Antikes Mikro-Sanktum "Memento" – Unsere Liebe Frau von Lourdes – patiniertes Messing und Silber – - Anhänger - Fine800

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antikes Mikroheiligtum „Memento“ – Unsere Dame von Lourdes – Messing patiniert und Silber – Ästhetik der Gothic-WunderkammerBeschreibung: In Verkauf steht ein Objekt mit dunklem, tief evocativem Charme: ein taschenförmiges „Probe‑Projektile“-Sanktus aus den frühen 1900er Jahren. Es ist nicht nur ein religiöses Objekt, sondern ein Fragment aus devozierter Geschichte, das die Spuren der Zeit und des geheimen Glaubens in sich trägt.

Die Ästhetik des Heiligen und Profanen:
Das Reliquiar: Der Zylinder aus Messing hat eine dunkle, tiefe Patina entwickelt, mit natürlichen Oxidationen, die ihm ein archäologisches Aussehen verleihen. Die Schrift „LOURDES“, von den Jahren zerkratzt, tritt aus dem Metall wie eine stille Invokation hervor.

Die Erscheinung: Innen, geschützt durch die metallische Außenhülle, verbirgt sich eine winzige Madame Maria aus versilbertem Metall. Die Figur erscheint als silbriges Gespenst, das aus dem Dunkel ihres goldenen Schreins emporragt.

Dunkle Atmosphäre: Perfekt für eine Memento-Mori‑Sammlung, verkörpert dieses Stück die gotische Ästhetik des heiligen Objekts, das an die Front getragen, vom Berühren der Finger und dem Vergehen der Jahrzehnte gezeichnet ist. Ein kleiner Totem zum Schutz vor dem Unbekannten.

Warum man es besitzen sollte:
Dieses Heiligtum wurde nicht absichtlich gereinigt. Seine Schönheit liegt genau in der Verfallserscheinung der Materialien und im Kontrast zwischen dem verblassten Glanz des Silbers und der Strenge des bräunlich patinierten Messings. Ein unverzichtbares Stück für alle, die Räume im gotischen Stil einrichten oder Objekte suchen, die eine Geschichte von Mysterium und Schutz erzählen.


Die Letzte Verteidigung: Die Madonna von Lourdes zwischen den Mörsern

Das Metall war kalt, jene Kälte, die in den Stacheln von 1916 die Finger biss. Thomas erinnerte sich nicht mehr an die Wärme eines Kamins, doch er erinnerte sich genau an das Gewicht dieses kleinen Zylinders aus Messing in der Innentasche der Jacke, direkt über dem Herzen. Es war kein Kugel, auch wenn es die Form davon hatte. Es war sein „Eisernes Heiligtum“. Eines Nachts, unter einem Himmel, der nur von Granatfeuern erleuchtet war, zog Thomas es heraus. Seine finger beschmutzt von Erde und Rauch schraubten vorsichtig den oxidierten Deckel ab. Die auf der Seite eingravierte Schrift „LOURDES“ war durch ständiges Reiben fast glatt geworden. Als die Hülle sich öffnete, schien die kleine silberne Jungfrau zwischen den Reflexen der Explosionen eigenständig zu leuchten. Sie war winzig, gerade so groß wie eine Phalange, doch in diesem Moment sah sie aus wie ein Riese, der seine Seele bewacht. Thomas betete nicht um Sieg, auch nicht um Ruhm. Er flüsterte der Statue den Namen einer Frau zu, die ihn zu Hause erwartete, und den Duft von frisch gebackenem Brot.

Ein plötzlicher Pfiff zerschmetterte die Luft. Die Explosion war so nah, dass die Erde wie eine dunkle Welle aufstieg.
Stunden später, als die Sanitäter ihn fanden, war Thomas bewusstlos, unter einem Fußbreit Schlamm begraben. Man hielt ihn für tot, bis einer von ihnen einen metallischen Reflex zwischen den verkrampften Fingern des Soldaten sah. Es war das kleine Heiligtum, das sich wundersam fest in die Faust geschmiegt hatte.
Der Zylinder war eingedellt, das Messing von einem neuen tiefen Kratzer gezeichnet, doch die Statue im Inneren war unversehrt. Thomas überlebte, und mit ihm sein silbernes Geheimnis.
Heutzutage trägt dieses Metallstück immer noch die Spuren jener Nacht. Die dunkle Patina ist kein Schmutz, sie ist der Rauch eines fernen Krieges; und jene grüne Oxidation ist der Schweiß der Hoffnung eines Mannes, der im vollkommenen Dunkel etwas Kleines zum Festhalten brauchte, um sich nicht allein zu fühlen.
Nr. Hinweis: Das Objekt weist Verfärbungen und Abnutzungen auf, die seinen Reiz unterstreichen

Antikes Mikroheiligtum „Memento“ – Unsere Dame von Lourdes – Messing patiniert und Silber – Ästhetik der Gothic-WunderkammerBeschreibung: In Verkauf steht ein Objekt mit dunklem, tief evocativem Charme: ein taschenförmiges „Probe‑Projektile“-Sanktus aus den frühen 1900er Jahren. Es ist nicht nur ein religiöses Objekt, sondern ein Fragment aus devozierter Geschichte, das die Spuren der Zeit und des geheimen Glaubens in sich trägt.

