École valencienne (XX) - Au milieu des marguerites






Absolvierte als französische Auktionatorin und arbeitete in der Bewertungsabteilung von Sotheby’s Paris.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137432 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Au milieu des marguerites ist ein originales Ölbild der valencianischen Schule (XX) aus den Jahren 1980–1990, Format 46 x 55 cm, handschriftlich signiert und sich in gutem Zustand befindend.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pictura Subastas präsentiert dieses prachtvolle Kunstwerk aus der valencianischen Schule, das zwei Frauen zeigt, die auf einer weiten Wiese Blumen sammeln, beleuchtet vom Sonnenuntergang, in einer Szene voller Natur, Gelassenheit und Freiheit. Das Gemälde besticht durch hervorragende Technik und die hohe malerische Qualität, die es vermittelt.
· Ausstellungsdimensions: 46x55x2 cm.
· Öl auf Leinwand handsigniert vom Künstler unten rechts.
· Das Stück befindet sich in gutem Erhaltungszustand.
Das Werk stammt aus einer exklusiven privaten Sammlung in Girona.
Wichtiger Hinweis: Die beigefügten Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung des Loses. Digitale Darstellung in Mockup – Orientierungszweck; es kann Unterschiede zum realen Artikel in Farbe, Maßstab und Details geben.
Das Gemälde wird professionell von einem IVEX-Experten verpackt, der hochwertige Materialien verwendet, um seinen Schutz zu gewährleisten. Der Versandpreis deckt sowohl die Kosten der professionellen Verpackung als auch den Transport.
Der Versand erfolgt per Correos oder GLS mit Sendungsverfolgung. Internationale Versandmöglichkeiten.
------------------------------------------------------------------
Dieses Gemälde zeigt ein weites Feld, das von weißen Blumen bedeckt ist, in dem warmes, umhüllendes Licht eines Sonnenuntergangs liegt. Zwischen der üppigen Vegetation erscheinen zwei weibliche Figuren, die die Landschaft durchqueren und der unendlichen Natur eine zarte menschliche Präsenz verleihen. Eine von ihnen befindet sich im Vordergrund, zwischen den Blumen geneigt, während die zweite in der Ferne voranschreitet und die Prärie durchquert. Die gesamte Szene vermittelt Frische, Freiheit und ein tiefes Gefühl von Gelassenheit, als ob die Zeit an einem ruhigen Frühlingsnachmittag stillgestanden hätte.
Die junge Frau im Vordergrund bildet das emotionale Zentrum der Komposition. Sie ist zwischen den Blumen gebeugt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt und der Blick in das Grün der Vegetation gerichtet. Ihre Haltung deutet darauf hin, dass sie einige Blumen sammelt, sie nah betrachtet oder einen kleinen Strauß aus denjenigen zusammenstellt, die sie besonders ansprechen. Die Geste wirkt natürlich, intim und spontan, und lässt sich vorstellen, wie sie ganz auf eine einfache Tätigkeit konzentriert ist, die sie mit der umliegenden Landschaft verbindet.
Die Kleidung der jungen Frau fällt klar zwischen den zahlreichen Grüntönen und Weiß des Feldes auf. Sie trägt eine enganliegende Oberbekleidung in kräftigem Rosaton und einen weiten bläulichen Rock, der ihren Körper umgibt und sanfte, leuchtende Falten bildet. Die Blautöne, Violett- und Weißtöne des Rocks spiegeln die Klarheit der Umgebung wider, während Rosa eine warme, lebendige Note hineinbringt. Ihr Haar, dargestellt in Gold- und Braunnuancen, scheint von den letzten Lichtreflexen des Tages zu gewinnen.
Die weißen Blumen erstrecken sich über nahezu den gesamten unteren Bildbereich und werden zu einem der wichtigsten Elemente der Szene. Einige erscheinen groß und gut sichtbar im Vordergrund, mit gelben Zentren, die sich von den hellen Blütenblättern abheben, während andere allmählich zu kleinen leuchtenden Flecken werden, je weiter man sich vom Vordergrund entfernt. Diese Wiederholung erzeugt ein Gefühl von Kontinuität und Überfluss, als ob das blühende Feld kein klares Ende habe und weit über die sichtbaren Grenzen hinausreicht.
Zwischen den Blumen finden sich zahlreiche grüne, bläuliche, gelbe, braune und violette Nuancen. Die dunkleren Bereiche verleihen Tiefe und deuten auf Blätter, Stängel und kleine Schatten unter der Vegetation hin. Die helleren Bereiche wirken hingegen vom Himmellicht erleuchtet und erzeugen eine visuelle Bewegung, die sich über das gesamte Gelände erstreckt. Das Feld wird nicht als flache Fläche wahrgenommen, sondern als lebendiger Raum, in dem jedes Fragment Farb- und Lichtvariationen enthält.
