Judaica (30) - Papier - 1910-1920 - Umfangreicher historischer Nachlass des deutsch-jüdischen Dramaturgen Georg Pauly (Plaut) 1883–1950





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Dreißig Papierobjekte aus Deutschland, Datierung 1910–1920, umfassen das umfangreiche historische Vermächtnis des deutsch‑jüdischen Dramaturgen Georg Pauly (Plaut) 1883–1950 mit 28 Originaldokumenten und einem ovalen Porträtfoto (beschädigt), in gutem gebrauchten Zustand, Maße 40 × 30 × 2 cm, Gewicht 300 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
JUDAICA
Umfangreicher historischer Nachlass des deutsch-jüdischen Dramaturgen Georg Pauly (Plaut) 1883–1950 – 28 teils mehrseitige Originaldokumente.
Beschreibung:
Wichtiger persönlicher Nachlass von Georg Pauly (eigentlich Georg Plaut), geboren 4. Juni 1883 in Frankfurt am Main, gestorben 16. Juni 1950 in Buenos Aires.
Georg Pauly war ein bekannter deutscher Dramaturg, Theater-wissenschaftler und Regisseur. Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er 1935 nach Buenos Aires.
Der Nachlass enthält 28 Originaldokumente, darunter:
• Geburtsurkunde 1883 (+ Abschrift)
• Namensänderung der Familie auf „Pauly“ 1926
• Heiratsurkunde 1913
• Zwei Sterbeurkunden von Familienmitgliedern
• Arbeits- und Dienstverträge als Dramaturg und Regisseur an
verschiedenen Theatern (Wiesbaden, Charlottenburg, Saarbrücken
• 5 handschriftliche Briefe aus dem Jahr 1938 (Emigrationszeit,
sehr persönlich und emotional)
• Versicherungs-, Pensions- und Verwaltungsunterlagen aus den 1930er Jahren
Kurze Biografie:
Georg Plaut wuchs als eines von 14 Geschwistern in einer jüdischen Familie in Hessen auf. Sein Vater war Rabbiner. Nach dem Abitur studierte er Physik, Philosophie, Literatur und Theater. Er arbeitete als Kapellmeister, Regisseur und Dramaturg in Marburg, Davos, Berlin, Breslau, Wiesbaden, Kassel und Saarbrücken. 1933 verlor er seine Stellung wegen nationalsozialistischer Verfolgung. 1935 emigrierte er nach Argentinien, wo er bis zu seinem Tod als Theaterregisseur und Dozent tätig war.
Zusätzlich: Ein ovales Porträtfoto auf Karton (beschädigt, ehemals gerahmt), das Georg Pauly mit einem seiner Söhne zeigt.
Dieser Nachlass ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Schicksals eines deutsch-jüdischen Künstlers in der NS-Zeit und im Exil.
Der Nachlass wurde am 18. Nov. 1972 von Buenos Aires an Frau Dorotea Pauly nach Haifa geschickt, siehe Umschlag.
Von hohem historischen Wert für Archive, Museen und Sammler.
Versand: Für Käufer in der EU & International erfolgt der Versand aus Deutschland per DHL. Für Käufer in der Schweiz erfolgt der Versand aus der Schweiz per Swiss Post.
Gewicht: 300 Gr
JUDAICA
Umfangreicher historischer Nachlass des deutsch-jüdischen Dramaturgen Georg Pauly (Plaut) 1883–1950 – 28 teils mehrseitige Originaldokumente.
Beschreibung:
Wichtiger persönlicher Nachlass von Georg Pauly (eigentlich Georg Plaut), geboren 4. Juni 1883 in Frankfurt am Main, gestorben 16. Juni 1950 in Buenos Aires.
Georg Pauly war ein bekannter deutscher Dramaturg, Theater-wissenschaftler und Regisseur. Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er 1935 nach Buenos Aires.
Der Nachlass enthält 28 Originaldokumente, darunter:
• Geburtsurkunde 1883 (+ Abschrift)
• Namensänderung der Familie auf „Pauly“ 1926
• Heiratsurkunde 1913
• Zwei Sterbeurkunden von Familienmitgliedern
• Arbeits- und Dienstverträge als Dramaturg und Regisseur an
verschiedenen Theatern (Wiesbaden, Charlottenburg, Saarbrücken
• 5 handschriftliche Briefe aus dem Jahr 1938 (Emigrationszeit,
sehr persönlich und emotional)
• Versicherungs-, Pensions- und Verwaltungsunterlagen aus den 1930er Jahren
Kurze Biografie:
Georg Plaut wuchs als eines von 14 Geschwistern in einer jüdischen Familie in Hessen auf. Sein Vater war Rabbiner. Nach dem Abitur studierte er Physik, Philosophie, Literatur und Theater. Er arbeitete als Kapellmeister, Regisseur und Dramaturg in Marburg, Davos, Berlin, Breslau, Wiesbaden, Kassel und Saarbrücken. 1933 verlor er seine Stellung wegen nationalsozialistischer Verfolgung. 1935 emigrierte er nach Argentinien, wo er bis zu seinem Tod als Theaterregisseur und Dozent tätig war.
Zusätzlich: Ein ovales Porträtfoto auf Karton (beschädigt, ehemals gerahmt), das Georg Pauly mit einem seiner Söhne zeigt.
Dieser Nachlass ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Schicksals eines deutsch-jüdischen Künstlers in der NS-Zeit und im Exil.
Der Nachlass wurde am 18. Nov. 1972 von Buenos Aires an Frau Dorotea Pauly nach Haifa geschickt, siehe Umschlag.
Von hohem historischen Wert für Archive, Museen und Sammler.
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Gewicht: 300 Gr

