L. Cotti (1987) - Aurora Silente





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Aurora Silente, Öl auf Leinwand im Naïv Stil aus Italien, 2020+, 30 x 30 cm, originale Edition, handschriftlich signiert von L. Cotti (1987).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: L. Cotti
Titel: Stille Morgenröte
Technik: Öl auf Leinwand
Dimensionen: 30 x 60 cm
Der Künstler verwandelt eine ländliche Landschaft in eine streng geometrische Komposition, geteilt durch präzise und ausgeglichene Horizontallinien.
Die Komposition und die Farbe
Das Gemälde entfaltet sich auf einem visuellen Feld von 30 x 30 cm, einem quadratischen Format, das Ordnung betont. Die Leinwand ist beinahe gleichmäßig in zwei Hauptbereiche geteilt: der Himmel und das Feld.
Der Himmel nimmt die obere Hälfte ein und zeichnet sich durch einen gleichmäßigen, sanften Verlauf aus, der von zartem Rosa in der oberen Region zu einem intensiven, satten Orangebraun am Horizont übergeht. Diese Farbführung, frei von sichtbaren Pinselstrichen, beschwört das Licht einer aufgehenden Sonne oder eines untergehenden Sonnenglanzes in einer unbewegten Atmosphäre.
Das Feld balanciert den Himmel mit einem entgegengesetzten und komplementären Verlauf, der von einem tiefen, intensiven Smaragdgrün unten zu einem blassen, fast Chartreuse-ähnlichen Grün nahe dem Horizont verläuft. Dieser Verlauf ist nicht so fließend wie der des Himmels, sondern in feine, horizontale, überlagerte Streifen gegliedert, die ein Gefühl von Tiefenwirkung und Textur erzeugen.
Die Horizontlinie ist eine klare, horizontale Abgrenzung, auf der alle ikonografischen Elemente des Werks ruhen, angeordnet in einer beruhigenden Zentral-Symmetrie:
In exakt der Mitte hat der Künstler ein einfaches, geometrisches Landhaus gemalt. Es besitzt weiße, saubere Wände und ein Dach mit Ziegeln in einer warmen terrakotta-orangen Farbe, mit nur zwei kleinen schwarzen quadratischen Fenstern, die Fassade durchbrechen. Das Gebäude wirkt minimalistisch und isoliert.
Die Architektur wird von zwei Baumkompositionen flankiert: Links eine Gruppe aus zwei kleinen stilisierten Bäumchen, rechts ein größerer, reifer Baum. Alle sind mit dichten, kugelförmigen Kronen versehen, in einem leuchtenden und vibrierenden ocker-gelben Herbstfarbe, die einen starken Kontrast zu den grünen und orangen Tönen bildet.
Über dem Himmel hingend, fast exakt vertikal ausgerichtet über dem Haus, gibt es einen Mond oder eine fahle Sonne – einen perfekten, gleichmäßigen weißen Kreis, der eine Note von Rätsel und Immobilität hinzufügt.
Cotti verzichtet auf Details, um sich auf die reine Form und das Licht zu konzentrieren. Das Licht stammt nicht von einer spezifischen Quelle, sondern ist den Farben selbst inhärent. Die Signatur "Lotti" ist dezent in der unteren linken Ecke angebracht. Das Werk gehört einer Tradition meditiver Landschaften an, in der die Harmonie zwischen Mensch und Natur durch Geometrie und kontempliertes reines Farblicht ausgedrückt wird.
Künstler: L. Cotti
Titel: Stille Morgenröte
Technik: Öl auf Leinwand
Dimensionen: 30 x 60 cm
Der Künstler verwandelt eine ländliche Landschaft in eine streng geometrische Komposition, geteilt durch präzise und ausgeglichene Horizontallinien.
Die Komposition und die Farbe
Das Gemälde entfaltet sich auf einem visuellen Feld von 30 x 30 cm, einem quadratischen Format, das Ordnung betont. Die Leinwand ist beinahe gleichmäßig in zwei Hauptbereiche geteilt: der Himmel und das Feld.
Der Himmel nimmt die obere Hälfte ein und zeichnet sich durch einen gleichmäßigen, sanften Verlauf aus, der von zartem Rosa in der oberen Region zu einem intensiven, satten Orangebraun am Horizont übergeht. Diese Farbführung, frei von sichtbaren Pinselstrichen, beschwört das Licht einer aufgehenden Sonne oder eines untergehenden Sonnenglanzes in einer unbewegten Atmosphäre.
Das Feld balanciert den Himmel mit einem entgegengesetzten und komplementären Verlauf, der von einem tiefen, intensiven Smaragdgrün unten zu einem blassen, fast Chartreuse-ähnlichen Grün nahe dem Horizont verläuft. Dieser Verlauf ist nicht so fließend wie der des Himmels, sondern in feine, horizontale, überlagerte Streifen gegliedert, die ein Gefühl von Tiefenwirkung und Textur erzeugen.
Die Horizontlinie ist eine klare, horizontale Abgrenzung, auf der alle ikonografischen Elemente des Werks ruhen, angeordnet in einer beruhigenden Zentral-Symmetrie:
In exakt der Mitte hat der Künstler ein einfaches, geometrisches Landhaus gemalt. Es besitzt weiße, saubere Wände und ein Dach mit Ziegeln in einer warmen terrakotta-orangen Farbe, mit nur zwei kleinen schwarzen quadratischen Fenstern, die Fassade durchbrechen. Das Gebäude wirkt minimalistisch und isoliert.
Die Architektur wird von zwei Baumkompositionen flankiert: Links eine Gruppe aus zwei kleinen stilisierten Bäumchen, rechts ein größerer, reifer Baum. Alle sind mit dichten, kugelförmigen Kronen versehen, in einem leuchtenden und vibrierenden ocker-gelben Herbstfarbe, die einen starken Kontrast zu den grünen und orangen Tönen bildet.
Über dem Himmel hingend, fast exakt vertikal ausgerichtet über dem Haus, gibt es einen Mond oder eine fahle Sonne – einen perfekten, gleichmäßigen weißen Kreis, der eine Note von Rätsel und Immobilität hinzufügt.
Cotti verzichtet auf Details, um sich auf die reine Form und das Licht zu konzentrieren. Das Licht stammt nicht von einer spezifischen Quelle, sondern ist den Farben selbst inhärent. Die Signatur "Lotti" ist dezent in der unteren linken Ecke angebracht. Das Werk gehört einer Tradition meditiver Landschaften an, in der die Harmonie zwischen Mensch und Natur durch Geometrie und kontempliertes reines Farblicht ausgedrückt wird.