Die Ästhetik des Heiligen und Profanen:
Das Reliquiar: Der Zylinder aus Messing hat eine dunkle, tiefe Patina entwickelt, mit natürlichen Oxidationen, die ihm ein archäologisches Aussehen verleihen. Die Schrift „LOURDES“, von den Jahren zerkratzt, tritt aus dem Metall wie eine stille Invokation hervor.

Die Erscheinung: Innen, geschützt durch die metallische Außenhülle, verbirgt sich eine winzige Madame Maria aus versilbertem Metall. Die Figur erscheint als silbriges Gespenst, das aus dem Dunkel ihres goldenen Schreins emporragt.

Dunkle Atmosphäre: Perfekt für eine Memento-Mori‑Sammlung, verkörpert dieses Stück die gotische Ästhetik des heiligen Objekts, das an die Front getragen, vom Berühren der Finger und dem Vergehen der Jahrzehnte gezeichnet ist. Ein kleiner Totem zum Schutz vor dem Unbekannten.

Warum man es besitzen sollte:
Dieses Heiligtum wurde nicht absichtlich gereinigt. Seine Schönheit liegt genau in der Verfallserscheinung der Materialien und im Kontrast zwischen dem verblassten Glanz des Silbers und der Strenge des bräunlich patinierten Messings. Ein unverzichtbares Stück für alle, die Räume im gotischen Stil einrichten oder Objekte suchen, die eine Geschichte von Mysterium und Schutz erzählen.


Die Letzte Verteidigung: Die Madonna von Lourdes zwischen den Mörsern

Das Metall war kalt, jene Kälte, die in den Stacheln von 1916 die Finger biss. Thomas erinnerte sich nicht mehr an die Wärme eines Kamins, doch er erinnerte sich genau an das Gewicht dieses kleinen Zylinders aus Messing in der Innentasche der Jacke, direkt über dem Herzen. Es war kein Kugel, auch wenn es die Form davon hatte. Es war sein „Eisernes Heiligtum“. Eines Nachts, unter einem Himmel, der nur von Granatfeuern erleuchtet war, zog Thomas es heraus. Seine finger beschmutzt von Erde und Rauch schraubten vorsichtig den oxidierten Deckel ab. Die auf der Seite eingravierte Schrift „LOURDES“ war durch ständiges Reiben fast glatt geworden. Als die Hülle sich öffnete, schien die kleine silberne Jungfrau zwischen den Reflexen der Explosionen eigenständig zu leuchten. Sie war winzig, gerade so groß wie eine Phalange, doch in diesem Moment sah sie aus wie ein Riese, der seine Seele bewacht. Thomas betete nicht um Sieg, auch nicht um Ruhm. Er flüsterte der Statue den Namen einer Frau zu, die ihn zu Hause erwartete, und den Duft von frisch gebackenem Brot.

Ein plötzlicher Pfiff zerschmetterte die Luft. Die Explosion war so nah, dass die Erde wie eine dunkle Welle aufstieg.
Stunden später, als die Sanitäter ihn fanden, war Thomas bewusstlos, unter einem Fußbreit Schlamm begraben. Man hielt ihn für tot, bis einer von ihnen einen metallischen Reflex zwischen den verkrampften Fingern des Soldaten sah. Es war das kleine Heiligtum, das sich wundersam fest in die Faust geschmiegt hatte.
Der Zylinder war eingedellt, das Messing von einem neuen tiefen Kratzer gezeichnet, doch die Statue im Inneren war unversehrt. Thomas überlebte, und mit ihm sein silbernes Geheimnis.
Heutzutage trägt dieses Metallstück immer noch die Spuren jener Nacht. Die dunkle Patina ist kein Schmutz, sie ist der Rauch eines fernen Krieges; und jene grüne Oxidation ist der Schweiß der Hoffnung eines Mannes, der im vollkommenen Dunkel etwas Kleines zum Festhalten brauchte, um sich nicht allein zu fühlen.
Nr. Hinweis: Das Objekt weist Verfärbungen und Abnutzungen auf, die seinen Reiz unterstreichen

Details

Epoche
1900-2000
Zertifizierung
Kein Laborbericht
Metall
Antique Micro-Sanctuary 'Memento' – Our Lady of Lourdes – Patinated Brass and Silver – Aesthetic
Markenschmuck
Nein
Gesamtgewicht
7,5 g
Zustand
Ordentlicher Zustand - mit sichtbaren Gebrauchsspuren
Geschlecht
Unisex
Zusätzliche Informationen zum Titel
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