Die zweite weibliche Figur erscheint in der Ferne, am rechten Rand der Komposition. Ihre kleinere Größe betont die Weite der Landschaft und schafft eine interessante Beziehung zur jungen Frau im Vordergrund. Sie trägt einen Rock in Violetttönen und ein helles Oberteil und scheint langsam durch das Gras zu gehen, während sie einen Gegenstand zwischen ihren Armen trägt. Möglicherweise sammelt sie Blumen, trägt einen Korb oder genießt einfach den Spaziergang und lässt ihre Gegenwart eine kleine Geschichte innerhalb der Szene eröffnen.
Der Abstand zwischen beiden Frauen erzeugt eine stille Erzählung. Vielleicht kennen sie sich und sind gemeinsam aufs Feld gegangen, wobei jede an einem anderen Ort stehen geblieben ist, um die Blumen zu wählen, die sie sammeln möchte. Sie könnten auch zwei Momente derselben Erfahrung darstellen: Die naheliegende Figur mit der Kontemplation beschäftigt, die entfernte fortschreitend in den Horizont. Diese Mehrdeutigkeit verleiht dem Gemälde Poesie und ermöglicht es dem Betrachter, die Beziehung zwischen den Protagonistinnen frei zu imaginieren.
Im oberen linken Bereich, auf einer sanften Erhebung des Geländes, lässt sich eine kleine ländliche Bauweise mit hellen Wänden und roter Dachdeckung erkennen. Ihre Präsenz ist unaufdringlich, doch sie führt eine Referenz auf menschliches Leben in die Weite der Natur ein. Das Haus wirkt isoliert und ruhig, von der Prärie umgeben und von einigen Bäumen am linken Rand geschützt. Es könnte das Zuhause der Protagonistinnen sein oder eine kleine bäuerliche Bausubstanz, von der aus sie sich auf den Feldweg gemacht haben.
Die Bäume links bilden eine kompakte Masse dunkler Grüntöne und fungieren als visueller Grenzrahmen der Komposition. Ihre Dichte steht im Kontrast zur Öffnung der Landschaft nach rechts, wo die Prärie bis zum Horizont reicht. Dieser Unterschied zwischen einem geschlosseneren Bereich und einem völlig offenen Bereich trägt dazu bei, den Blick über das Feld zu lenken. Sanfte Geländeerhebungen erzeugen Tiefe und führen allmählich zu den dunkleren Silhouetten am Hang.
Der Himmel nimmt einen breiten oberen Streifen ein und wirkt von Gelb-, Gold-, Orange-, Rosa-, Blau- und Violetttönen durchdrungen. Das Licht scheint sich näher am Zentrum zu konzentrieren und breitet sich anschließend über die Wolken aus, wodurch ein zarter Farbübergang entsteht. Die Sonne direkt zu sehen ist nicht, doch ihre Präsenz spiegelt sich in der Helligkeit wider, die die Prärie bedeckt und in den warmen Reflexen am Horizont. Der dargestellte Moment könnte den letzten Sonnenstunden eines Tages entsprechen, in dem die Landschaft begann, eine sanftere, nostalgische Schönheit zu gewinnen.
Die Komposition bietet eine außergewöhnliche Tiefenwirkung durch die gestaffelte Anordnung ihrer Elemente. Die großen Blumen im Vordergrund führen zum gebeugten Mädchen; von ihr aus führt der Blick weiter zur zweiten Figur, zum Haus und zum Horizont. Jede Ebene scheint Teil einer visuellen Reise zu sein, die den Betrachter einlädt, sich in das Feld hineinzuversenken. Die Weite der Szenerie lässt die menschlichen Figuren klein erscheinen gegenüber der Natur, doch ihr Farbenreichtum bewahrt eine deutliche Protagonistenschaft.
Das Licht vereinheitlicht alle Bestandteile der Szene und schafft eine friedliche Atmosphäre. Das Feld scheint unter dem warmen Himmel zu atmen, während die Blumen kleine Lichtblitze einfangen und zu unzähligen leuchtenden Punkten werden. Das Fehlen jeglicher Aufregung ermöglicht es, die Ruhe des Ortes, die frische Luft zwischen der Vegetation und die stille Freiheit offener Räume zu spüren. Auch die Figuren scheinen sich langsam zu bewegen und der Gelassenheit der Landschaft Respekt zu zollen.
Das Bild evoziert Gefühle von Freiheit, Jugend und der Einfachheit des Landlebens. Blumen sammeln wird hier zu einer symbolträchtigen Geste, die die Suche nach Schönheit im Alltäglichen ausdrückt. Die Protagonistinnen scheinen sich von allen Sorgen gelöst zu haben, um sich der Natur vollständig hinzugeben. Ihre Gegenwart lädt dazu ein, sich an sonnige Tage, Spaziergänge aufs Feld und gemeinsame Momente zu erinnern, in denen das Glück aus einer einfachen Erfahrung entsteht.
