Ellebé (Bernard Lefebvre) - Kasten (40) - Glas - Bilder der Antillen






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Holzkassette 26 × 10 × 11 cm enthält vierzig Glasplatten 98 × 85 mm mit dem Titel Images des Caribes, Ellebé (Bernard Lefebvre) zugeschrieben, ca. 1930–1940, in schlechtem Zustand mit einer gebrochenen Ecke und einem Riegel fehlt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hölzernes Kästchen mit einer unvollständigen Serie von Glasplatten mit dem Titel "Images des Caribes", versehen mit dem Hinweis "Ellebé 1936".
Ellebé ist das Pseudonym von Bernard Lefebvre.
Bernard Lefebvre, besser bekannt unter seinem Pseudonym Ellebé, war ein französischer Fotograf, Fotojournalist, Autor und Sammler fotografischer Erben. Er wurde am 27. März 1906 in Rouen geboren und starb dort am 30. November 1992. Das Pseudonym "Ellebé" leitet sich von den Initialen L.B. seines Familiennamens Lefebvre ab.
Er arbeitete als Pressefotograf unter anderem für L'Illustration (1927–1940), Rouen Gazette, France-Illustration und später als Korrespondent für Paris Match.
Während des Zweiten Weltkriegs diente er bei den Forces françaises libres. 1942 fotografierte er im Kongo und gehörte zu den ersten französischen Fotografen, die General De Gaulle und Kapitän Leclerc im Free France abbildeten. 1944 leitete er den fotografischen Dienst des Commissariat für die Kolonien und der Provisorischen Regierung der Französischen Republik.
1945 organisierte er den fotografischen Dienst der Zeitung Paris-Normandie. Ab 1949 hatte er ein kommerzielles Studio in Rouen, spezialisiert auf Industrie- und Unternehmensfotografie. Zwischen ca. 1950 und 1975 fertigte er umfangreiche Reportagen von Fabriken und Industrieunternehmen in Normandie an.
Darüber hinaus war Lefebvre als Fotografiehistoriker und Sammler aktiv. Er war Mitbegründer des Musée Nicéphore Niépce, und seine Sammlung von Kameras wird dort aufbewahrt. Unter anderem veröffentlichte er:
- Croisière arctique (1932),
- Conseils aux amateurs qui désirent se documenter par la photographie (1939),
- Les Cinématographes de la Saint-Romain de Rouen (1982),
- Avec de Gaulle en Afrique (1990).
Was das Thema "Images des Caribes – Ellebé 1936" betrifft: Es gibt Hinweise darauf, dass Lefebvre in den 1930er Jahren mehrere fotografische Reisen unternahm (unter anderem nach Skandinavien und in die Nordpolregion), aber es wurde bisher keine zuverlässige Quelle gefunden, die diese spezielle karibische Serie oder eine Reise nach Guadeloupe und Martinique im Jahr 1936 beschreibt. Das bedeutet nicht, dass die Serie nicht authentisch ist; lediglich, dass sie bislang in der gängigen Biografie-Literatur oder öffentlichen Katalogen nicht dokumentiert ist.
All dies macht diese Kiste trotz ihres Zustands zu einem einzigartigen Sammlungsstück.
Der Holzkoffer misst 26 × 10 × 11 cm. Er ist insgesamt intakt, aber eine Ecke ist gespalten und ein Verschlussbolzen fehlt.
Die Farbserie ist unvollständig und umfasst 40 Glasplatten von 98 × 85 mm, mit Abbildungen der Überfahrt per Schiff sowie von unter anderem Guadeloupe, Martinique und weiteren karibischen Inseln. Alle Photos tragen eine Etikette mit Beschreibung und/oder Ort. Eine Glasplatte ist gebrochen oder durch Überhitzung beschädigt.
Hölzernes Kästchen mit einer unvollständigen Serie von Glasplatten mit dem Titel "Images des Caribes", versehen mit dem Hinweis "Ellebé 1936".
Ellebé ist das Pseudonym von Bernard Lefebvre.
Bernard Lefebvre, besser bekannt unter seinem Pseudonym Ellebé, war ein französischer Fotograf, Fotojournalist, Autor und Sammler fotografischer Erben. Er wurde am 27. März 1906 in Rouen geboren und starb dort am 30. November 1992. Das Pseudonym "Ellebé" leitet sich von den Initialen L.B. seines Familiennamens Lefebvre ab.
Er arbeitete als Pressefotograf unter anderem für L'Illustration (1927–1940), Rouen Gazette, France-Illustration und später als Korrespondent für Paris Match.
Während des Zweiten Weltkriegs diente er bei den Forces françaises libres. 1942 fotografierte er im Kongo und gehörte zu den ersten französischen Fotografen, die General De Gaulle und Kapitän Leclerc im Free France abbildeten. 1944 leitete er den fotografischen Dienst des Commissariat für die Kolonien und der Provisorischen Regierung der Französischen Republik.
1945 organisierte er den fotografischen Dienst der Zeitung Paris-Normandie. Ab 1949 hatte er ein kommerzielles Studio in Rouen, spezialisiert auf Industrie- und Unternehmensfotografie. Zwischen ca. 1950 und 1975 fertigte er umfangreiche Reportagen von Fabriken und Industrieunternehmen in Normandie an.
Darüber hinaus war Lefebvre als Fotografiehistoriker und Sammler aktiv. Er war Mitbegründer des Musée Nicéphore Niépce, und seine Sammlung von Kameras wird dort aufbewahrt. Unter anderem veröffentlichte er:
- Croisière arctique (1932),
- Conseils aux amateurs qui désirent se documenter par la photographie (1939),
- Les Cinématographes de la Saint-Romain de Rouen (1982),
- Avec de Gaulle en Afrique (1990).
Was das Thema "Images des Caribes – Ellebé 1936" betrifft: Es gibt Hinweise darauf, dass Lefebvre in den 1930er Jahren mehrere fotografische Reisen unternahm (unter anderem nach Skandinavien und in die Nordpolregion), aber es wurde bisher keine zuverlässige Quelle gefunden, die diese spezielle karibische Serie oder eine Reise nach Guadeloupe und Martinique im Jahr 1936 beschreibt. Das bedeutet nicht, dass die Serie nicht authentisch ist; lediglich, dass sie bislang in der gängigen Biografie-Literatur oder öffentlichen Katalogen nicht dokumentiert ist.
All dies macht diese Kiste trotz ihres Zustands zu einem einzigartigen Sammlungsstück.
Der Holzkoffer misst 26 × 10 × 11 cm. Er ist insgesamt intakt, aber eine Ecke ist gespalten und ein Verschlussbolzen fehlt.
Die Farbserie ist unvollständig und umfasst 40 Glasplatten von 98 × 85 mm, mit Abbildungen der Überfahrt per Schiff sowie von unter anderem Guadeloupe, Martinique und weiteren karibischen Inseln. Alle Photos tragen eine Etikette mit Beschreibung und/oder Ort. Eine Glasplatte ist gebrochen oder durch Überhitzung beschädigt.
