Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine weibliche Baule-Statue, Bouaké-Region, Zentralsiwana Côte d’Ivoire. Die Figur steht in einer gefassten frontalen Haltung mit leicht vom Körper abgewandten Armen, einer zurückhaltenden Position, die eine subtile Öffnung der Silhouette schafft, während insgesamt Symmetrie und Stille gewahrt bleiben. Die Proportionen sind sorgfältig ausbalanciert, wobei der Schwerpunkt auf Torso und Kopf als primäre Ausdruckszonen gelegt wird. Incl Stand.
Die Oberfläche ist rot bemalt, was einen einheitlichen chromatischen Hintergrund bildet, der von schwarz bemalten Details durchsetzt wird. Das Haar, Schambereich, Brustwarzen, Augenbrauen, Augenlider und Pupillen sind alle schwarz dargestellt, wodurch ein dichtes System visueller Marker entsteht, das Anatomie und Identität artikuliert. Der Kontrast zwischen Rot und Schwarz erhöht die Lesbarkeit und verleiht der Oberfläche der Figur Rhythmus, der die Aufmerksamkeit des Betrachters über zentrale anatomische Punkte führt.
Das Gesicht ist sorgfältig strukturiert, mit besonderem Schwerpunkt auf den Augen, wo bemalte Augenlider und Pupillen ein Gefühl wacher Gegenwart verstärken. Die Einbeziehung bemalter Körpermerkmale wie Brustwarzen und Schambehaarung spiegelt eine ästhetische Tradition wider, in der ideale Weiblichkeit und körperliche Vollständigkeit ausdrücklich dargestellt statt verborgen werden. Das Ergebnis ist eine kontrollierte, aber expressive Artikulation des weiblichen Körpers als physische und symbolische Form.
In der Baule-Skulpturpraxis stehen solche Figuren oft in Beziehung zu Idealen von Schönheit, moralischer Ordnung und spiritueller Gegenwart. Die stehende Haltung mit leicht geöffneten Armen deutet eher auf Bereitschaft und Balance als auf Aktion oder Bewegung hin. Die Kombination aus polychromer Behandlung und präziser anatomischer Detailgenauigkeit verankert die Figur innerhalb einer regionalen Tradition, in der Farbe und Form gemeinsam Identität definieren und die rituelle Wirksamkeit verstärken.
Literatur:
Susan Vogel, Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997.
Philippe Peltier, Art of the Baule. Paris: Editions Dapper, 2000.
Robert Goldwater, Sculpture of West Africa. New York: Museum of Primitive Art, 1964.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Baule. Zürich: Museum Rietberg, 1986.
Till Förster, Kunst der Elfenbeinküste: Baule und Nachbarn. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1990s studies.
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten aufgrund der Nutzung künstlicher Intelligenz.
MAZ13139
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Eine weibliche Baule-Statue, Bouaké-Region, Zentralsiwana Côte d’Ivoire. Die Figur steht in einer gefassten frontalen Haltung mit leicht vom Körper abgewandten Armen, einer zurückhaltenden Position, die eine subtile Öffnung der Silhouette schafft, während insgesamt Symmetrie und Stille gewahrt bleiben. Die Proportionen sind sorgfältig ausbalanciert, wobei der Schwerpunkt auf Torso und Kopf als primäre Ausdruckszonen gelegt wird. Incl Stand.
Die Oberfläche ist rot bemalt, was einen einheitlichen chromatischen Hintergrund bildet, der von schwarz bemalten Details durchsetzt wird. Das Haar, Schambereich, Brustwarzen, Augenbrauen, Augenlider und Pupillen sind alle schwarz dargestellt, wodurch ein dichtes System visueller Marker entsteht, das Anatomie und Identität artikuliert. Der Kontrast zwischen Rot und Schwarz erhöht die Lesbarkeit und verleiht der Oberfläche der Figur Rhythmus, der die Aufmerksamkeit des Betrachters über zentrale anatomische Punkte führt.
Das Gesicht ist sorgfältig strukturiert, mit besonderem Schwerpunkt auf den Augen, wo bemalte Augenlider und Pupillen ein Gefühl wacher Gegenwart verstärken. Die Einbeziehung bemalter Körpermerkmale wie Brustwarzen und Schambehaarung spiegelt eine ästhetische Tradition wider, in der ideale Weiblichkeit und körperliche Vollständigkeit ausdrücklich dargestellt statt verborgen werden. Das Ergebnis ist eine kontrollierte, aber expressive Artikulation des weiblichen Körpers als physische und symbolische Form.
In der Baule-Skulpturpraxis stehen solche Figuren oft in Beziehung zu Idealen von Schönheit, moralischer Ordnung und spiritueller Gegenwart. Die stehende Haltung mit leicht geöffneten Armen deutet eher auf Bereitschaft und Balance als auf Aktion oder Bewegung hin. Die Kombination aus polychromer Behandlung und präziser anatomischer Detailgenauigkeit verankert die Figur innerhalb einer regionalen Tradition, in der Farbe und Form gemeinsam Identität definieren und die rituelle Wirksamkeit verstärken.
Literatur:
Susan Vogel, Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997.
Philippe Peltier, Art of the Baule. Paris: Editions Dapper, 2000.
Robert Goldwater, Sculpture of West Africa. New York: Museum of Primitive Art, 1964.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Baule. Zürich: Museum Rietberg, 1986.
Till Förster, Kunst der Elfenbeinküste: Baule und Nachbarn. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1990s studies.
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten aufgrund der Nutzung künstlicher Intelligenz.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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