Antoni Tapies (1923-2012) - Nocturn Matinal 2





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Antoni Tàpies, Nocturn Matinal 2, eine handunterzeichnete Lithografie auf Guarro-Papier aus der Periode 1970–1980, limitierte Edition 50 + CM, 57 × 77 cm, Gewicht 1 kg, Spanien, mit einer historischen Szene in abstrakter Komposition und in brauchbarem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ÜBER DEN DRUCK
- Lithographie auf Guarro-Papier.
- Exemplar C.M. (ausverkauft), was das Sammlerinteresse erhöht.
-Dieses Werk gehört zur Edition des Buches *Nocturn Matinal*, das gemeinsam von Antoni Tàpies und dem Dichter Joan Brossa (1919–1998) geschaffen wurde und von Polígrafa veröffentlicht wurde.
ÜBER DAS KUNSTWERK
Dieses Werk gehört zur Nocturn Matinal-Serie, in der Tàpies seine materielle und symbolische Sprache voll zur Geltung bringt. Die Komposition ist um einen großen zentralen Bereich in erdigen Tönen herum aufgebaut, mit rauer und organischer Erscheinung, die verwitterte Wände und durch die Zeit abgenutzte oder markierte Oberflächen anregen – wiederkehrende Elemente in seinem künstlerischen Universum.
Die horizontalen Linien begrenzen den Raum und fungieren als wesentliche, fast primitive Zeichen. Die gestischen Spuren am Rand verstärken den Ausdruckscharakter und das fast rituelle Wesen des Werks. Das Ganze vermittelt eine zurückhaltende, meditativ anmutende Atmosphäre, in der Materie, Zeichen und Leere in einen Dialog treten, der von einer starken poetischen Ladung getragen wird.
ÜBER DEN KÜNSTLER
Antonio Tapies (Barcelona, 1923–2012)
war ein katalanischer Künstler und eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des europäischen Informel im 20. Jahrhundert. Großteils autodidaktisch, verband er Inspiration aus der Avantgarde mit der östlichen Tradition, um eine eigene Sprache zu entwickeln, in der Materie und Geist ineinander greifen. Er verwendete Materialien wie Erde, Sand, Marmorstaub und Alltagsgegenstände und schaffte dicke Oberflächen mit Symbolen, die Erinnerung, Zerbrechlichkeit und Transzendenz hervorrufen. 1984 gründete er die Antoni Tàpies Stiftung, die ein künstlerisches und intellektuelles Erbe festigt, das Experimentierfreude mit kritischer Reflexion verbindet.
In den Fünfzigerjahren erlangte er internationale Anerkennung durch seine Teilnahme an der Biennale von Venedig und der Documenta in Kassel. Er erhielt den Großen Preis für Malerei in Venedig (1958) und später den Preis Prinz von Asturien für die Künste (1990). 2010 wurde er zudem vom König Juan Carlos I. zum Markgrafen ernannt.
ÜBER DEN DRUCK
- Lithographie auf Guarro-Papier.
- Exemplar C.M. (ausverkauft), was das Sammlerinteresse erhöht.
-Dieses Werk gehört zur Edition des Buches *Nocturn Matinal*, das gemeinsam von Antoni Tàpies und dem Dichter Joan Brossa (1919–1998) geschaffen wurde und von Polígrafa veröffentlicht wurde.
ÜBER DAS KUNSTWERK
Dieses Werk gehört zur Nocturn Matinal-Serie, in der Tàpies seine materielle und symbolische Sprache voll zur Geltung bringt. Die Komposition ist um einen großen zentralen Bereich in erdigen Tönen herum aufgebaut, mit rauer und organischer Erscheinung, die verwitterte Wände und durch die Zeit abgenutzte oder markierte Oberflächen anregen – wiederkehrende Elemente in seinem künstlerischen Universum.
Die horizontalen Linien begrenzen den Raum und fungieren als wesentliche, fast primitive Zeichen. Die gestischen Spuren am Rand verstärken den Ausdruckscharakter und das fast rituelle Wesen des Werks. Das Ganze vermittelt eine zurückhaltende, meditativ anmutende Atmosphäre, in der Materie, Zeichen und Leere in einen Dialog treten, der von einer starken poetischen Ladung getragen wird.
ÜBER DEN KÜNSTLER
Antonio Tapies (Barcelona, 1923–2012)
war ein katalanischer Künstler und eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des europäischen Informel im 20. Jahrhundert. Großteils autodidaktisch, verband er Inspiration aus der Avantgarde mit der östlichen Tradition, um eine eigene Sprache zu entwickeln, in der Materie und Geist ineinander greifen. Er verwendete Materialien wie Erde, Sand, Marmorstaub und Alltagsgegenstände und schaffte dicke Oberflächen mit Symbolen, die Erinnerung, Zerbrechlichkeit und Transzendenz hervorrufen. 1984 gründete er die Antoni Tàpies Stiftung, die ein künstlerisches und intellektuelles Erbe festigt, das Experimentierfreude mit kritischer Reflexion verbindet.
In den Fünfzigerjahren erlangte er internationale Anerkennung durch seine Teilnahme an der Biennale von Venedig und der Documenta in Kassel. Er erhielt den Großen Preis für Malerei in Venedig (1958) und später den Preis Prinz von Asturien für die Künste (1990). 2010 wurde er zudem vom König Juan Carlos I. zum Markgrafen ernannt.

