Lötz Witwe, Loetz - Vase - vesuvianisch - Iriserendes Glas






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Art-Nouveau-Vase von Johann Loetz Witwe (Klostermühle), Österreich, Vesuvian-Dekor, matt irisierendes Grün mit Crete-Applikationen, 15,5 cm hoch und ca. 13 cm breit, datiert auf ca. 1901 (1900–1910), in ausgezeichnetem Zustand mit geringen Alters-spuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Johann Loetz Witwe, Klostermühle, Österreich – Art-Nouveau-Vase mit Dekor „Vesuvian“ – 1901.
„Vesuvian“ besitzt eine matte irisierende, leuchtend grüne Oberfläche, basierend auf einer griechischen Grundierung mit Crete-Aufschmelzungen in Form großer Tropfen (Dickenköpfe).
Diese Information finden Sie im Loetz-Katalog von Jan Mergl aus dem Jahr 2003 sowie auf der Website über Loetz-Glas.
Die Vase befindet sich in hervorragendem Zustand mit nur geringen Altersspuren. Schön ausgeschliffener Pontil.
Die Vase ist 15,5 cm hoch und der breiteste Durchmesser beträgt ca. 13 cm.
Fotos gehören zur Beschreibung. Wird sorgfältig verpackt, versichert und mit Sendungsverfolgung bis zu Ihnen nach Hause versendet. Wir versenden nicht außerhalb der EU und auch nicht in (Ei)Länder mit einem speziellen Zollstatut.
Loetz/Witwe wurde 1840 von Johann Loetz gegründet und war ein in Böhmen ansässiges Unternehmen, das dem Kaiserreich Österreich-Ungarn gehörte. 1879 übernahm ein Enkel von Loetz, Max Ritter-Von Spaun, das Geschäft von seiner Großmutter und behielt den Namen Joh. Loetz Witwe.
Von diesem Moment an begann Johann Loetz Witwe wirklich berühmt zu werden; man entwickelte neue, innovative Glastechniken, aber auch ihr Formdesign und die leuchtenden Farben waren völlig neuartig. Sie entwarfen außergewöhnliche Formen und Vasen, Luxusartikel, die sie in Luxusboutiquen in Wien, Berlin, Hamburg, Paris, London, Mailand, Brüssel und Madrid verkauften. Das machte sie schnell sehr bekannt und berühmt.
Es war die Zeit, in der der Jugendstil blühte. Sie verwendeten organische Formen, die Natur war ihr Vorbild; oft wurden die Formen organisch geformt, indem heißes Glas mit einer Zange ungleich geformt wurde.
Loetz nahm an verschiedenen Weltausstellungen teil, darunter die berühmte Weltausstellung von 1900 in Paris. Sie wurden für ihre Teilnahme an Weltausstellungen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Entwürfe fanden Anklang, auch in den Vereinigten Staaten. Sie konnten irisierendes Glas herstellen. Kurz gesagt, Loetz war zu einem Begriff geworden. Und das ist es bis heute.
Loetz arbeitete auch eng mit anderen Glasfabrikanten und mit verschiedenen Künstlern zusammen, wie Josef Hoffmann, Koloman Moser und anderen Künstlern der Wiener Werkstätte. In den Zwanzigerjahren wurden schlankere Vasen produziert, mehr im Stil der Art-Deco-Zeit jener Jahre.
Loetz bestand bis 1940; nach einem Bombenangriff brannte die Fabrik vollständig nieder.
Das Glas von Loetz ist nach wie vor sehr beliebt und wird weltweit gesammelt; zudem ist ihr gesamtes Werk in vielen Museumssammlungen zu finden.
Johann Loetz Witwe, Klostermühle, Österreich – Art-Nouveau-Vase mit Dekor „Vesuvian“ – 1901.
„Vesuvian“ besitzt eine matte irisierende, leuchtend grüne Oberfläche, basierend auf einer griechischen Grundierung mit Crete-Aufschmelzungen in Form großer Tropfen (Dickenköpfe).
Diese Information finden Sie im Loetz-Katalog von Jan Mergl aus dem Jahr 2003 sowie auf der Website über Loetz-Glas.
Die Vase befindet sich in hervorragendem Zustand mit nur geringen Altersspuren. Schön ausgeschliffener Pontil.
Die Vase ist 15,5 cm hoch und der breiteste Durchmesser beträgt ca. 13 cm.
Fotos gehören zur Beschreibung. Wird sorgfältig verpackt, versichert und mit Sendungsverfolgung bis zu Ihnen nach Hause versendet. Wir versenden nicht außerhalb der EU und auch nicht in (Ei)Länder mit einem speziellen Zollstatut.
Loetz/Witwe wurde 1840 von Johann Loetz gegründet und war ein in Böhmen ansässiges Unternehmen, das dem Kaiserreich Österreich-Ungarn gehörte. 1879 übernahm ein Enkel von Loetz, Max Ritter-Von Spaun, das Geschäft von seiner Großmutter und behielt den Namen Joh. Loetz Witwe.
Von diesem Moment an begann Johann Loetz Witwe wirklich berühmt zu werden; man entwickelte neue, innovative Glastechniken, aber auch ihr Formdesign und die leuchtenden Farben waren völlig neuartig. Sie entwarfen außergewöhnliche Formen und Vasen, Luxusartikel, die sie in Luxusboutiquen in Wien, Berlin, Hamburg, Paris, London, Mailand, Brüssel und Madrid verkauften. Das machte sie schnell sehr bekannt und berühmt.
Es war die Zeit, in der der Jugendstil blühte. Sie verwendeten organische Formen, die Natur war ihr Vorbild; oft wurden die Formen organisch geformt, indem heißes Glas mit einer Zange ungleich geformt wurde.
Loetz nahm an verschiedenen Weltausstellungen teil, darunter die berühmte Weltausstellung von 1900 in Paris. Sie wurden für ihre Teilnahme an Weltausstellungen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Entwürfe fanden Anklang, auch in den Vereinigten Staaten. Sie konnten irisierendes Glas herstellen. Kurz gesagt, Loetz war zu einem Begriff geworden. Und das ist es bis heute.
Loetz arbeitete auch eng mit anderen Glasfabrikanten und mit verschiedenen Künstlern zusammen, wie Josef Hoffmann, Koloman Moser und anderen Künstlern der Wiener Werkstätte. In den Zwanzigerjahren wurden schlankere Vasen produziert, mehr im Stil der Art-Deco-Zeit jener Jahre.
Loetz bestand bis 1940; nach einem Bombenangriff brannte die Fabrik vollständig nieder.
Das Glas von Loetz ist nach wie vor sehr beliebt und wird weltweit gesammelt; zudem ist ihr gesamtes Werk in vielen Museumssammlungen zu finden.
