Leune (attr.) - Vase - Glas - Art-Deco-Laternenvase






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Französische Art-Déco-Lanternenvase, Leune zugeschrieben, 25 cm hoch, Öffnung 8 cm, Fußdurchmesser 8 cm, 720 g, aus saugeätztem Satin-Glas mit dicker Emaille-Dekor in Orange-Rot, Weiß, Kobaltblau und Tiefgrün über einem schwarzen Emailliergitter, ca. 1920–1930, guter Zustand mit leichten Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schwere emaillierte Art-Déco-Vasen (25 cm) – Stil Auguste Heiligenstein für Maison Leune – Frankreich
Eine glänzende, charaktervolle und schwere französische Art-Déco-Laternenvase aus der absoluten Blütezeit des Modernismus (ca. 1920–1930). Diese Vase ist ein Paradebeispiel für die gewagte, geometrische Formensprache, die die Pariser Designwelt in den Zwanzigerjahren dominiert hat.
Die Vase ist mit einem sehr begehrten, frühen geometrischen Dekor versehen: drei stilisierte, sechseckige (kubistische) Rosen, ausgeführt in auffallend dicker und glänzender eingekerbter Glasemaille (vitreous enamels). Die Farbpalette aus Orange-Rot, Weiß, Kobaltblau und Tiefgrün springt förmlich von der Vase ab. Dieses florale Motiv wird durch ein architektonisches, schwarz emailliertes Rastermuster straff durchbrochen. Das Design steht eng in Verbindung mit den ikonischen Entwürfen von Auguste Heiligenstein für das renommierte Pariser Studio Maison Leune (mit der Firma JOMA als enge zeitgenössische Referenz).
Das Objekt wurde aus dickwandigem klarem Glas gefertigt, das später eine vollständige säuregeätzte (matte/satinierte) Oberfläche erhielt. Dies sorgt für einen wunderschönen Kontrast zum glanzvollen Emaillelack. Es handelt sich um formsblown Glas (soufflé-moulé), was an der authentischen, feinen Formnaht an der Seite zu erkennen ist. Die hochwertige Glasbasis ('blanco') wurde in dieser Periode von dekorativen Ateliers wie Leune oft bei französischen Spitzenfabriken wie Daum oder Legras eingekauft.
Monogramm: In der Nähe des Sockels befindet sich ein handbemaltes schwarzes Emaille-Monogramm (möglicherweise ein stilisiertes 'LN' für Leune oder das persönliche Markenzeichen des Meistermalers aus dem Atelier).
Zuurstempel: Am Körper der Vase befindet sich ein vages, ovales/mandelförmiges 'Ghost Mark' (ein subtiler, geätzter Fabrikstempel), charakteristisch für die diskrete Art, wie hochwertige französische Glasateliers ihre Arbeiten damals markierten.
Herkunftsland: Frankreich
Periode: Art Déco (ca. 1920–1930)
Material: Säuregeätztes Satin-Glas mit dick aufgelegter Glasemaille
Höhe: 25 cm
Gewicht: 720 Gramm (substanziell, dickwandiges Qualitätsobjekt)
Durchmesser Öffnung: 8 cm
Durchmesser Fuß: 8 cm
Die Vase befindet sich in ausgezeichnetem, originalem Zustand.
Emaille: Die emaillierte Dekoration ist wunderschön glänzend, dick und zu 100% intakt ohne nennenswerte Kratzer, Abnutzung oder Abplatzungen.
Oberkante (Mündung): Der flache, matte Oberrand ist völlig original und frei von später entstandenen Schäden oder Chips. Der Rand wurde in der Fabrik plan geschliffen (col coupé), wodurch die Struktur charakteristisch matt und leicht rau blieb. Die leichte, authentische Vergilbung/Patina auf dem Rand ist der hundertjährigen Alterung von Glas inhärent und bezeugt die absolute Originalität des Stücks.
Schwere emaillierte Art-Déco-Vasen (25 cm) – Stil Auguste Heiligenstein für Maison Leune – Frankreich
Eine glänzende, charaktervolle und schwere französische Art-Déco-Laternenvase aus der absoluten Blütezeit des Modernismus (ca. 1920–1930). Diese Vase ist ein Paradebeispiel für die gewagte, geometrische Formensprache, die die Pariser Designwelt in den Zwanzigerjahren dominiert hat.
Die Vase ist mit einem sehr begehrten, frühen geometrischen Dekor versehen: drei stilisierte, sechseckige (kubistische) Rosen, ausgeführt in auffallend dicker und glänzender eingekerbter Glasemaille (vitreous enamels). Die Farbpalette aus Orange-Rot, Weiß, Kobaltblau und Tiefgrün springt förmlich von der Vase ab. Dieses florale Motiv wird durch ein architektonisches, schwarz emailliertes Rastermuster straff durchbrochen. Das Design steht eng in Verbindung mit den ikonischen Entwürfen von Auguste Heiligenstein für das renommierte Pariser Studio Maison Leune (mit der Firma JOMA als enge zeitgenössische Referenz).
Das Objekt wurde aus dickwandigem klarem Glas gefertigt, das später eine vollständige säuregeätzte (matte/satinierte) Oberfläche erhielt. Dies sorgt für einen wunderschönen Kontrast zum glanzvollen Emaillelack. Es handelt sich um formsblown Glas (soufflé-moulé), was an der authentischen, feinen Formnaht an der Seite zu erkennen ist. Die hochwertige Glasbasis ('blanco') wurde in dieser Periode von dekorativen Ateliers wie Leune oft bei französischen Spitzenfabriken wie Daum oder Legras eingekauft.
Monogramm: In der Nähe des Sockels befindet sich ein handbemaltes schwarzes Emaille-Monogramm (möglicherweise ein stilisiertes 'LN' für Leune oder das persönliche Markenzeichen des Meistermalers aus dem Atelier).
Zuurstempel: Am Körper der Vase befindet sich ein vages, ovales/mandelförmiges 'Ghost Mark' (ein subtiler, geätzter Fabrikstempel), charakteristisch für die diskrete Art, wie hochwertige französische Glasateliers ihre Arbeiten damals markierten.
Herkunftsland: Frankreich
Periode: Art Déco (ca. 1920–1930)
Material: Säuregeätztes Satin-Glas mit dick aufgelegter Glasemaille
Höhe: 25 cm
Gewicht: 720 Gramm (substanziell, dickwandiges Qualitätsobjekt)
Durchmesser Öffnung: 8 cm
Durchmesser Fuß: 8 cm
Die Vase befindet sich in ausgezeichnetem, originalem Zustand.
Emaille: Die emaillierte Dekoration ist wunderschön glänzend, dick und zu 100% intakt ohne nennenswerte Kratzer, Abnutzung oder Abplatzungen.
Oberkante (Mündung): Der flache, matte Oberrand ist völlig original und frei von später entstandenen Schäden oder Chips. Der Rand wurde in der Fabrik plan geschliffen (col coupé), wodurch die Struktur charakteristisch matt und leicht rau blieb. Die leichte, authentische Vergilbung/Patina auf dem Rand ist der hundertjährigen Alterung von Glas inhärent und bezeugt die absolute Originalität des Stücks.
