Max Olderock (1895-1972) - Houses (Constructivism)





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 135773 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Max Olderock – Houses (Constructivism), 1953, handsigniert, 27 × 19 cm, Deutschland, Bauhaus, Mischtechnik, Originalausgabe, guter Zustand, verkauft von Gallery.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Max Olderock: Häuser (1953/1966)
Eine handkolorierte Holzschnitt: Wasserfarbe von Hand über den gedruckten Block auf Büttenpapier aufgetragen, was ein einzigartiges Blatt ergibt, bei dem der grafische Aufbau des Schnitts farblich überlagert und individuell gestaltet ist. Veröffentlicht von Edition Panderma, Basel — das Signet des Sammlers und Verlegers Carl Laszlo. Da jeder Abdruck von Hand eingefärbt wurde, gibt es kein zweites identisches Blatt; dies ist ein einzigartiges Werk, kein einheitlicher Editionsdruck.
Das doppelte Datumsformat 1953/1966 spiegelt den Holzschnitt von 1953 und diesen handkolorierten Abdruck, der 1966 realisiert wurde, wider.
Blatt 27 × 19 cm, auf Büttenpapier. In gut archiviertem Zustand. Handschriftlich signiert und datiert in Bleistift.
Ludwig Bernhard Max Olderock (1895 Hamburg – 1972) gehörte zur deutschen Avantgarde, die sich nach dem Ersten Weltkrieg um den Expressionismus bildete. Er zeigte seine Arbeiten erstmals 1925 und 1927 in der Galerie Der Sturm von Herwarth Walden in Berlin — der Galerie, durch die Robert Delaunay, Marc Chagall und Alexander Archipenko dem deutschen Publikum zugänglich gemacht wurden. Olderock war Mitglied des Deutschen Werkbunds und stand in engem Kontakt zum Bauhaus-Meister Lothar Schreyer. Unter dem Nationalsozialismus war er einer Malverbotsregelung unterworfen, und seine Werke in öffentlichen Sammlungen wurden zerstört. Nach 1945 nahm er wieder Ausstellungen auf, darunter eine Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle 1957, die Der Sturm-Gedenkausstellung in Berlin 1961 und die 1971er Düsseldorfer Übersicht „Deutsche Avantgarde 1915–1935 – Konstruktivisten“.
Der Veröffentlichungskontext ist selbst bedeutsam. Edition Panderma war der Basel‑Ableger von Carl Laszlo (1923–2013), dem ungarisch-schweizerischen Kunsthändler, Sammler, Psychoanalytiker, Autor und Verleger, der von 1957 bis 1977 das Journal Panderma herausgab. Durch seine Tätigkeit als Verleger und Herausgeber arbeitete Laszlo mit Persönlichkeiten wie Hans Arp, Christian Schad, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Dieter Roth und Friedensreich Hundertwasser zusammen. Olderocks Präsenz in diesem Programm verortet seine grafische Arbeit der Nachkriegszeit in einem bewussten Bestreben, die unterdrückte deutsche Avantgarde der 1910er und 1920er Jahre wieder zu erschließen und neu zu präsentieren.
Provenienz:
Edition Panderma / Carl Laszlo, Basel
Galerie von Bartha, Basel
Private Sammlung, Basel
Ausgewählte Ausstellungen:
1957 Hamburger Kunsthalle, Hamburg (DE) — Einzelausstellung
1961 Der Sturm Gedenkausstellung, Berlin (DE)
1971 „Deutsche Avantgarde 1915–1935 – Konstruktivisten“, Köln (DE)
Der Verkäufer stellt sich vor
Max Olderock: Häuser (1953/1966)
Eine handkolorierte Holzschnitt: Wasserfarbe von Hand über den gedruckten Block auf Büttenpapier aufgetragen, was ein einzigartiges Blatt ergibt, bei dem der grafische Aufbau des Schnitts farblich überlagert und individuell gestaltet ist. Veröffentlicht von Edition Panderma, Basel — das Signet des Sammlers und Verlegers Carl Laszlo. Da jeder Abdruck von Hand eingefärbt wurde, gibt es kein zweites identisches Blatt; dies ist ein einzigartiges Werk, kein einheitlicher Editionsdruck.
Das doppelte Datumsformat 1953/1966 spiegelt den Holzschnitt von 1953 und diesen handkolorierten Abdruck, der 1966 realisiert wurde, wider.
Blatt 27 × 19 cm, auf Büttenpapier. In gut archiviertem Zustand. Handschriftlich signiert und datiert in Bleistift.
Ludwig Bernhard Max Olderock (1895 Hamburg – 1972) gehörte zur deutschen Avantgarde, die sich nach dem Ersten Weltkrieg um den Expressionismus bildete. Er zeigte seine Arbeiten erstmals 1925 und 1927 in der Galerie Der Sturm von Herwarth Walden in Berlin — der Galerie, durch die Robert Delaunay, Marc Chagall und Alexander Archipenko dem deutschen Publikum zugänglich gemacht wurden. Olderock war Mitglied des Deutschen Werkbunds und stand in engem Kontakt zum Bauhaus-Meister Lothar Schreyer. Unter dem Nationalsozialismus war er einer Malverbotsregelung unterworfen, und seine Werke in öffentlichen Sammlungen wurden zerstört. Nach 1945 nahm er wieder Ausstellungen auf, darunter eine Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle 1957, die Der Sturm-Gedenkausstellung in Berlin 1961 und die 1971er Düsseldorfer Übersicht „Deutsche Avantgarde 1915–1935 – Konstruktivisten“.
Der Veröffentlichungskontext ist selbst bedeutsam. Edition Panderma war der Basel‑Ableger von Carl Laszlo (1923–2013), dem ungarisch-schweizerischen Kunsthändler, Sammler, Psychoanalytiker, Autor und Verleger, der von 1957 bis 1977 das Journal Panderma herausgab. Durch seine Tätigkeit als Verleger und Herausgeber arbeitete Laszlo mit Persönlichkeiten wie Hans Arp, Christian Schad, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Dieter Roth und Friedensreich Hundertwasser zusammen. Olderocks Präsenz in diesem Programm verortet seine grafische Arbeit der Nachkriegszeit in einem bewussten Bestreben, die unterdrückte deutsche Avantgarde der 1910er und 1920er Jahre wieder zu erschließen und neu zu präsentieren.
Provenienz:
Edition Panderma / Carl Laszlo, Basel
Galerie von Bartha, Basel
Private Sammlung, Basel
Ausgewählte Ausstellungen:
1957 Hamburger Kunsthalle, Hamburg (DE) — Einzelausstellung
1961 Der Sturm Gedenkausstellung, Berlin (DE)
1971 „Deutsche Avantgarde 1915–1935 – Konstruktivisten“, Köln (DE)

