Bausatz - Anker Steinbaukasten Nr. 3





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Anker-Steinbaukasten Nr. 3, eine Backstein- und Holzbaubox aus Deutschland aus den Jahren 1900–1910, in gutem Zustand mit leichten Gebrauchsspuren und Flecken; Maße 21 cm hoch, 15 cm breit, 4 cm tief.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dies ist ein Ankersteinbaukasten in noch ordentlichem Zustand.
Die Anker-Baukästen (Deutsch: Anker-Steinbaukasten), auch Ankersteine genannt, sind weltberühmt gewordenes deutsches Spielzeug mit Miniaturbausteinen.
Diese Kisten wurden am Ende des neunzehnten Jahrhunderts vom deutschen Flugpionier Otto Lilienthal und dessen Bruder Gustav entwickelt, der Architekt war. Gustav war neben seiner Arbeit als Architekt auch als sozialer und pädagogischer Reformator tätig.
image001.jpg Bauspielzeug der DS-Serie aus 1910
Die Baukästen sind gefüllt mit echten Miniatur-Bausteinen und verfügen über eine präzise Instruktionszeichnung. Damit können – teils tatsächlich bestehende – Häuser, Kirchen und Paläste nachgebaut werden. Die einzelnen Bausteine haben dafür Nummern. Übrigens sind manche Kisten auch mit Metallteilen versehen, mit denen Brücken gebaut werden können. Die bestehenden Baubeispiele sind vor allem inspiriert von den Neo-Stilen des Endes des 19. Jahrhunderts wie Neo-Gotik und Neoklassizismus, darüber hinaus Jugendstil und Rokoko.
Die beiden Brüder – von Geldsorgen verfolgt – verkauften das Patent auf ihre Baukästen 1892 an die Firma Richter in Rudolstadt. Dort wurden die Kästen anschließend in Produktion genommen. Die Ankerbaukästen überdauerten zwei Weltkriege. Im Jahr 1963 wurde die Produktion jedoch eingestellt. Nach dem Wandel 1989 wurde die Produktion in einer neuen Fabrik wieder aufgenommen – Schritt für Schritt. Zurzeit sind alle Kästen der NF-Serie (bis 3851 Steine) wieder bei Ankerstein GmbH in Rudolstadt erhältlich.
Es existiert eine Gemeinschaft von Sammlern und Bauern mit Ankersteinen. Wichtigste Wissenszentren sind der internationale Club der Ankervreunde und das Ankerstein-Center. Hier wird die umfangreiche Geschichte der Entwicklung der Ankersteine erforscht und neue Baubeispiele mit Hilfe eines fortschrittlichen 3D-Programms (AnkerPlan2), das speziell für Ankersteine entwickelt wurde, erstellt.
Das Bausystem ist in bescheidenem Maß im Spielzeugmuseum Deventer, im Spielzeugmuseum ‘Op Stelten’ in Oosterhout (Noord-Brabant) und im Spielzeugmuseum Mechelen zu sehen. Sehr umfangreich aber im Ankermuseum in Spandau (West-Berlin).
Dies ist ein Ankersteinbaukasten in noch ordentlichem Zustand.
Die Anker-Baukästen (Deutsch: Anker-Steinbaukasten), auch Ankersteine genannt, sind weltberühmt gewordenes deutsches Spielzeug mit Miniaturbausteinen.
Diese Kisten wurden am Ende des neunzehnten Jahrhunderts vom deutschen Flugpionier Otto Lilienthal und dessen Bruder Gustav entwickelt, der Architekt war. Gustav war neben seiner Arbeit als Architekt auch als sozialer und pädagogischer Reformator tätig.
image001.jpg Bauspielzeug der DS-Serie aus 1910
Die Baukästen sind gefüllt mit echten Miniatur-Bausteinen und verfügen über eine präzise Instruktionszeichnung. Damit können – teils tatsächlich bestehende – Häuser, Kirchen und Paläste nachgebaut werden. Die einzelnen Bausteine haben dafür Nummern. Übrigens sind manche Kisten auch mit Metallteilen versehen, mit denen Brücken gebaut werden können. Die bestehenden Baubeispiele sind vor allem inspiriert von den Neo-Stilen des Endes des 19. Jahrhunderts wie Neo-Gotik und Neoklassizismus, darüber hinaus Jugendstil und Rokoko.
Die beiden Brüder – von Geldsorgen verfolgt – verkauften das Patent auf ihre Baukästen 1892 an die Firma Richter in Rudolstadt. Dort wurden die Kästen anschließend in Produktion genommen. Die Ankerbaukästen überdauerten zwei Weltkriege. Im Jahr 1963 wurde die Produktion jedoch eingestellt. Nach dem Wandel 1989 wurde die Produktion in einer neuen Fabrik wieder aufgenommen – Schritt für Schritt. Zurzeit sind alle Kästen der NF-Serie (bis 3851 Steine) wieder bei Ankerstein GmbH in Rudolstadt erhältlich.
Es existiert eine Gemeinschaft von Sammlern und Bauern mit Ankersteinen. Wichtigste Wissenszentren sind der internationale Club der Ankervreunde und das Ankerstein-Center. Hier wird die umfangreiche Geschichte der Entwicklung der Ankersteine erforscht und neue Baubeispiele mit Hilfe eines fortschrittlichen 3D-Programms (AnkerPlan2), das speziell für Ankersteine entwickelt wurde, erstellt.
Das Bausystem ist in bescheidenem Maß im Spielzeugmuseum Deventer, im Spielzeugmuseum ‘Op Stelten’ in Oosterhout (Noord-Brabant) und im Spielzeugmuseum Mechelen zu sehen. Sehr umfangreich aber im Ankermuseum in Spandau (West-Berlin).

