Evert Moll (1878-1955) - Haven van Scheveningen






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Haven van Scheveningen ist ein Ölgemälde von Evert Moll (1878-1955) aus den Niederlanden in impressionistischem Stil, signiert und mit dem Originalrahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies ist ein Spitzenwerk des bekannten Künstlers Evert Moll.
„Hafen von Scheveningen“
Das Gemälde misst 50 cm x 70 cm ohne Rahmen und befindet sich in hervorragendem Zustand.
Signiert unten rechts und hat noch den ursprünglichen Rahmen, der kostenlos mitgeliefert wird.
Die Provenienz ist Kunsthandel R. Polak aus Den Haag und dieses Gemälde ist auch im Buch von Evert Moll abgebildet.
(Zie Fotos) und wurde beim Venduehuis in Den Haag im Jahr 2004 versteigert für 4.130 € inkl. Aufgeld.
Moll, Evert [4 ]
Voorburg, 15. Dezember 1878 - Den Haag, 10. Mai 1955
Biografie: Evert Moll
Evert Moll wohnte und arbeitete zwischen 1895 und 1930 in Voorburg, London, Paris, Den Haag und Rotterdam. Danach ließ er sich in Den Haag nieder. Dort erhielt er Ratschläge von Willem Maris und bildete sich weiter eigenständig weiter. Er arbeitete oft im Auftrag von Kunsthändlern in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Er malte Landschaften, aber vor allem Fluss-, See- und Hafenansichten und in seinen späten Jahren auch Stilleben. Werke von Evert Moll befinden sich u.a. in der Rijkscollectie, dem Zuiderzeemuseum und dem Museum Boymans-van Beuningen. Evert Moll war kein Himmelstürmer und kein Künstler mit einem unersättlichen Drang nach Neuerung. Neue Entwicklungen gingen ihm scheinbar unbemerkt vorüber. Er blieb treu zu sich selbst und zu den Grundlagen der Haagener Schule. Evert Moll ist vor allem bekannt für seine über tausend Hafenansichten. Vieles von diesem Maler ist nur wenig über ihn bekannt. Bekannt ist, dass er gern und oft im Rotterdam Hafen verweilte. Das Kommando und der Betrieb in einem Hafen, die Hektik und die Langsamkeit der kolossalen Kriegsschiffe fesselten ihn aufs Übelste. Er liebte den Geruch des Wassers, das Bunkeröl und den Wind. Evert Moll war mehr als ein Maler von Hafenansichten. Mehr als die Hälfte seines Gesamtschaffens besteht aus Landschaften, Stadtansichten und Blumenstillleben. Auch als Moll Landschaften und Stadtansichten malte, konnte er nicht widerstehen, viel Wasser zu malen. Viele seiner Landschaften sind aus Sicht aufs Wasser gemalt oder mit Blick aufs Wasser entstanden. Evert Moll, in Voorburg geboren und praktisch sein ganzes Leben in einem weiten Umkreis zwischen Den Haag und Rotterdam wohnend, ist Autodidakt. Von klein auf war er Freund von Albert Roelofs, dem Sohn des berühmten Haagener Schule Malers Willem Roelofs. Im Haus Roelofs kam er mit Künstlern in Berührung, die um die Jahrhundertwende das Kunstklima in den Niederlanden bestimmten. Moll konnte es sich zunächst leisten, zu malen, was er wollte. Er führte daher ein relativ unverbindliches Leben, bis sein Vater 1908 in Konkurs ging. Dann musste er sich stark anstrengen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dass Moll sein Leben lang den Prinzipien der Haagener Schule treu blieb, bedeutet nicht, dass er keine Entwicklung durchmachte. Je älter er wurde, desto mehr wandelte sich sein anfänglich nüchternes Farbgebilde und seine breiten Pinselstriche hin zu reicheren und variierteren Farben und einer feineren Maltechnik. Moll malte überwiegend draußen. Mit seinem Klappstuhl und dem Papier auf dem Schoß saß er am Wasser. Viele seiner Werke haben dasselbe Format: 19 mal 31 Zentimeter. Das ist genau das Format seiner Malerbox, die er als „Untersetzer“ verwendete. Diese Paneele dienten oft als Vorbild für die größeren Werke, die in seinem Atelier entstanden. Die Hafenansichten von Moll lassen sich wie ein Geschichtsbuch lesen. So hält er zu Beginn des 20. Jahrhunderts die maritimen Entwicklungen fest. Wie die Häfen sich ausdehnen, die Schiffe größer werden und die Rahseeschiffe den Platz für Motorenschiffe räumen. Werk im Museum Boymans-van Beuningen nl.: „Gehsicht auf die Waal“ (Leihgabe). Im Zuiderzeemuseum nl.: „Die alte Hafen von Enkhuizen“ und in der Rijkscollectie nl.: „Wogende See“ und „Hafen von Rotterdam“.
