Man Ray - Les Larmes, 1932






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Man Ray. Les Larmes, 1932.
'TCopyright 2001 Man Ray Trust, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn' auf der unteren Rückseite.
Gesamtmaße: 36,5 x 28,2 cm auf halbglänzendem Papier.
Guter Zustand.
In diesem Foto von 1932 konstruierte Man Ray ein Bild, das so kalt wie berührend ist. Die offenen Augen eines Models (vermutlich der Schauspielerin Kiki de Montparnasse), stark geschminkt mit Mascara und auf einen unsichtbaren Punkt gerichtet, sind von Glasstränen gerahmt, die nicht fließen, sondern sorgfältig angeordnet wurden. Die absichtliche Künstlichkeit der Tränen — kleine Glaskügelchen — verwandelt die Emotion in Skulptur und das menschliche Gesicht in ein surreales Objekt.
Les Larmes (The Tears) gehört zu den ikonischsten Beispielen von Man Rays avantgardistischer Herangehensweise, die Fotografie, Skulptur, Performance und poetische Gestik miteinander verschränkt. Durch diese Komposition wird Schmerz ästhetisch und Melancholie wird zur Kunstfertigkeit: Die Emotion ist eingeschlossen, geordnet, ja dekorativ, doch zugleich verstörend.
Man Ray gehört zu den grundlegenden Figuren der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Ein Erfinder und Visionär, sein Einfluss hallt neben Henri Cartier-Bresson, Ansel Adams, Edward Weston, Robert Capa, Elliott Erwitt, Walker Evans, Alfred Stieglitz, Diane Arbus, Cindy Sherman, Irving Penn, Robert Mapplethorpe, Richard Avedon und anderen Künstlern wider, die das Medium neu gestaltet haben.
Man Ray. Les Larmes, 1932.
'TCopyright 2001 Man Ray Trust, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn' auf der unteren Rückseite.
Gesamtmaße: 36,5 x 28,2 cm auf halbglänzendem Papier.
Guter Zustand.
In diesem Foto von 1932 konstruierte Man Ray ein Bild, das so kalt wie berührend ist. Die offenen Augen eines Models (vermutlich der Schauspielerin Kiki de Montparnasse), stark geschminkt mit Mascara und auf einen unsichtbaren Punkt gerichtet, sind von Glasstränen gerahmt, die nicht fließen, sondern sorgfältig angeordnet wurden. Die absichtliche Künstlichkeit der Tränen — kleine Glaskügelchen — verwandelt die Emotion in Skulptur und das menschliche Gesicht in ein surreales Objekt.
Les Larmes (The Tears) gehört zu den ikonischsten Beispielen von Man Rays avantgardistischer Herangehensweise, die Fotografie, Skulptur, Performance und poetische Gestik miteinander verschränkt. Durch diese Komposition wird Schmerz ästhetisch und Melancholie wird zur Kunstfertigkeit: Die Emotion ist eingeschlossen, geordnet, ja dekorativ, doch zugleich verstörend.
Man Ray gehört zu den grundlegenden Figuren der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Ein Erfinder und Visionär, sein Einfluss hallt neben Henri Cartier-Bresson, Ansel Adams, Edward Weston, Robert Capa, Elliott Erwitt, Walker Evans, Alfred Stieglitz, Diane Arbus, Cindy Sherman, Irving Penn, Robert Mapplethorpe, Richard Avedon und anderen Künstlern wider, die das Medium neu gestaltet haben.
