Jules Boulez (1889 - 1960) - Colette






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Colette, Ölgemälde von Jules Boulez (1943, Periode 1940–1950) aus Belgien, eine nackte Darstellung, handsigniert und mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kunstmaler Jules Boulez (1889 - 1969) gehörte zur dritten Gruppe der Latemse Schule. Zu dieser Gruppe werden gerechnet: Hubert Malfait, Albert Saverys, Jozef De Coene, Arthur Deleu, Albert Claeys, Victor Lorein, Achiel Van Sassenbroeck, Louis Pevernagie und Maurice Schelck.
Er wurde in Sint-Eloois-Vijve (W.VL) am 6. Mai 1889 geboren. Er studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste Gent unter der Leitung von Jan Delvin und Georges Minne. Zwei Mitschüler blieben gute Freunde: Albert Saverijs und Albert Claeys. Er studierte auch in Paris an der Louvre-Schule. 1916 ließ er sich in Oudenaarde nieder. Außer der Malerei war er auch ein ausgezeichneter modernistischer Möbelmacher. Ausstellungen seiner Werke wurden u. a. in Paris, Stockholm, Budapest, Brüssel, Tel-Aviv, Rotterdam, Dresden und im eigenen Land u. a. Brüssel, Gent und Kortrijk eingerichtet.
Jules Boulez wird im Lexikon der Westflämischen bildenden Künstler i, BAS I und Zwei Jahrhunderten Signaturen belgischer Künstler vermerkt. (Piron)
Das Gemälde zeigt eine junge, nackte Frau in ihrem Schlafzimmer. Auf der Rückseite des Leinwandrahmens steht neben der Angabe 1943 der Name ‚Colette‘ geschrieben. Wer war Colette? Werden wir das jemals erfahren?
Obwohl das expressionistische Werk auf den ersten Blick farblich düster wirkt, gibt es sehr interessante (Farb-)Details zu entdecken. Oben links sehen wir z. B. einen Vorhang mit feinen blauen und violetten Nuancen. Darunter befindet sich das Waschbecken mit einer auffälligen Wasserstelle, fast goldfarben. Ein etwas überraschender Akzent ist die rote Röte im Gesicht der Frau. Hinter ihr befindet sich ein Bett mit Stäben, auch dort die auffallend leichten Akzentuierungen der Bettwäsche. Links neben dem Bett eine einfache Stuhl. Ein Motiv, das in seinen Werken regelmäßig vorkommt. Die Frau selbst hat eine schöne, kräftige Statur und eine selbstbewusste Ausstrahlung. Möglicherweise war sie eine Prostituierte.
Der Rahmen ist sehr schlicht und wurde glücklicherweise über die Jahre nicht ersetzt. Da Jules Boulez ebenfalls ein talentierter Möbeldesigner war, ist die Liste zudem mehr als sicher, von ihm selbst hergestellt. Das Gemälde ist auf der Rückseite mit 1943 datiert, dem Mitte des Zweiten Weltkriegs. Wodurch möglicherweise der Mangel an dem richtigen Holz oder finanzielle Mittel die Ursache für diesen sehr einfachen, aber dennoch authentischen Rahmen ist.
Kunstmaler Jules Boulez (1889 - 1969) gehörte zur dritten Gruppe der Latemse Schule. Zu dieser Gruppe werden gerechnet: Hubert Malfait, Albert Saverys, Jozef De Coene, Arthur Deleu, Albert Claeys, Victor Lorein, Achiel Van Sassenbroeck, Louis Pevernagie und Maurice Schelck.
Er wurde in Sint-Eloois-Vijve (W.VL) am 6. Mai 1889 geboren. Er studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste Gent unter der Leitung von Jan Delvin und Georges Minne. Zwei Mitschüler blieben gute Freunde: Albert Saverijs und Albert Claeys. Er studierte auch in Paris an der Louvre-Schule. 1916 ließ er sich in Oudenaarde nieder. Außer der Malerei war er auch ein ausgezeichneter modernistischer Möbelmacher. Ausstellungen seiner Werke wurden u. a. in Paris, Stockholm, Budapest, Brüssel, Tel-Aviv, Rotterdam, Dresden und im eigenen Land u. a. Brüssel, Gent und Kortrijk eingerichtet.
Jules Boulez wird im Lexikon der Westflämischen bildenden Künstler i, BAS I und Zwei Jahrhunderten Signaturen belgischer Künstler vermerkt. (Piron)
Das Gemälde zeigt eine junge, nackte Frau in ihrem Schlafzimmer. Auf der Rückseite des Leinwandrahmens steht neben der Angabe 1943 der Name ‚Colette‘ geschrieben. Wer war Colette? Werden wir das jemals erfahren?
Obwohl das expressionistische Werk auf den ersten Blick farblich düster wirkt, gibt es sehr interessante (Farb-)Details zu entdecken. Oben links sehen wir z. B. einen Vorhang mit feinen blauen und violetten Nuancen. Darunter befindet sich das Waschbecken mit einer auffälligen Wasserstelle, fast goldfarben. Ein etwas überraschender Akzent ist die rote Röte im Gesicht der Frau. Hinter ihr befindet sich ein Bett mit Stäben, auch dort die auffallend leichten Akzentuierungen der Bettwäsche. Links neben dem Bett eine einfache Stuhl. Ein Motiv, das in seinen Werken regelmäßig vorkommt. Die Frau selbst hat eine schöne, kräftige Statur und eine selbstbewusste Ausstrahlung. Möglicherweise war sie eine Prostituierte.
Der Rahmen ist sehr schlicht und wurde glücklicherweise über die Jahre nicht ersetzt. Da Jules Boulez ebenfalls ein talentierter Möbeldesigner war, ist die Liste zudem mehr als sicher, von ihm selbst hergestellt. Das Gemälde ist auf der Rückseite mit 1943 datiert, dem Mitte des Zweiten Weltkriegs. Wodurch möglicherweise der Mangel an dem richtigen Holz oder finanzielle Mittel die Ursache für diesen sehr einfachen, aber dennoch authentischen Rahmen ist.