Dies ist ein Spitzenwerk des bekannten Künstlers Evert Moll.
„Hafen von Scheveningen“
Das Gemälde misst 50 cm x 70 cm ohne Rahmen und befindet sich in hervorragendem Zustand.
Signiert unten rechts und hat noch den ursprünglichen Rahmen, der kostenlos mitgeliefert wird.
Die Provenienz ist Kunsthandel R. Polak aus Den Haag und dieses Gemälde ist auch im Buch von Evert Moll abgebildet.
(Zie Fotos) und wurde beim Venduehuis in Den Haag im Jahr 2004 versteigert für 4.130 € inkl. Aufgeld.
Moll, Evert [4 ]
Voorburg, 15. Dezember 1878 - Den Haag, 10. Mai 1955
Biografie: Evert Moll
Evert Moll wohnte und arbeitete zwischen 1895 und 1930 in Voorburg, London, Paris, Den Haag und Rotterdam. Danach ließ er sich in Den Haag nieder. Dort erhielt er Ratschläge von Willem Maris und bildete sich weiter eigenständig weiter. Er arbeitete oft im Auftrag von Kunsthändlern in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Er malte Landschaften, aber vor allem Fluss-, See- und Hafenansichten und in seinen späten Jahren auch Stilleben. Werke von Evert Moll befinden sich u.a. in der Rijkscollectie, dem Zuiderzeemuseum und dem Museum Boymans-van Beuningen. Evert Moll war kein Himmelstürmer und kein Künstler mit einem unersättlichen Drang nach Neuerung. Neue Entwicklungen gingen ihm scheinbar unbemerkt vorüber. Er blieb treu zu sich selbst und zu den Grundlagen der Haagener Schule. Evert Moll ist vor allem bekannt für seine über tausend Hafenansichten. Vieles von diesem Maler ist nur wenig über ihn bekannt. Bekannt ist, dass er gern und oft im Rotterdam Hafen verweilte. Das Kommando und der Betrieb in einem Hafen, die Hektik und die Langsamkeit der kolossalen Kriegsschiffe fesselten ihn aufs Übelste. Er liebte den Geruch des Wassers, das Bunkeröl und den Wind. Evert Moll war mehr als ein Maler von Hafenansichten. Mehr als die Hälfte seines Gesamtschaffens besteht aus Landschaften, Stadtansichten und Blumenstillleben. Auch als Moll Landschaften und Stadtansichten malte, konnte er nicht widerstehen, viel Wasser zu malen. Viele seiner Landschaften sind aus Sicht aufs Wasser gemalt oder mit Blick aufs Wasser entstanden. Evert Moll, in Voorburg geboren und praktisch sein ganzes Leben in einem weiten Umkreis zwischen Den Haag und Rotterdam wohnend, ist Autodidakt. Von klein auf war er Freund von Albert Roelofs, dem Sohn des berühmten Haagener Schule Malers Willem Roelofs. Im Haus Roelofs kam er mit Künstlern in Berührung, die um die Jahrhundertwende das Kunstklima in den Niederlanden bestimmten. Moll konnte es sich zunächst leisten, zu malen, was er wollte. Er führte daher ein relativ unverbindliches Leben, bis sein Vater 1908 in Konkurs ging. Dann musste er sich stark anstrengen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dass Moll sein Leben lang den Prinzipien der Haagener Schule treu blieb, bedeutet nicht, dass er keine Entwicklung durchmachte. Je älter er wurde, desto mehr wandelte sich sein anfänglich nüchternes Farbgebilde und seine breiten Pinselstriche hin zu reicheren und variierteren Farben und einer feineren Maltechnik. Moll malte überwiegend draußen. Mit seinem Klappstuhl und dem Papier auf dem Schoß saß er am Wasser. Viele seiner Werke haben dasselbe Format: 19 mal 31 Zentimeter. Das ist genau das Format seiner Malerbox, die er als „Untersetzer“ verwendete. Diese Paneele dienten oft als Vorbild für die größeren Werke, die in seinem Atelier entstanden. Die Hafenansichten von Moll lassen sich wie ein Geschichtsbuch lesen. So hält er zu Beginn des 20. Jahrhunderts die maritimen Entwicklungen fest. Wie die Häfen sich ausdehnen, die Schiffe größer werden und die Rahseeschiffe den Platz für Motorenschiffe räumen. Werk im Museum Boymans-van Beuningen nl.: „Gehsicht auf die Waal“ (Leihgabe). Im Zuiderzeemuseum nl.: „Die alte Hafen von Enkhuizen“ und in der Rijkscollectie nl.: „Wogende See“ und „Hafen von Rotterdam“.
