Italienische Schule (XVI) - Disegni architettonici






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Disegni architettonici von Scuola italiana (XVI), eine originale Tintenzeichnung aus Italien mit Datum 1900–1910, Maße 42 cm × 29 cm, unsigniert, in hervorragendem Zustand, Originalausgabe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnlich und äußerst seltenes homogenes Ensemble, bestehend aus drei wichtigen sechzehntes Jahrhundert Dokumentenblättern, die Studien und ausführende architektonische Projekte enthalten. Die Artefakte wurden in einem alten Band aufgefunden und bilden einen wahren zusammenhängenden Projektakhivord dossier des ersten Italienischen Renaissance, ausdrücklich datiert auf das Jahr 1535. Die Zeichnungen befassen sich mit der Planung von drei distinkten strukturellen und ornamentalen Elementen, die detailliert in den untenstehenden technischen Blättern beschrieben sind.
Das aus Lumpen gefertigte Papier weist eine außergewöhnliche Verarbeitungsqualität auf. In einigen Fällen ist es extrem dünn, an manchen Stellen teilweise durchscheinend, hat aber im Laufe der Zeit seine ursprüngliche knusprige Konsistenz und die tierische Klebemasse behalten. Die Blätter behalten die Randkanten intakt bei, mit Fertigungsfäden in ihrer Form, ein Zeugnis dafür, dass sie im Laufe der Jahrhunderte nie zum Binden zugeschnitten wurden. (vielleicht wurde das Projekt zur Treppe unten, aber ursprünglich geschnitten)
Die Linien wurden mit Feder und eisenhaltigem braunem Tinte ausgeführt. Das zweite Blatt weist außerdem eine raffinierte Ausführung mit wasservermalender Tinte zur Modulation tiefer Schatten auf. Die Unterlagen zeigen geringe natürliche Verfärbungen durch Oxidation und historische Archivfaltungen kreuzweise.
Die Transparenzanalyse enthüllte drei verschiedene Epoche-Wasserzeichen von außergewöhnlicher wissenschaftlicher Bedeutung, die das Datum des Loses eindeutig auf die erste Hälfte des Sechzehnten Jahrhunderts festlegen. Auf der Rückseite der Blätter finden sich dichte handschriftliche Anmerkungen und zeitgenössische Rechenkolonnen, ausgedrückt im alten Geldsystem mit Lire, Soldi und Denari, verwendet für die metrische Berechnung und den Finanzvoranschlag der Baustoffe.
Technische Blattbeschreibungen der einzelnen Blätter
Blatt 1: Entwurf für ein Altar- oder Monumentportalgroßwerk
• Typ: Entwurfszeichnung eines Aufrisses für ein monumentales Anlage- oder Altarwerk. Epoche: ca. 1535. Abmessungen: 42 x 29 cm. Technika: Feder und eisenhaltige braune Tinte auf dünnem Papier. Wasserzeichen: deutlich sichtbar, venezianische oder fabrianische Herstellung, datierbar zwischen 1530 und 1545. Vorderseite Beschreibung: symmetrische Struktur mit einem rechteckigen Schacht, der von einer fünftenübligen Halbmondeinfassung mit einer benediktinischen Figur gekrönt wird. Der obere gebogene Ziergiebel wird von geflügelten Putten getragen, die die Taube des Heiligen Geistes umfassen. Die seitlichen Pilaster sind reich mit Grotesken und Leuchtern ornamentiert, mit ikonografischen heiligen Attributen und Masken. Rechts unten befindet sich eine metrische, penna-Grafik-Skala. Rückseite Beschreibung: kontierbuchhalterische Spalte mit Werkstattberechnungen in Lire, Soldi und Denari, mit einer Endabrechnung von 451 Lire, 6 Soldi und 10 Denari.
