Antonio Tempesta (1555-1630) - Caccia






Verbrachte fünf Jahre als Experte für klassische Kunst und drei Jahre als Kommissar-Priseur.
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Antonio Tempesta, italienischer Künstler, unsignierte Radierung mit dem Titel Caccia aus dem XVII. Jahrhundert Barock, Darstellung von Tieren, Maße 200 x 280 mm, mit Rahmen geliefert, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Faszinierende und dynamische Radierung, der der breiten und berühmten grafischen Produktion von Antonio Tempesta zugeschrieben wird, einem unbestrittenen Meister der Darstellung bewegter Szenen und jagdlicher Motive im Italien zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Das Werk zeigt eine komplexe Jagdszene („Venatio“) oder eine mythologisch-militärische Episode aus antiker Zeit, zentrale Gattungen im Kritikerlob des Florentiner Künstlers. Komposition: Links in der Bildkomposition (in der richtigen Druckorientierung) dominiert die Szene von mächtigen Reitfiguren und dem Aufbau eines Wagenrades klassischer Form, wiedergegeben mit der typischen Tempesta- Betonung der Muskulatur der Tiere. In der Mitte steht ein heer, von hinten betrachtet, der eine lange Lanze nach unten gerichtet hält. Hintergrund: Auf der rechten Seite und im Hintergrund entfaltet sich die actionreichste Szene: kleine Figuren im Galopp jagen wilde Beute durch eine hügelig-waldreiche Landschaft, koordiniert durch die rasche Bewegung einer Hundemeute (Leporiden/hundemeute) fein gezeichnet im oberen Teil. Stil: Die graphische Linie ist dicht, energisch und nervös, gekennzeichnet durch ein dichtes kreuzweises Schraffurieren, das die Hell-Dicht-Kontraste betont und der gesamten Komposition eine starke dramatische Wirkung und Bewegung vor der Barockzeit verleiht.
Faszinierende und dynamische Radierung, der der breiten und berühmten grafischen Produktion von Antonio Tempesta zugeschrieben wird, einem unbestrittenen Meister der Darstellung bewegter Szenen und jagdlicher Motive im Italien zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Das Werk zeigt eine komplexe Jagdszene („Venatio“) oder eine mythologisch-militärische Episode aus antiker Zeit, zentrale Gattungen im Kritikerlob des Florentiner Künstlers. Komposition: Links in der Bildkomposition (in der richtigen Druckorientierung) dominiert die Szene von mächtigen Reitfiguren und dem Aufbau eines Wagenrades klassischer Form, wiedergegeben mit der typischen Tempesta- Betonung der Muskulatur der Tiere. In der Mitte steht ein heer, von hinten betrachtet, der eine lange Lanze nach unten gerichtet hält. Hintergrund: Auf der rechten Seite und im Hintergrund entfaltet sich die actionreichste Szene: kleine Figuren im Galopp jagen wilde Beute durch eine hügelig-waldreiche Landschaft, koordiniert durch die rasche Bewegung einer Hundemeute (Leporiden/hundemeute) fein gezeichnet im oberen Teil. Stil: Die graphische Linie ist dicht, energisch und nervös, gekennzeichnet durch ein dichtes kreuzweises Schraffurieren, das die Hell-Dicht-Kontraste betont und der gesamten Komposition eine starke dramatische Wirkung und Bewegung vor der Barockzeit verleiht.
