Jusepe de Ribera (1591-1651), Nach - Le vieux philosophe





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Le vieux philosophe, ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert aus Spanien, der Stil eines Ribera‑Nachahmers zugeordnet, mit Rahmen geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öl auf Leinwand, auf mit einer alten Platte befestigt
Offensichtliche Signatur fehlt
Ribera- bzw. barocker Tenebrismus-Einfluss
Interessantes Öl auf Leinwand, das auf eine alte Platte montiert ist, und ein intensives Porträt eines alten Mannes zeigt, behandelt mit starkem psychologischem Sinn und klarer Chiaroscuro. Das Werk zeigt einen hochbetagten Mann mit weißen Bart, halb beleuchtetem Gesicht und meditativem Ausdruck, der die Hand auf die Stirn stützt in einer Haltung von Erschöpfung, Reflexion oder Buße.
Das Gemälde weist einen deutlichen Ribera-Einfluss auf, der sich dem tenebristischen Sprachgebrauch annähert, der im Barock im spanischen und italienischen Raum entwickelt wurde. Die Komposition basiert auf einem ausgeprägten Hell-Dunkel-Kontrast, dunklem Hintergrund, Lichtführung über dem Gesicht und starker expressiver Ausdruck in den Augen. Diese Behandlung erinnert an den barocken Naturalismus, abgeleitet von José de Ribera und seinem Einflusskreis, besonders in der Darstellung von Alten, Philosophen, Buß- oder Heiligenfiguren, Aposteln oder Figuren mit großer menschlicher Intensität.
Stilistisch zeichnet sich das Werk durch Dramatik des Chiaroscuro, schlichte Farbgebung und die psychologische Tiefe der Figur aus. Das Gesicht wird durch warmes Licht modelliert, das auf die Stirn, das sichtbare Auge, die Nase, den Bart und die Hand fällt, während weite Bereiche im Halbschatten verbleiben. Diese Lösung verstärkt die Ausdruckskraft der Portraitierten und verleiht der Malerei einen introspektiven, strengen und zutiefst barocken Charakter.
Die Technik zeigt eine alte Ausführung, mit Augenmerk auf die Modellierung von Gesicht, Falten, Bart, Hand und Fleischfarben. Die Palette, dominiert von Erdfarben, Ockern, Schwarz, Brauntönen und gebrochenen Weißtönen, stärkt die nüchterne Atmosphäre der Komposition. Die Figur scheint aus der Dunkelheit zu treten, following einer sehr charakteristischen Formel des tenebristischen Naturalismus.
Die Ikonografie kann als alter Philosoph, heiliger Bußengel, Apostel oder Charakter mit moralisierender Orientierung interpretiert werden. Das Fehlen eindeutig identifizierbarer Attribute verhindert eine abgeschlossene ikonografische Lesung, obwohl die meditierende Haltung und die expressiven Intensität der Darstellung das Werk in eine devotional- oder philosophische Barock-Tradition einordnen.
Das genaue Datum des Stücks ist unbekannt, da das Originalleinwand auf eine alte Platte geklebt ist. Dennoch lässt sich aufgrund der Technik, der bildnerischen Sprache, des ursprünglichen Trägers und stilistischer Merkmale sicher ein Werk vor dem 19. Jahrhundert erkennen, vermutlich zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert datierbar. Die endgültige Bewertung sollte jedoch nach direkter Untersuchung des Werks, der Fotografien und der Einschätzung des Käufers erfolgen.
Das Werk weist keine erkennbare Signatur auf. Der Erhaltungszustand ist auf den Fotografien ersichtlich, die Teil der Beschreibung sind. Es zeigt oberflächliche Schäden, Kratzer, Rissbildungen (Craquelé), Vergilbung des Firnisses, Altersspuren und mögliche frühere Eingriffe oder Nachmalereien. Eine professionelle Reinigung könnte die Lesbarkeit der Malerei, insbesondere in den Schattengebieten, in den Fleischtönen und im Hintergrund, deutlich verbessern.
Es wird eingerahmt in einen ornamentalen Goldrahmen. Der Rahmen zeigt Gebrauchsspuren, Alter, Abschürfungen und Beschädigungen, weshalb er der Malerei als Geschenk beigefügt wird und sein Zustand kein Reklamationsgrund ist.
Ein Werk von großem künstlerischem und sammlerischem Interesse, besonders attraktiv für Liebhaber alter Malerei, des Barock-Tenebrismus, der ribera-Influence, von Porträts mit charakterlicher Ausprägung und Werke mit starker psychologischer Intensität.
