Christian Schad (1894-1982) - Tabarin

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Tabarin, eine limitierte Auflage Radierung aus 1917 des deutschen Künstlers Christian Schad, ein Porträt im Dadaismusstil, 58,5 × 41,5 cm, handsigniert, guter Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Christian Schad (1894-1982), Passions, 1915.

Holzschnitt auf festem Velin, 14,5 x 14,8 cm auf 58,5 x 41,5 cm, betitelt, nummeriert (e.a.), signiert und datiert.

Literatur: Richter 10

Provenienz: Privatsammlung Berlin, aus dem Nachlass der Witwe von Christian Schad.

Zustand: Sehr guter Zustand. Fotos sind Teil der Zustandsbeschreibung.

Der Holzschnitt „Tabarin“ von Christian Schad entstand 1917 während seiner frühen, vom Expressionismus und Dada geprägten Schaffensphase. Der Titel verweist auf Tabarin, den legendären französischen Gaukler und Possenreißer des 17. Jahrhunderts, der als Symbol für Theater, Maskerade und gesellschaftlichen Außenseiterstatus gilt. Mit seinen markanten Schwarz-Weiß-Kontrasten und der expressiven Formensprache verdichtet Schad diese Figur zu einer Allegorie auf Inszenierung, Identität und den Bruch mit bürgerlichen Konventionen. Der seltene Holzschnitt nimmt damit zentrale Themen vorweg, die den Künstler später in seinem Werk der Neuen Sachlichkeit weiter beschäftigen sollten.

Biografie
Er war ein deutscher Maler und Grafiker, bekannt als bedeutender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Er studierte in München, lebte in der Schweiz und Paris, bevor er sich in Berlin niederließ. Seine Werke zeichnen sich durch eine präzise, fast fotorealistische Malweise aus, mit der er die Gesellschaft der 1920er Jahre kritisch porträtierte. Berühmt wurde er auch für seine experimentellen „Schadographien“ – frühe Formen der Fotogramm-Technik. Schads Kunst beeinflusst bis heute die moderne Porträtmalerei.
In den 1950er und 1960er Jahren wandte sich Christian Schad erneut der Druckgrafik zu, insbesondere dem Linolschnitt. Während dieser Zeit hielt er sich mehrfach in Italien auf, unter anderem in Venedig, wo er sich von der klassischen Kunst und Architektur inspirieren ließ. Seine Linolschnitte aus dieser Phase zeigen oft mythologische und religiöse Motive und spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit traditionellen Drucktechniken wider. Diese Werke markieren eine späte, aber bedeutende Erweiterung seines künstlerischen Schaffens.

Christian Schad (1894-1982), Passions, 1915.

Holzschnitt auf festem Velin, 14,5 x 14,8 cm auf 58,5 x 41,5 cm, betitelt, nummeriert (e.a.), signiert und datiert.

Literatur: Richter 10

Provenienz: Privatsammlung Berlin, aus dem Nachlass der Witwe von Christian Schad.

Zustand: Sehr guter Zustand. Fotos sind Teil der Zustandsbeschreibung.

Der Holzschnitt „Tabarin“ von Christian Schad entstand 1917 während seiner frühen, vom Expressionismus und Dada geprägten Schaffensphase. Der Titel verweist auf Tabarin, den legendären französischen Gaukler und Possenreißer des 17. Jahrhunderts, der als Symbol für Theater, Maskerade und gesellschaftlichen Außenseiterstatus gilt. Mit seinen markanten Schwarz-Weiß-Kontrasten und der expressiven Formensprache verdichtet Schad diese Figur zu einer Allegorie auf Inszenierung, Identität und den Bruch mit bürgerlichen Konventionen. Der seltene Holzschnitt nimmt damit zentrale Themen vorweg, die den Künstler später in seinem Werk der Neuen Sachlichkeit weiter beschäftigen sollten.

Biografie
Er war ein deutscher Maler und Grafiker, bekannt als bedeutender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Er studierte in München, lebte in der Schweiz und Paris, bevor er sich in Berlin niederließ. Seine Werke zeichnen sich durch eine präzise, fast fotorealistische Malweise aus, mit der er die Gesellschaft der 1920er Jahre kritisch porträtierte. Berühmt wurde er auch für seine experimentellen „Schadographien“ – frühe Formen der Fotogramm-Technik. Schads Kunst beeinflusst bis heute die moderne Porträtmalerei.
In den 1950er und 1960er Jahren wandte sich Christian Schad erneut der Druckgrafik zu, insbesondere dem Linolschnitt. Während dieser Zeit hielt er sich mehrfach in Italien auf, unter anderem in Venedig, wo er sich von der klassischen Kunst und Architektur inspirieren ließ. Seine Linolschnitte aus dieser Phase zeigen oft mythologische und religiöse Motive und spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit traditionellen Drucktechniken wider. Diese Werke markieren eine späte, aber bedeutende Erweiterung seines künstlerischen Schaffens.

Details

Künstler
Christian Schad (1894-1982)
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Limitierte Auflage
Titel des Kunstwerks
Tabarin
Technik
Radierung
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Deutschland
Jahr
1917
Zustand
Guter Zustand
Höhe
58,5 cm
Breite
41,5 cm
Darstellung/Thema
Portrait
Stil
Dadaismus
Periode
1910-1920
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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