Blatt 2: Strukturstudie für monumentale Palazzo-Treppe
• Typ: architektonischer Auszug aus dem Baufortschritt. Epoche: datierbar in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts. Abmessungen: 28,5 x 21,5 cm. Technika: Feder, braune Tinte und aquarellierte Tinte für die Chiaroscuro-Wirkung. Wasserzeichen: lineares Fragment eines Lilienstils im unteren Abschnitt, eingebettet in einen Kreis, darüber eine Spitze, Bereich der Toskana. Vorderseite Beschreibung: Fassade einer monumentalen Treppe an einer Wand, vollständig mit Balustrade aus formgestalteten Stäben und einem bohrigen Eingangstor. Zeitgenössische Beschreibungen in dem Volkssprache: Wange der Treppe, Profil der Treppe, Sedili (für Steinsitze) und Malerei (für Wanddekoration). Oberhalb der Stufen verläuft eine alfabetische Referenzlegende für den Bauauftrag. Die Blätter zeigen eine intensivere Nutzungs-Patina im Zusammenhang mit der Baustelle. Rückseite Beschreibung: spiegelverkehrter Kontrozeichnung der gesamten Treppe, erstellt durch Abzeichnen oder Druck, begleitet von einer dichten handschriftlichen Baustellennotiz am rechten Rand.
Blatt 3: Doppelblatt mit Oratoriumsfassade und pavimentärem Studio
• Typ: vollständiges Doppelseitenblatt aus einem architektonischen Skizzenheft, zu einem Heft zusammengefaltet. Epoche: Jahr 1535 (auf dem Artefakt angegeben). Abmessungen: 42,5 x 29 cm, aufgeklapptes Blatt. Technik: Feder und eisenhaltige braune Tinte. Wasserzeichen: Königs- oder gekröntes Kopfbild mit drei Spitzen, datierbar zwischen 1520 und 1545. Beschreibung Fassade: Ansichtszeichnung der Fassade einer Kapelle oder eines Oratoriums. In der oberen Traufe ist das Datum in römischen Großbuchstaben eingraviert: a d m d x x x v (Anno Domini 1535). Unter dem Dreieck des Portalturms ist das Trigramm IHS eingesetzt. An den Seiten befinden sich Öffnungen und Fenster mit Gitterrosten. Oben rechts befindet sich der Anschaffungspreis für vier Säulen aus tote/kräftigem Stein und Kapitellen. Unten steht die Maßnotiz in Braccia (b. 2). Beschreibung Dekoration: geometrischer rechteckiger Modul, das ein großes zentralers Rhombus-Diamantmotiv und Eckdreiecke einschreibt, entworfen für ein Mosaikboden oder eine Kassettendecke.
Außergewöhnlich und äußerst seltenes homogenes Ensemble, bestehend aus drei wichtigen sechzehntes Jahrhundert Dokumentenblättern, die Studien und ausführende architektonische Projekte enthalten. Die Artefakte wurden in einem alten Band aufgefunden und bilden einen wahren zusammenhängenden Projektakhivord dossier des ersten Italienischen Renaissance, ausdrücklich datiert auf das Jahr 1535. Die Zeichnungen befassen sich mit der Planung von drei distinkten strukturellen und ornamentalen Elementen, die detailliert in den untenstehenden technischen Blättern beschrieben sind.
Das aus Lumpen gefertigte Papier weist eine außergewöhnliche Verarbeitungsqualität auf. In einigen Fällen ist es extrem dünn, an manchen Stellen teilweise durchscheinend, hat aber im Laufe der Zeit seine ursprüngliche knusprige Konsistenz und die tierische Klebemasse behalten. Die Blätter behalten die Randkanten intakt bei, mit Fertigungsfäden in ihrer Form, ein Zeugnis dafür, dass sie im Laufe der Jahrhunderte nie zum Binden zugeschnitten wurden. (vielleicht wurde das Projekt zur Treppe unten, aber ursprünglich geschnitten)
Die Linien wurden mit Feder und eisenhaltigem braunem Tinte ausgeführt. Das zweite Blatt weist außerdem eine raffinierte Ausführung mit wasservermalender Tinte zur Modulation tiefer Schatten auf. Die Unterlagen zeigen geringe natürliche Verfärbungen durch Oxidation und historische Archivfaltungen kreuzweise.
Die Transparenzanalyse enthüllte drei verschiedene Epoche-Wasserzeichen von außergewöhnlicher wissenschaftlicher Bedeutung, die das Datum des Loses eindeutig auf die erste Hälfte des Sechzehnten Jahrhunderts festlegen. Auf der Rückseite der Blätter finden sich dichte handschriftliche Anmerkungen und zeitgenössische Rechenkolonnen, ausgedrückt im alten Geldsystem mit Lire, Soldi und Denari, verwendet für die metrische Berechnung und den Finanzvoranschlag der Baustoffe.
