Königreich Kappadokien. Ariarathes VI. Epiphanes Philopator (130-116 BC). Drachm (Ohne mindestpreis)





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Silberdrachme von Ariarath VI Epiphane Philopator, König von Kappadokien (circa 130–116 v.Chr.), 16 mm, 3,92 g, Vorderseite mit diademgeschmücktem Kopf, Rückseite Athene stehend mit Nike, Speer und Schild, griechische Inschrift ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΑΡΙΑΡΑΘΟΥ ΕΠΙΦΑΝΟΥС.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dramma d'Argento von Ariarate VI Epiphanes Philopator — König von Kappadokien (ca. 130–116 v. Chr.)
Eine Münze aus dem hellenistischen Kleinasien, geprägt am Ende eines Königreichs
Kappadokien war ein antikes Reich in Zentralanatolien — dem heutigen Türkei — das nach der Eroberung Alexanders des Großen zu einem der großen hellenistischen Staaten wurde: Reiche, regiert von Dynastien griechischer Kultur, entstanden auf den Ruinen des makedonischen Reiches. Ariarate VI Epiphanes Philopator war einer seiner emblematischsten Herrscher: sein offizieller Epitheton, Epiphanes („der sichtbar gemachte Gott“) und Philopator („Vaterliebender“), spiegeln die hellenistische königliche Rhetorik wider, wonach der König nicht nur ein militärischer Führer, sondern eine fast göttliche Figur war, legitimiert durch das Wohl der Götter und die dynastische Kontinuität.
Diese Silber-Dramma — eine Münze von kleinem Format (16 mm, 3,92 Gramm) – aber von außergewöhnlicher symbolischer Dichte — wurde in der Stadt Eusebeia geprägt, Hauptstadt des Reiches und Zentrum seines zivilen und religiösen Lebens.
Die Vorderseite zeigt das diademierte Profil des Königs nach rechts: Das Diadem, ein feines weißes Band, das den Kopf umgibt, war das ultimative Symbol der hellenistischen Königtum, eingeführt von Alexander dem Großen und von all seinen Nachfolgern übernommen. Das Porträt ist mit einer plastischen Vitalität wiedergegeben, die für die spät hellenistische Münzkunst typisch ist: wallendes Haar, individuelle Züge, eine reale Menschlichkeit hinter der Maske der Macht.
Die Rückseite besticht durch eine seltene ikonographische Reichhaltigkeit: Athene stehend links, die Göttin der Weisheit und des Krieges, beschützt, hält in der rechten Hand eine Nike — die flügelbekleidete Sieg-göttin — und in der linken eine Lanze, während die Hand sich am Schild abstützt. Die Schrift im antiken Griechisch — ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΑΡΙΑΡΑΘΟΥ / ΕΠΙΦΑΝΟΥΣ — lautet „des Königs Ariaratos Epiphanos“: eine Machtinschrift in das Metall eingraviert. Die Wahl Atenas war kein Zufall: Die kappadokischen Könige strebten danach, eine vollständig legitime griechische Identität zu projizieren, und Athene war die göttliche Garantie dieser Zivilisation.
Die Münze präsentiert sich in einem Erhaltungszustand, der dem Alter von über zweitausend Jahren entspricht, mit einer gleichmäßigen Patina und deutlich lesbaren Typen auf beiden Seiten.
Ein greifbares Fragment einer verschwundenen Welt, in der Silber zugleich Maßeinheit des Handels und Manifestation einer Zivilisation war.
Dramma d'Argento von Ariarate VI Epiphanes Philopator — König von Kappadokien (ca. 130–116 v. Chr.)
Eine Münze aus dem hellenistischen Kleinasien, geprägt am Ende eines Königreichs
Kappadokien war ein antikes Reich in Zentralanatolien — dem heutigen Türkei — das nach der Eroberung Alexanders des Großen zu einem der großen hellenistischen Staaten wurde: Reiche, regiert von Dynastien griechischer Kultur, entstanden auf den Ruinen des makedonischen Reiches. Ariarate VI Epiphanes Philopator war einer seiner emblematischsten Herrscher: sein offizieller Epitheton, Epiphanes („der sichtbar gemachte Gott“) und Philopator („Vaterliebender“), spiegeln die hellenistische königliche Rhetorik wider, wonach der König nicht nur ein militärischer Führer, sondern eine fast göttliche Figur war, legitimiert durch das Wohl der Götter und die dynastische Kontinuität.
Diese Silber-Dramma — eine Münze von kleinem Format (16 mm, 3,92 Gramm) – aber von außergewöhnlicher symbolischer Dichte — wurde in der Stadt Eusebeia geprägt, Hauptstadt des Reiches und Zentrum seines zivilen und religiösen Lebens.
Die Vorderseite zeigt das diademierte Profil des Königs nach rechts: Das Diadem, ein feines weißes Band, das den Kopf umgibt, war das ultimative Symbol der hellenistischen Königtum, eingeführt von Alexander dem Großen und von all seinen Nachfolgern übernommen. Das Porträt ist mit einer plastischen Vitalität wiedergegeben, die für die spät hellenistische Münzkunst typisch ist: wallendes Haar, individuelle Züge, eine reale Menschlichkeit hinter der Maske der Macht.
Die Rückseite besticht durch eine seltene ikonographische Reichhaltigkeit: Athene stehend links, die Göttin der Weisheit und des Krieges, beschützt, hält in der rechten Hand eine Nike — die flügelbekleidete Sieg-göttin — und in der linken eine Lanze, während die Hand sich am Schild abstützt. Die Schrift im antiken Griechisch — ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΑΡΙΑΡΑΘΟΥ / ΕΠΙΦΑΝΟΥΣ — lautet „des Königs Ariaratos Epiphanos“: eine Machtinschrift in das Metall eingraviert. Die Wahl Atenas war kein Zufall: Die kappadokischen Könige strebten danach, eine vollständig legitime griechische Identität zu projizieren, und Athene war die göttliche Garantie dieser Zivilisation.
Die Münze präsentiert sich in einem Erhaltungszustand, der dem Alter von über zweitausend Jahren entspricht, mit einer gleichmäßigen Patina und deutlich lesbaren Typen auf beiden Seiten.
Ein greifbares Fragment einer verschwundenen Welt, in der Silber zugleich Maßeinheit des Handels und Manifestation einer Zivilisation war.

