Sofia Correale (XIX) - Paesaggio costiero





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Ölgemälde mit dem Titel Paesaggio costiero von Sofia Correale (in Neapel/Sorrento im späten 19. Jahrhundert tätig), Datier 1874, Italienisch, klassische Landschaft auf Leinwand 31 × 40 cm (mit Rahmen 52 × 42 cm), verkauft mit Rahmen aus dem späten 19. Jahrhundert; Zustand Restaurierungsbedarf.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Beschreibung des Werks
Autor: Sofia Correale (Aktiv in Napoli / Sorrento in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts).
Motiv: Romantische Ansicht des Nemisee mit dem Torre dei Colonna (Palazzo Ruspoli).
Epoche/Periode: 1874 (zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts).
Technik: Öl auf Leinwand.
Format der Leinwand allein: 40 x 31 cm.
Gesamtformat mit Rahmen: 52 x 42 cm.
Historisch-artistischer Kontext und Stil
Wundervolles und fesselndes Ölbild, voll eingegliedert in die Tradition des italienischen romantischen Landschaftsmalerei und der Vedute der Posillipo-Schule.
Das Werk ist unten rechts signiert und datiert: "SOFIA CORREALE DIP. 1874". Der Familienname der Künstlerin evoziert das patrizische und kulturelle Milieu der Amalfiküste, historisch verbunden mit der Gründung des berühmten Museo Correale di Terranova in Sorrento. Auf der linken Seite befindet sich eine weitere, zeitgleiche, verblasste Einschrift, identifizierbar als Bezug zum Meister Raffaele Carelli (1795–1864), tragende Säule der neapolitanischen Landschaftsmalerei. Das Leinwandbild erweist sich somit als ein raffiniertes akademisches Studie oder eine Après-Travail-Du-Maître, eine grundlegende Praxis in der künstlerischen Ausbildung der gebildeten Klassen des 19. Jahrhunderts.
Bildmotive
Die Szene, eingebettet in eine eindrucksvolle halbrunde Blende (Trompe-l'œil), zeigt eines der bekanntesten Ziele der europäischen Grand Tour: der Nemisee (Lago di Nemi, Albaner Berge, Rom). Die Komposition betont rechts die felsige Kante, auf der das mittelalterliche Dorf thront, beherrscht von der unverwechselbaren Silhouette des Torre dei Colonna. Ein monumentaler maritimer Kiefernwald links balanciert das Geschehen und öffnet den Blick auf den vulkanischen Wasser spiegel, der in der typischen atmosphärischen Ruhe des lateinischen Meridians-Mittags liegt.
Zustand der Erhaltung (Diagnostische Restaurationsnotiz)
Das Werk präsentiert sich in seiner Geschichte vollständig intakt und bedarf einer zielgerichteten konservierenden Restaurierung und Reinigung.
Vorderseite: Die Farbschicht bewahrt unter der Zeit eine gute Farbfrische. Es ist eine lokalisierte Verformung des textile Untergrunds in der oberen linken Ecke (innerhalb des dunklen Bogensrandes) festzustellen, mit mikroskopischen Rissen und Abhebungen der Grund- und Farbschicht.
Rückseite: Die rohe Leinwand zeigt eine deutliche, echte Dunkeloxidation durch biologische Alterung. Der handwerkliche Holzrahmen behält seine ursprünglichen Keile (Zwinge) in Winkelführung.
Der Rahmen
Das Gemälde ist von seinem originalen, spätoltorientierten Rahmen des späten 19. Jahrhunderts bereichert (Umbertinische / Spätoffizielle Ästhetik) aus fein gearbeitetem Holz und Blattgold mit Blütenreliefs. Die Rückseite des Rahmens hat außerordentliches kollektives Interesse: sie bewahrt noch die ursprüngliche, ottomane Schutzpapierabdeckung aus dem 19. Jahrhundert, teilweise abgenutzt und ausgetrocknet durch die Zeit, die das Werk seit seiner historischen Einrahmung versiegelt und schützt.
Beschreibung des Werks
Autor: Sofia Correale (Aktiv in Napoli / Sorrento in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts).
Motiv: Romantische Ansicht des Nemisee mit dem Torre dei Colonna (Palazzo Ruspoli).
Epoche/Periode: 1874 (zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts).
Technik: Öl auf Leinwand.
Format der Leinwand allein: 40 x 31 cm.
Gesamtformat mit Rahmen: 52 x 42 cm.
Historisch-artistischer Kontext und Stil
Wundervolles und fesselndes Ölbild, voll eingegliedert in die Tradition des italienischen romantischen Landschaftsmalerei und der Vedute der Posillipo-Schule.
Das Werk ist unten rechts signiert und datiert: "SOFIA CORREALE DIP. 1874". Der Familienname der Künstlerin evoziert das patrizische und kulturelle Milieu der Amalfiküste, historisch verbunden mit der Gründung des berühmten Museo Correale di Terranova in Sorrento. Auf der linken Seite befindet sich eine weitere, zeitgleiche, verblasste Einschrift, identifizierbar als Bezug zum Meister Raffaele Carelli (1795–1864), tragende Säule der neapolitanischen Landschaftsmalerei. Das Leinwandbild erweist sich somit als ein raffiniertes akademisches Studie oder eine Après-Travail-Du-Maître, eine grundlegende Praxis in der künstlerischen Ausbildung der gebildeten Klassen des 19. Jahrhunderts.
Bildmotive
Die Szene, eingebettet in eine eindrucksvolle halbrunde Blende (Trompe-l'œil), zeigt eines der bekanntesten Ziele der europäischen Grand Tour: der Nemisee (Lago di Nemi, Albaner Berge, Rom). Die Komposition betont rechts die felsige Kante, auf der das mittelalterliche Dorf thront, beherrscht von der unverwechselbaren Silhouette des Torre dei Colonna. Ein monumentaler maritimer Kiefernwald links balanciert das Geschehen und öffnet den Blick auf den vulkanischen Wasser spiegel, der in der typischen atmosphärischen Ruhe des lateinischen Meridians-Mittags liegt.
Zustand der Erhaltung (Diagnostische Restaurationsnotiz)
Das Werk präsentiert sich in seiner Geschichte vollständig intakt und bedarf einer zielgerichteten konservierenden Restaurierung und Reinigung.
Vorderseite: Die Farbschicht bewahrt unter der Zeit eine gute Farbfrische. Es ist eine lokalisierte Verformung des textile Untergrunds in der oberen linken Ecke (innerhalb des dunklen Bogensrandes) festzustellen, mit mikroskopischen Rissen und Abhebungen der Grund- und Farbschicht.
Rückseite: Die rohe Leinwand zeigt eine deutliche, echte Dunkeloxidation durch biologische Alterung. Der handwerkliche Holzrahmen behält seine ursprünglichen Keile (Zwinge) in Winkelführung.
Der Rahmen
Das Gemälde ist von seinem originalen, spätoltorientierten Rahmen des späten 19. Jahrhunderts bereichert (Umbertinische / Spätoffizielle Ästhetik) aus fein gearbeitetem Holz und Blattgold mit Blütenreliefs. Die Rückseite des Rahmens hat außerordentliches kollektives Interesse: sie bewahrt noch die ursprüngliche, ottomane Schutzpapierabdeckung aus dem 19. Jahrhundert, teilweise abgenutzt und ausgetrocknet durch die Zeit, die das Werk seit seiner historischen Einrahmung versiegelt und schützt.