Technische Blattbeschreibungen der einzelnen Blätter
Blatt 1: Entwurf für ein Altar- oder Monumentportalgroßwerk
• Typ: Entwurfszeichnung eines Aufrisses für ein monumentales Anlage- oder Altarwerk. Epoche: ca. 1535. Abmessungen: 42 x 29 cm. Technika: Feder und eisenhaltige braune Tinte auf dünnem Papier. Wasserzeichen: deutlich sichtbar, venezianische oder fabrianische Herstellung, datierbar zwischen 1530 und 1545. Vorderseite Beschreibung: symmetrische Struktur mit einem rechteckigen Schacht, der von einer fünftenübligen Halbmondeinfassung mit einer benediktinischen Figur gekrönt wird. Der obere gebogene Ziergiebel wird von geflügelten Putten getragen, die die Taube des Heiligen Geistes umfassen. Die seitlichen Pilaster sind reich mit Grotesken und Leuchtern ornamentiert, mit ikonografischen heiligen Attributen und Masken. Rechts unten befindet sich eine metrische, penna-Grafik-Skala. Rückseite Beschreibung: kontierbuchhalterische Spalte mit Werkstattberechnungen in Lire, Soldi und Denari, mit einer Endabrechnung von 451 Lire, 6 Soldi und 10 Denari.
Blatt 2: Strukturstudie für monumentale Palazzo-Treppe
• Typ: architektonischer Auszug aus dem Baufortschritt. Epoche: datierbar in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts. Abmessungen: 28,5 x 21,5 cm. Technika: Feder, braune Tinte und aquarellierte Tinte für die Chiaroscuro-Wirkung. Wasserzeichen: lineares Fragment eines Lilienstils im unteren Abschnitt, eingebettet in einen Kreis, darüber eine Spitze, Bereich der Toskana. Vorderseite Beschreibung: Fassade einer monumentalen Treppe an einer Wand, vollständig mit Balustrade aus formgestalteten Stäben und einem bohrigen Eingangstor. Zeitgenössische Beschreibungen in dem Volkssprache: Wange der Treppe, Profil der Treppe, Sedili (für Steinsitze) und Malerei (für Wanddekoration). Oberhalb der Stufen verläuft eine alfabetische Referenzlegende für den Bauauftrag. Die Blätter zeigen eine intensivere Nutzungs-Patina im Zusammenhang mit der Baustelle. Rückseite Beschreibung: spiegelverkehrter Kontrozeichnung der gesamten Treppe, erstellt durch Abzeichnen oder Druck, begleitet von einer dichten handschriftlichen Baustellennotiz am rechten Rand.
Blatt 3: Doppelblatt mit Oratoriumsfassade und pavimentärem Studio
• Typ: vollständiges Doppelseitenblatt aus einem architektonischen Skizzenheft, zu einem Heft zusammengefaltet. Epoche: Jahr 1535 (auf dem Artefakt angegeben). Abmessungen: 42,5 x 29 cm, aufgeklapptes Blatt. Technik: Feder und eisenhaltige braune Tinte. Wasserzeichen: Königs- oder gekröntes Kopfbild mit drei Spitzen, datierbar zwischen 1520 und 1545. Beschreibung Fassade: Ansichtszeichnung der Fassade einer Kapelle oder eines Oratoriums. In der oberen Traufe ist das Datum in römischen Großbuchstaben eingraviert: a d m d x x x v (Anno Domini 1535). Unter dem Dreieck des Portalturms ist das Trigramm IHS eingesetzt. An den Seiten befinden sich Öffnungen und Fenster mit Gitterrosten. Oben rechts befindet sich der Anschaffungspreis für vier Säulen aus tote/kräftigem Stein und Kapitellen. Unten steht die Maßnotiz in Braccia (b. 2). Beschreibung Dekoration: geometrischer rechteckiger Modul, das ein großes zentralers Rhombus-Diamantmotiv und Eckdreiecke einschreibt, entworfen für ein Mosaikboden oder eine Kassettendecke.
