Louis XVI Altargefäß - Biskuitporzellan - 1850-1900 - Neoklassisch






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Ein Pariser Porzellan‑Neo‑Klassizismus Biscuit‑Porzellan Präsentationsstück bestehend aus einer urne mit abnehmbarem Deckel auf einer quadratischen Goldfundbasis und einer Servierplatte, mit von Hand gemalten Blumenkartuschen, Golddrillings und einer blau unterglasur Signatur, datiert ca. 1850–1900 und in hervorragendem Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren; Gesamthöhe 22,5 cm, Urnenhöhe 21,5 cm, Teller Ø 23,5 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Tafelservice aus feiner Porzellanporzellan, höchstwahrscheinlich aus der neo-klassizistischen Epoche (Ende des 18. Jahrhunderts oder Anfang des 19. Jahrhunderts, Louis-XVI- oder Empire-Stil).
Es besteht aus einer antiken Urne und einer Präsentations-Soufflé-Schale.
Die Urne verfügt über einen abnehmbaren Deckel. Sie wird von einem Griffknopf in Form einer Pinienkugel gekrönt, ein klassisches Motiv, das zu dieser Zeit sehr geschätzt wurde.
Weiße Biscuit-Schnitzereien in Form von Faunenköpfen bilden die kleinen seitlichen Griffe.
Die Dekoration ist von großer Reichhaltigkeit und orientiert sich direkt an der griechisch-römischen Antike, nach der Wiederentdeckung Pompeji wieder in den Geschmack der Zeit gebracht. Man bemerkt den Fries der Griechen. Dieses geometrische, dunkelgrüne und goldene Motiv läuft rund um den Deckel, die Oberseite der Urne und den Rand des Tellers. Es ist typisch für den neoklassizistischen Stil.
Im Zentrum finden sich weiße Medaillons, die florale Kartuschen beherbergen: zarte Blumensträuße, handgemalt (Rosen, kleine blaue Blüten).
Die Vergoldungen und Palmetten: Die Motive stilisierter Blätter (Palmenblätter oder Federn) in Gold auf weißem Hintergrund setzen einen sehr schicken und leuchtenden Kontrast.
Der Fuß: Die Urne ruht auf einem runden Fuß, der wiederum auf einer goldenen quadratischen Basis befestigt ist und die architektonische und feierliche Erscheinung des Objekts betont.
Die Feinheit des Porzellans, die Qualität der Blattvergoldung und die Farben (Empire-/Grüntöne griechisch kombiniert mit Gold) deuten auf Porzellan aus Paris hin. Die Rückseite zeigt die Signatur in blauer Großbrandfarbe unter dem emblematischen Deckel der Königlich-Sèvres-Manufaktur, mit den beiden ineinander verschlungenen (bzw. gekreuzten) L, die offizielle Signatur von Sèvres. Diese wurde jedoch im 19. Jahrhundert von unabhängigen Manufakturen übernommen (insbesondere Porcelaine de Paris oder das Haus Samson).
Es gibt keinen Datierzettel. Entweder wurde er vom Maler übersehen (was gelegentlich vorkam), oder es handelt sich um ein Stück der sehr frühen Phase der Neo-Klassik, oder es entspricht einer speziellen Marke eines Malers oder Vergolder der Manufaktur.
Auf der Rückseite, auf der sichtbaren quadratischen Basis, erkennt man das rohe Aussehen, die Textur des Tonmaterials und die Art, wie die Vergoldung abrupt endet. Typisch für das harte Porzellan dieser Epoche, das auf artisanal Weise gegossen und zusammengesetzt war.
Die "Fliegen" oder Flecken, kleine graue/ schwarze Imperfektionen und natürliche Oxidationsflecken mit der Zeit, sind ein hervorragender Alterungsindikator und beweisen, dass das Stück nicht aus einer modernen Fabrik stammt.
Insgesamt misst es 22,5 cm Höhe, Durchmesser 23,5 cm (Teller).
Die Urne misst 21,5 cm Höhe, Durchmesser 12 cm.
Der Teller misst 23,5 cm Durchmesser, Höhe 2,5 cm.
#classicexclusive
Tafelservice aus feiner Porzellanporzellan, höchstwahrscheinlich aus der neo-klassizistischen Epoche (Ende des 18. Jahrhunderts oder Anfang des 19. Jahrhunderts, Louis-XVI- oder Empire-Stil).
Es besteht aus einer antiken Urne und einer Präsentations-Soufflé-Schale.
Die Urne verfügt über einen abnehmbaren Deckel. Sie wird von einem Griffknopf in Form einer Pinienkugel gekrönt, ein klassisches Motiv, das zu dieser Zeit sehr geschätzt wurde.
Weiße Biscuit-Schnitzereien in Form von Faunenköpfen bilden die kleinen seitlichen Griffe.
Die Dekoration ist von großer Reichhaltigkeit und orientiert sich direkt an der griechisch-römischen Antike, nach der Wiederentdeckung Pompeji wieder in den Geschmack der Zeit gebracht. Man bemerkt den Fries der Griechen. Dieses geometrische, dunkelgrüne und goldene Motiv läuft rund um den Deckel, die Oberseite der Urne und den Rand des Tellers. Es ist typisch für den neoklassizistischen Stil.
Im Zentrum finden sich weiße Medaillons, die florale Kartuschen beherbergen: zarte Blumensträuße, handgemalt (Rosen, kleine blaue Blüten).
Die Vergoldungen und Palmetten: Die Motive stilisierter Blätter (Palmenblätter oder Federn) in Gold auf weißem Hintergrund setzen einen sehr schicken und leuchtenden Kontrast.
Der Fuß: Die Urne ruht auf einem runden Fuß, der wiederum auf einer goldenen quadratischen Basis befestigt ist und die architektonische und feierliche Erscheinung des Objekts betont.
Die Feinheit des Porzellans, die Qualität der Blattvergoldung und die Farben (Empire-/Grüntöne griechisch kombiniert mit Gold) deuten auf Porzellan aus Paris hin. Die Rückseite zeigt die Signatur in blauer Großbrandfarbe unter dem emblematischen Deckel der Königlich-Sèvres-Manufaktur, mit den beiden ineinander verschlungenen (bzw. gekreuzten) L, die offizielle Signatur von Sèvres. Diese wurde jedoch im 19. Jahrhundert von unabhängigen Manufakturen übernommen (insbesondere Porcelaine de Paris oder das Haus Samson).
Es gibt keinen Datierzettel. Entweder wurde er vom Maler übersehen (was gelegentlich vorkam), oder es handelt sich um ein Stück der sehr frühen Phase der Neo-Klassik, oder es entspricht einer speziellen Marke eines Malers oder Vergolder der Manufaktur.
Auf der Rückseite, auf der sichtbaren quadratischen Basis, erkennt man das rohe Aussehen, die Textur des Tonmaterials und die Art, wie die Vergoldung abrupt endet. Typisch für das harte Porzellan dieser Epoche, das auf artisanal Weise gegossen und zusammengesetzt war.
Die "Fliegen" oder Flecken, kleine graue/ schwarze Imperfektionen und natürliche Oxidationsflecken mit der Zeit, sind ein hervorragender Alterungsindikator und beweisen, dass das Stück nicht aus einer modernen Fabrik stammt.
Insgesamt misst es 22,5 cm Höhe, Durchmesser 23,5 cm (Teller).
Die Urne misst 21,5 cm Höhe, Durchmesser 12 cm.
Der Teller misst 23,5 cm Durchmesser, Höhe 2,5 cm.
#classicexclusive