SENDUNGEN IN LÄNDER MIT ZOLLAUFGABE KÖNNEN ZUSÄTZLICHE KOSTEN VERURSACHEN.
Der Verkäufer stellt sich vor
Öl auf Leinwand, auf mit einer alten Platte befestigt
Offensichtliche Signatur fehlt
Ribera- bzw. barocker Tenebrismus-Einfluss
Interessantes Öl auf Leinwand, das auf eine alte Platte montiert ist, und ein intensives Porträt eines alten Mannes zeigt, behandelt mit starkem psychologischem Sinn und klarer Chiaroscuro. Das Werk zeigt einen hochbetagten Mann mit weißen Bart, halb beleuchtetem Gesicht und meditativem Ausdruck, der die Hand auf die Stirn stützt in einer Haltung von Erschöpfung, Reflexion oder Buße.
Das Gemälde weist einen deutlichen Ribera-Einfluss auf, der sich dem tenebristischen Sprachgebrauch annähert, der im Barock im spanischen und italienischen Raum entwickelt wurde. Die Komposition basiert auf einem ausgeprägten Hell-Dunkel-Kontrast, dunklem Hintergrund, Lichtführung über dem Gesicht und starker expressiver Ausdruck in den Augen. Diese Behandlung erinnert an den barocken Naturalismus, abgeleitet von José de Ribera und seinem Einflusskreis, besonders in der Darstellung von Alten, Philosophen, Buß- oder Heiligenfiguren, Aposteln oder Figuren mit großer menschlicher Intensität.
Stilistisch zeichnet sich das Werk durch Dramatik des Chiaroscuro, schlichte Farbgebung und die psychologische Tiefe der Figur aus. Das Gesicht wird durch warmes Licht modelliert, das auf die Stirn, das sichtbare Auge, die Nase, den Bart und die Hand fällt, während weite Bereiche im Halbschatten verbleiben. Diese Lösung verstärkt die Ausdruckskraft der Portraitierten und verleiht der Malerei einen introspektiven, strengen und zutiefst barocken Charakter.
Die Technik zeigt eine alte Ausführung, mit Augenmerk auf die Modellierung von Gesicht, Falten, Bart, Hand und Fleischfarben. Die Palette, dominiert von Erdfarben, Ockern, Schwarz, Brauntönen und gebrochenen Weißtönen, stärkt die nüchterne Atmosphäre der Komposition. Die Figur scheint aus der Dunkelheit zu treten, following einer sehr charakteristischen Formel des tenebristischen Naturalismus.
Die Ikonografie kann als alter Philosoph, heiliger Bußengel, Apostel oder Charakter mit moralisierender Orientierung interpretiert werden. Das Fehlen eindeutig identifizierbarer Attribute verhindert eine abgeschlossene ikonografische Lesung, obwohl die meditierende Haltung und die expressiven Intensität der Darstellung das Werk in eine devotional- oder philosophische Barock-Tradition einordnen.
Das genaue Datum des Stücks ist unbekannt, da das Originalleinwand auf eine alte Platte geklebt ist. Dennoch lässt sich aufgrund der Technik, der bildnerischen Sprache, des ursprünglichen Trägers und stilistischer Merkmale sicher ein Werk vor dem 19. Jahrhundert erkennen, vermutlich zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert datierbar. Die endgültige Bewertung sollte jedoch nach direkter Untersuchung des Werks, der Fotografien und der Einschätzung des Käufers erfolgen.
Das Werk weist keine erkennbare Signatur auf. Der Erhaltungszustand ist auf den Fotografien ersichtlich, die Teil der Beschreibung sind. Es zeigt oberflächliche Schäden, Kratzer, Rissbildungen (Craquelé), Vergilbung des Firnisses, Altersspuren und mögliche frühere Eingriffe oder Nachmalereien. Eine professionelle Reinigung könnte die Lesbarkeit der Malerei, insbesondere in den Schattengebieten, in den Fleischtönen und im Hintergrund, deutlich verbessern.
Es wird eingerahmt in einen ornamentalen Goldrahmen. Der Rahmen zeigt Gebrauchsspuren, Alter, Abschürfungen und Beschädigungen, weshalb er der Malerei als Geschenk beigefügt wird und sein Zustand kein Reklamationsgrund ist.
Ein Werk von großem künstlerischem und sammlerischem Interesse, besonders attraktiv für Liebhaber alter Malerei, des Barock-Tenebrismus, der ribera-Influence, von Porträts mit charakterlicher Ausprägung und Werke mit starker psychologischer Intensität.
SENDUNGEN IN LÄNDER MIT ZOLLAUFGABE KÖNNEN ZUSÄTZLICHE KOSTEN VERURSACHEN.

