Mickaël Drai - Pornographisme - 2016





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pornographismus, typografische Plakatkunst in einem abgedrehten Vintage-Stil; eine Auswahl von Plakaten pornografischer Filme der 70er- und 80er-Jahre, die keinerlei organische Formen zeigen. Hier sind die Titel und Typografien ausdrücklicher als plumpe Illustrationen. Die Einstufung X wird 1975 eingeführt, nach dem phänomenalen Erfolg von Emmanuelle. Diese Gesetzgebung sieht eine höhere Besteuerung für das Pornofilmkino vor, das auch keinen Anspruch auf öffentliche Subventionen hat, ebenso wie die Kinosäle, die ihn zeigen. Da Diskretion Pflicht ist, dürfen die Plakate an den Fassaden der Kinos nicht mehr explizite Bilder zeigen. Die Produzenten und Verleiher tauschen daraufhin die Üppigkeit ihrer Darstellerinnen gegen plakativen Titelgebrauch, der einen Sprachschatz aus einer anderen Zeit nutzt, getragen von unvergesslichen Typografien und fest im jeweiligen Zeitgeist verankert. Diese sehr grafischen Plakate ehren jene Produzenten und Verleiher, die zwar nicht immer über großes Mittel verfügten, ihnen aber nicht an Ideen fehlte. Tauchen Sie ein in die Mores der 70er- und 80er-Jahre. Wenn das Gesetz die Meinungsfreiheit verdrängt und die Besteuerung zu einem Mittel der Unterdrückung des pornografischen Kinos wird, bleibt den Produzenten nichts anderes übrig, als sich zurückzuhalten.
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Pornographismus, typografische Plakatkunst in einem abgedrehten Vintage-Stil; eine Auswahl von Plakaten pornografischer Filme der 70er- und 80er-Jahre, die keinerlei organische Formen zeigen. Hier sind die Titel und Typografien ausdrücklicher als plumpe Illustrationen. Die Einstufung X wird 1975 eingeführt, nach dem phänomenalen Erfolg von Emmanuelle. Diese Gesetzgebung sieht eine höhere Besteuerung für das Pornofilmkino vor, das auch keinen Anspruch auf öffentliche Subventionen hat, ebenso wie die Kinosäle, die ihn zeigen. Da Diskretion Pflicht ist, dürfen die Plakate an den Fassaden der Kinos nicht mehr explizite Bilder zeigen. Die Produzenten und Verleiher tauschen daraufhin die Üppigkeit ihrer Darstellerinnen gegen plakativen Titelgebrauch, der einen Sprachschatz aus einer anderen Zeit nutzt, getragen von unvergesslichen Typografien und fest im jeweiligen Zeitgeist verankert. Diese sehr grafischen Plakate ehren jene Produzenten und Verleiher, die zwar nicht immer über großes Mittel verfügten, ihnen aber nicht an Ideen fehlte. Tauchen Sie ein in die Mores der 70er- und 80er-Jahre. Wenn das Gesetz die Meinungsfreiheit verdrängt und die Besteuerung zu einem Mittel der Unterdrückung des pornografischen Kinos wird, bleibt den Produzenten nichts anderes übrig, als sich zurückzuhalten.
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