Dick Bruna (1927–2017) - De Matroos (1964)






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Dick Bruna, De Matroos (1964), 1995 unsigned Limited Edition mit 400 Exemplaren, Offsetdruck und Siebdruck, 34 × 24 cm, Herkunft Niederlande, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Dick Bruna (1927-2017)
Werk: Die Matrose (1964)
Jahreszahl: 1995
Maße: 34 x 24 cm
Zustand: Ausgezeichneter Zustand (A++, siehe Fotos)
Verleger: Groninger Museum
Originalwerk, nicht signiert oder nicht nummeriert.
Nijntje, das weltberühmte Kaninchen von Dick Bruna, entwickelte sich von einer einfachen Figuren in einem Kinderbuch zu einer Ikone der modernen Bildkultur. Mit ihren klaren Linien, leuchtenden Farben und der scheinbar einfachen Gestaltung verkörpert Nijntje eine Form grafischen Minimalismus, die international erkennbar ist. Brunas Werk balanciert dabei mühelos zwischen Illustration und Design, sodass er nicht nur als Kinderbuchautor, sondern auch als einflussreicher Gestalter gilt.
Der breitere Blick auf sein Œuvre stand im Mittelpunkt der Ausstellung „The Smell of Success“ von 1996, organisiert vom Groninger Museum. In dieser Ausstellung wurde Brunas Arbeit als kraftvolles Beispiel dafür präsentiert, wie visuelle Sprache zu weltweitem Erfolg heranwachsen kann. Nicht nur Nijntjes Figur stand im Rampenlicht, sondern auch Brunas grafische Arbeiten, Buchumschläge und Plakate. Die Ausstellung ging einher mit einer besonderen Portfolio-Ausgabe: eine Serie von Plakaten, in einer Box gebündelt, in der sein visuelles Universum greifbar gemacht wurde.
Was diese Ausstellung besonders machte, war die Art und Weise, wie sie die Grenze zwischen Kunst und Popkultur verwischte. Nijntje wurde nicht länger nur als eine Figur für Kinder gesehen, sondern als starkes visuelles Symbol, vergleichbar mit Ikonen der modernen Kunst- und Designgeschichte. Das Groninger Museum, bekannt für seinen eigenwilligen und innovativen Ansatz, bot damit eine Bühne, auf der Einfachheit, Wiedererkennbarkeit und kommerzieller Erfolg zusammenkamen.
So bilden Nijntje, The Smell of Success und das Groninger Museum zusammen eine Geschichte über die Kraft des Bildes: wie eine einfache Zeichnung zu einem kulturellen Phänomen heranwachsen kann und zugleich einen Platz in der Welt von Kunst und Gestaltung einnimmt.
ÜBER DEN KÜNSTLER:
Dick Bruna (1927–2017) war niederländischer Grafikdesigner, Illustrator und Autor, weltweit bekannt als der geistige Vater von Nijntje (Miffy). Er wurde in Utrecht in eine Verlagsfamilie hineingeboren, entschied sich jedoch früh für seinen eigenen künstlerischen Weg. Statt das Familienunternehmen zu übernehmen, entwickelte er sich zu einem eigenwilligen Gestalter mit einem markanten, erkennbaren Stil.
Bruna begann seine Karriere als Designer von Buchumschlägen für den Verlag seines Vaters. In dieser Zeit schuf er Hunderte von Covern, oft geprägt von Schlichtheit, starker Komposition und verspielter Typografie. Einflüsse modernistischer Strömungen, wie die Arbeiten von Henri Matisse und Piet Mondrian, sind deutlich sichtbar in seinem Umgang mit Farbflächen und der Reduktion der Form.
1955 schuf er Nijntje, eine Figur, die zu einem weltweit kulturellen Ikon wurde. Was Nijntje einzigartig macht, ist die extreme Einfachheit: dicke schwarze Konturlinien, Primärfarben und ein Minimum an Details. Dieser Stil passt eng zu den Prinzipien modernen Designs und macht seine Arbeit für ein breites Publikum zugänglich, ohne an Kraft zu verlieren.
Neben seinen Kinderbüchern war Bruna weiterhin als Grafiker aktiv. Seine Plakate und Umschläge gelten heute als Beispiele für europäisches Nachkriegsdesign auf Spitzeniveau. Ausstellungen wie The Smell of Success (1996) im Groninger Museum betonten seine Bedeutung als Künstler, der die Grenze zwischen Hoch- und Popkultur zu durchbrechen wusste.
Brunas Vermächtnis liegt in seiner Fähigkeit, mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Seine Arbeit ist zeitlos, universell und bildet eine Brücke zwischen Kunst, Design und Popkultur.
VERWANDT MIT: Henri Matisse, Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Gerrit Rietveld, Kazimir Malevich, El Lissitzky, Alexander Rodchenko, Paul Rand, Saul Bass, Herbert Bayer, Jan Tschichold, Wim Crouwel, Total Design, Otl Aicher, Max Bill, Josef Müller-Brockmann, Armin Hofmann, Milton Glaser, Bruno Munari, Leo Lionni, Eric Carle, Quentin Blake, Tomi Ungerer, André François, Karel Martens, Anthon Beeke, Ben Shahn, Fernand Léger, Joan Miró, Paul Klee, Keith Haring, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Takashi Murakami, Yayoi Kusama, Marijke van Warmerdam, Anton Stankowski, FHK Henrion, Abram Games, Charley Harper
Künstler: Dick Bruna (1927-2017)
Werk: Die Matrose (1964)
Jahreszahl: 1995
Maße: 34 x 24 cm
Zustand: Ausgezeichneter Zustand (A++, siehe Fotos)
Verleger: Groninger Museum
Originalwerk, nicht signiert oder nicht nummeriert.
