Nowicki (1994) - Forget Me Not






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In Forget Me Not präsentiert Nowicki eine eindringlich introspektive Komposition, in der die menschliche Figur mit symbolischen und natürlichen Elementen verflochten ist. Die Protagonistin geht aus einem gedämpften, atmosphärischen Grund hervor, ihr Gesicht leicht abgewandt, als wäre sie zwischen Gegenwart und Rückzug eingefangen. Hinter ihr ruht ein dunkler Vogel—vermutlich ein Rabe—in naher Nähe, dessen Schnabel behutsam einen kleinen Zweig blasser Blüten hält. Diese stille Geste setzt eine feine Erzählung in Gang, die zwischen Höflichkeit und Erinnerung oszilliert.
Der Körper der Figur wird mit einer zurückhaltenden Farbpalette wiedergegeben, überlagert von verzweigten, venenähnlichen Formen, die die Hautoberfläche durchziehen. Diese organischen Linien deuten auf ein inneres Netz hin, rufen sowohl Fragilität als auch Verbundenheit hervor, als sei Erinnerung selbst zu einer physischen Struktur geworden. Der Kontrast zwischen der Solidity der Figur und dem ätherischen Netz dieser Formen erzeugt eine Spannung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, dem Körperlichen und dem Psychologischen.
Nowickis Komposition knüpft an die Tradition der symbolischen Porträtkunst an, in der die Figur zu einem Behälter für vielschichtige Bedeutung wird, statt bloße Ähnlichkeit zu zeigen. Die Präsenz des Vogels, der seit langem mit Vorzeichen und Erinnerung in Verbindung gebracht wird, zusammen mit den zarten Blumen—als Hinweis auf Erinnerungen—verankert das Werk in Themen von Vergänglichkeit, Verlust und Kontinuität. Das Gemälde entfaltet sich als stille Meditation darüber, was gehalten wird, was vergeht und was unter der Oberfläche Bestand hat.
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Nowicki (geb. 1994, Polen) studierte am Państwowe Liceum Sztuk Plastycznych im. J. Pankiewicza in Katowice, bevor er am London College of Fashion abschloss. Arbeiten in Malerei und Mode, beeinflusst von Künstlern wie Zdzisław Beksiński und Olga Boznańska sowie Designern Philip Treacy und Alexander McQueen. Seine Arbeiten wurden in Katowice, Radomsko und Warschau ausgestellt.
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Kuratiert von Havisham & Co.
Instagram: @havishamco
Website: www.havishamco.com
Der Verkäufer stellt sich vor
In Forget Me Not präsentiert Nowicki eine eindringlich introspektive Komposition, in der die menschliche Figur mit symbolischen und natürlichen Elementen verflochten ist. Die Protagonistin geht aus einem gedämpften, atmosphärischen Grund hervor, ihr Gesicht leicht abgewandt, als wäre sie zwischen Gegenwart und Rückzug eingefangen. Hinter ihr ruht ein dunkler Vogel—vermutlich ein Rabe—in naher Nähe, dessen Schnabel behutsam einen kleinen Zweig blasser Blüten hält. Diese stille Geste setzt eine feine Erzählung in Gang, die zwischen Höflichkeit und Erinnerung oszilliert.
Der Körper der Figur wird mit einer zurückhaltenden Farbpalette wiedergegeben, überlagert von verzweigten, venenähnlichen Formen, die die Hautoberfläche durchziehen. Diese organischen Linien deuten auf ein inneres Netz hin, rufen sowohl Fragilität als auch Verbundenheit hervor, als sei Erinnerung selbst zu einer physischen Struktur geworden. Der Kontrast zwischen der Solidity der Figur und dem ätherischen Netz dieser Formen erzeugt eine Spannung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, dem Körperlichen und dem Psychologischen.
Nowickis Komposition knüpft an die Tradition der symbolischen Porträtkunst an, in der die Figur zu einem Behälter für vielschichtige Bedeutung wird, statt bloße Ähnlichkeit zu zeigen. Die Präsenz des Vogels, der seit langem mit Vorzeichen und Erinnerung in Verbindung gebracht wird, zusammen mit den zarten Blumen—als Hinweis auf Erinnerungen—verankert das Werk in Themen von Vergänglichkeit, Verlust und Kontinuität. Das Gemälde entfaltet sich als stille Meditation darüber, was gehalten wird, was vergeht und was unter der Oberfläche Bestand hat.
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Nowicki (geb. 1994, Polen) studierte am Państwowe Liceum Sztuk Plastycznych im. J. Pankiewicza in Katowice, bevor er am London College of Fashion abschloss. Arbeiten in Malerei und Mode, beeinflusst von Künstlern wie Zdzisław Beksiński und Olga Boznańska sowie Designern Philip Treacy und Alexander McQueen. Seine Arbeiten wurden in Katowice, Radomsko und Warschau ausgestellt.
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