René Magritte (1898-1967) - La Seize Septembre






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rene Magritte (1898–1967) (d'après) - handsigniert in Bleistift von Herrn Charly Herscovici, Präsident der MAGRITTE-Stiftung, von Rene Magritte signierte Lithografieplatte
Lithografie auf BFK Rives-Vellum.
Nummeriert / 275 Exemplare, im Druck signiert
Lithografie unter der Kontrolle der Succession Magritte, authentifiziert durch den Blindstempel Succession, unten links im Stein signiert und handschriftlich in Bleistift von Herrn Charly Herscovici, Präsident der MAGRITTE-Stiftung (mit Initial am gleichen Rand wie die Nummer)
Maße: 60 x 45 cm.
René Magritte, der renommierte belgische Surrealist, schuf mehrere provokante Arbeiten, die mit den Motiven Fenster, Kugeln und Wolken spielen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist sein Gemälde von 1964 „Le Tombeau des Lutteurs“ (The Tomb of the Wrestlers), das jedoch oft lediglich anhand seiner visuellen Elemente bezeichnet wird, aufgrund seiner auffälligen, fast archetypischen Komposition.
In diesem fesselnden Werk fungiert ein Fenster als Rahmen für eine unerwartete Szene. Anstatt eine konventionelle Außenlandschaft zu enthüllen, steht dem Betrachter eine große, perfekt kugelförmige Erscheinung gegenüber, die oft als Felsen oder Planet beschrieben wird und scheinbar direkt außerhalb der Fensterscheibe zu schweben scheint. Diese Kugel ruht nicht auf etwas; sie schwebt einfach in der Bildmitte. Über und um dieses rätselhafte Orb füllen stilisierte Wolken den Himmel, dargestellt in Magrittes charakteristisch präziser zugleich traumähnlicher Qualität.
Das Zusammenspiel dieser Elemente erzeugt eine Mischung aus Vertrautheit und tiefer Fremdheit. Das Fenster, üblicherweise ein Portal zur Realität, präsentiert hier eine unmögliche Vision. Die Kugel, ein Objekt perfekter geometrischer Form, widersetzt sich der Gravitation und dem natürlichen Kontext. Die Wolken, zwar natürlich, tragen zur insgesamt verstörenden Atmosphäre bei, indem sie Teil dieses bizarren Tableaus sind. Magritte setzt diese vertrauten Motive meisterhaft ein, um die Wahrnehmung herauszufordern und den Betrachter dazu einzuladen, zu hinterfragen, was real ist, was vorgestellt wird, und die Natur der Repräsentation selbst.
Rene Magritte (1898–1967) (d'après) - handsigniert in Bleistift von Herrn Charly Herscovici, Präsident der MAGRITTE-Stiftung, von Rene Magritte signierte Lithografieplatte
Lithografie auf BFK Rives-Vellum.
Nummeriert / 275 Exemplare, im Druck signiert
Lithografie unter der Kontrolle der Succession Magritte, authentifiziert durch den Blindstempel Succession, unten links im Stein signiert und handschriftlich in Bleistift von Herrn Charly Herscovici, Präsident der MAGRITTE-Stiftung (mit Initial am gleichen Rand wie die Nummer)
Maße: 60 x 45 cm.
René Magritte, der renommierte belgische Surrealist, schuf mehrere provokante Arbeiten, die mit den Motiven Fenster, Kugeln und Wolken spielen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist sein Gemälde von 1964 „Le Tombeau des Lutteurs“ (The Tomb of the Wrestlers), das jedoch oft lediglich anhand seiner visuellen Elemente bezeichnet wird, aufgrund seiner auffälligen, fast archetypischen Komposition.
In diesem fesselnden Werk fungiert ein Fenster als Rahmen für eine unerwartete Szene. Anstatt eine konventionelle Außenlandschaft zu enthüllen, steht dem Betrachter eine große, perfekt kugelförmige Erscheinung gegenüber, die oft als Felsen oder Planet beschrieben wird und scheinbar direkt außerhalb der Fensterscheibe zu schweben scheint. Diese Kugel ruht nicht auf etwas; sie schwebt einfach in der Bildmitte. Über und um dieses rätselhafte Orb füllen stilisierte Wolken den Himmel, dargestellt in Magrittes charakteristisch präziser zugleich traumähnlicher Qualität.
Das Zusammenspiel dieser Elemente erzeugt eine Mischung aus Vertrautheit und tiefer Fremdheit. Das Fenster, üblicherweise ein Portal zur Realität, präsentiert hier eine unmögliche Vision. Die Kugel, ein Objekt perfekter geometrischer Form, widersetzt sich der Gravitation und dem natürlichen Kontext. Die Wolken, zwar natürlich, tragen zur insgesamt verstörenden Atmosphäre bei, indem sie Teil dieses bizarren Tableaus sind. Magritte setzt diese vertrauten Motive meisterhaft ein, um die Wahrnehmung herauszufordern und den Betrachter dazu einzuladen, zu hinterfragen, was real ist, was vorgestellt wird, und die Natur der Repräsentation selbst.
