasen: Datierung auf 1921, ist es eine rein abstrakte, konstruktive Komposition aus jenen Jahren, in denen seine Werke in der Sturm-Galerie gezeigt wurden. Der Titel benennt das Prinzip – geometrische Form als autonome Struktur, im Einklang mit der internationalen konstruktiven Strömung der frühen 1920er Jahre.
Ring absolvierte ab 1913 die Grafikklasse bei Emil Orlik in Berlin, neben Studienkollegen, die später zu führenden Figuren der Weimarer Moderne wurden, darunter George Grosz und Hannah Höch. Im Sommer 1920 widmete die Sturm-Galerie einem Teil ihrer 88. Ausstellung vierunddreißig seiner Arbeiten, und auch in zwei weiteren Sturm-Ausstellungen sowie in mehreren Großen Berliner Kunstausstellungen der 1920er Jahre war er vertreten. Eine kurze Zeitlang stand er in Zusammenhang mit der Novembergruppe und hielt Kontakt zum Weimarer Bauhaus-Kreis. Sein malerisches und graphisches Œuvre ist in einem katalog raisonnés dokumentiert (I. Skiebe, Thomas Ring, ein Maler aus dem Umkreis des "Sturm", 1988).
Die Komposition stammt aus dem Jahr 1921; dieses Blatt ist eine spätere Impression, herausgegeben von Edition Panderma (Carl Laszlo) in Basel, handsigniert vom Künstler.
Titel: Construction
Komposition: datiert 1921 (diese Impression eine spätere Edition-Panderma-Drucke) [siehe Anmerkung]
Technik: Holzschnitt auf Papier [siehe Anmerkung]
Auflage: Gesamtauflage 230; 65 Hors-commerce-Kopien un numeriert ausgegeben. Dies ist eine unnummerierte Hors-commerce-Kopie.
Signatur: Handunterzeichnet
Maße: 28 × 27,5 cm, montiert auf 32 × 32 cm Karte
Zustand: Aus dem Archiv, geringe Gebrauchsspuren
Verlag/Hersteller: Edition Panderma (Carl Laszlo), Basel
Provenienz: Edition Panderma (Carl Laszlo), Basel — Galerie von Bartha, Basel — Privatsammlung Basel
Thomas Ring (1892 Nürnberg – 1983 Schärding, Österreich) war ein deutscher Maler, Dichter und Schriftsteller und Mitglied des Der Sturm-Kreises in Berlin. Nach dem Studium bei Emil Orlik trat er in den frühen 1920er Jahren als Maler und Grafikartist innerhalb des Expressionismus und der konstruktiven Avantgarde hervor, bevor er gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Gertrud Ring, 1932 Deutschland in Richtung Österreich verließ. Im späteren Leben wurde Ring die führende Figur der im Deutschensprachraum entwickelten „überarbeiteten“, psychologisch orientierten Astrologie, Autor des vier Bände umfassenden Astrologischen Menschenkunde – eine zweite Karriere, die seinen Rang als Sturm-Zeit-Künstler etwas überschattet hat.