Nijntje, das weltberühmte Kaninchen von Dick Bruna, entwickelte sich von einer einfachen Figuren in einem Kinderbuch zu einer Ikone der modernen Bildkultur. Mit ihren klaren Linien, leuchtenden Farben und der scheinbar einfachen Gestaltung verkörpert Nijntje eine Form grafischen Minimalismus, die international erkennbar ist. Brunas Werk balanciert dabei mühelos zwischen Illustration und Design, sodass er nicht nur als Kinderbuchautor, sondern auch als einflussreicher Gestalter gilt.
Der breitere Blick auf sein Œuvre stand im Mittelpunkt der Ausstellung „The Smell of Success“ von 1996, organisiert vom Groninger Museum. In dieser Ausstellung wurde Brunas Arbeit als kraftvolles Beispiel dafür präsentiert, wie visuelle Sprache zu weltweitem Erfolg heranwachsen kann. Nicht nur Nijntjes Figur stand im Rampenlicht, sondern auch Brunas grafische Arbeiten, Buchumschläge und Plakate. Die Ausstellung ging einher mit einer besonderen Portfolio-Ausgabe: eine Serie von Plakaten, in einer Box gebündelt, in der sein visuelles Universum greifbar gemacht wurde.
Was diese Ausstellung besonders machte, war die Art und Weise, wie sie die Grenze zwischen Kunst und Popkultur verwischte. Nijntje wurde nicht länger nur als eine Figur für Kinder gesehen, sondern als starkes visuelles Symbol, vergleichbar mit Ikonen der modernen Kunst- und Designgeschichte. Das Groninger Museum, bekannt für seinen eigenwilligen und innovativen Ansatz, bot damit eine Bühne, auf der Einfachheit, Wiedererkennbarkeit und kommerzieller Erfolg zusammenkamen.
So bilden Nijntje, The Smell of Success und das Groninger Museum zusammen eine Geschichte über die Kraft des Bildes: wie eine einfache Zeichnung zu einem kulturellen Phänomen heranwachsen kann und zugleich einen Platz in der Welt von Kunst und Gestaltung einnimmt.
ÜBER DEN KÜNSTLER:
Dick Bruna (1927–2017) war niederländischer Grafikdesigner, Illustrator und Autor, weltweit bekannt als der geistige Vater von Nijntje (Miffy). Er wurde in Utrecht in eine Verlagsfamilie hineingeboren, entschied sich jedoch früh für seinen eigenen künstlerischen Weg. Statt das Familienunternehmen zu übernehmen, entwickelte er sich zu einem eigenwilligen Gestalter mit einem markanten, erkennbaren Stil.
Bruna begann seine Karriere als Designer von Buchumschlägen für den Verlag seines Vaters. In dieser Zeit schuf er Hunderte von Covern, oft geprägt von Schlichtheit, starker Komposition und verspielter Typografie. Einflüsse modernistischer Strömungen, wie die Arbeiten von Henri Matisse und Piet Mondrian, sind deutlich sichtbar in seinem Umgang mit Farbflächen und der Reduktion der Form.
1955 schuf er Nijntje, eine Figur, die zu einem weltweit kulturellen Ikon wurde. Was Nijntje einzigartig macht, ist die extreme Einfachheit: dicke schwarze Konturlinien, Primärfarben und ein Minimum an Details. Dieser Stil passt eng zu den Prinzipien modernen Designs und macht seine Arbeit für ein breites Publikum zugänglich, ohne an Kraft zu verlieren.
Neben seinen Kinderbüchern war Bruna weiterhin als Grafiker aktiv. Seine Plakate und Umschläge gelten heute als Beispiele für europäisches Nachkriegsdesign auf Spitzeniveau. Ausstellungen wie The Smell of Success (1996) im Groninger Museum betonten seine Bedeutung als Künstler, der die Grenze zwischen Hoch- und Popkultur zu durchbrechen wusste.
Brunas Vermächtnis liegt in seiner Fähigkeit, mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Seine Arbeit ist zeitlos, universell und bildet eine Brücke zwischen Kunst, Design und Popkultur.
VERWANDT MIT: Henri Matisse, Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Gerrit Rietveld, Kazimir Malevich, El Lissitzky, Alexander Rodchenko, Paul Rand, Saul Bass, Herbert Bayer, Jan Tschichold, Wim Crouwel, Total Design, Otl Aicher, Max Bill, Josef Müller-Brockmann, Armin Hofmann, Milton Glaser, Bruno Munari, Leo Lionni, Eric Carle, Quentin Blake, Tomi Ungerer, André François, Karel Martens, Anthon Beeke, Ben Shahn, Fernand Léger, Joan Miró, Paul Klee, Keith Haring, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Takashi Murakami, Yayoi Kusama, Marijke van Warmerdam, Anton Stankowski, FHK Henrion, Abram Games, Charley Harper