Die Farbkombination aus frischen Grüntönen im Feld und warmen Tönen am Himmel erzeugt eine besonders harmonische Balance. Das Weiß der Blumen beleuchtet den unteren Bereich, die Grüntöne bringen Vitalität, und Rosa- sowie Blau-Nuancen der Figuren schaffen Blickpunkte. Darüber hüllt der goldene Himmel die Szene in eine emotionale Lichtstimmung, die die Landschaft zu einer idealisierten Erinnerung macht. Die Schönheit des Gemäldes liegt sowohl in der Fülle seiner Details als auch in der ruhigen Emotion, die es vermittelt.
Insgesamt zeigt das Werk zwei Frauen, die eine endlose blumige Wiese in den letzten Stunden eines hellen Nachmittags genießen – eine sammelt im Vordergrund Blumen, die andere schreitet gelassen durch die Prärie. Die Fülle der Gräsernelken, das kleine Haus in der Ferne, die Weite des Horizonts und der Himmel in Goldtönen des Sonnenuntergangs schaffen eine Szene voller Frieden, Frische und Poesie. Die gesamte Landschaft feiert die Schönheit der Natur und das Vergnügen einfacher Momente und verwandelt einen ruhigen Landtag in ein eindrucksvolles Bild von Freiheit und Harmonie.
Der Verkäufer stellt sich vor
Pictura Subastas präsentiert dieses prachtvolle Kunstwerk aus der valencianischen Schule, das zwei Frauen zeigt, die auf einer weiten Wiese Blumen sammeln, beleuchtet vom Sonnenuntergang, in einer Szene voller Natur, Gelassenheit und Freiheit. Das Gemälde besticht durch hervorragende Technik und die hohe malerische Qualität, die es vermittelt.
· Ausstellungsdimensions: 46x55x2 cm.
· Öl auf Leinwand handsigniert vom Künstler unten rechts.
· Das Stück befindet sich in gutem Erhaltungszustand.
Das Werk stammt aus einer exklusiven privaten Sammlung in Girona.
Wichtiger Hinweis: Die beigefügten Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung des Loses. Digitale Darstellung in Mockup – Orientierungszweck; es kann Unterschiede zum realen Artikel in Farbe, Maßstab und Details geben.
Das Gemälde wird professionell von einem IVEX-Experten verpackt, der hochwertige Materialien verwendet, um seinen Schutz zu gewährleisten. Der Versandpreis deckt sowohl die Kosten der professionellen Verpackung als auch den Transport.
Der Versand erfolgt per Correos oder GLS mit Sendungsverfolgung. Internationale Versandmöglichkeiten.
------------------------------------------------------------------
Dieses Gemälde zeigt ein weites Feld, das von weißen Blumen bedeckt ist, in dem warmes, umhüllendes Licht eines Sonnenuntergangs liegt. Zwischen der üppigen Vegetation erscheinen zwei weibliche Figuren, die die Landschaft durchqueren und der unendlichen Natur eine zarte menschliche Präsenz verleihen. Eine von ihnen befindet sich im Vordergrund, zwischen den Blumen geneigt, während die zweite in der Ferne voranschreitet und die Prärie durchquert. Die gesamte Szene vermittelt Frische, Freiheit und ein tiefes Gefühl von Gelassenheit, als ob die Zeit an einem ruhigen Frühlingsnachmittag stillgestanden hätte.
Die junge Frau im Vordergrund bildet das emotionale Zentrum der Komposition. Sie ist zwischen den Blumen gebeugt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt und der Blick in das Grün der Vegetation gerichtet. Ihre Haltung deutet darauf hin, dass sie einige Blumen sammelt, sie nah betrachtet oder einen kleinen Strauß aus denjenigen zusammenstellt, die sie besonders ansprechen. Die Geste wirkt natürlich, intim und spontan, und lässt sich vorstellen, wie sie ganz auf eine einfache Tätigkeit konzentriert ist, die sie mit der umliegenden Landschaft verbindet.
Die Kleidung der jungen Frau fällt klar zwischen den zahlreichen Grüntönen und Weiß des Feldes auf. Sie trägt eine enganliegende Oberbekleidung in kräftigem Rosaton und einen weiten bläulichen Rock, der ihren Körper umgibt und sanfte, leuchtende Falten bildet. Die Blautöne, Violett- und Weißtöne des Rocks spiegeln die Klarheit der Umgebung wider, während Rosa eine warme, lebendige Note hineinbringt. Ihr Haar, dargestellt in Gold- und Braunnuancen, scheint von den letzten Lichtreflexen des Tages zu gewinnen.
Die weißen Blumen erstrecken sich über nahezu den gesamten unteren Bildbereich und werden zu einem der wichtigsten Elemente der Szene. Einige erscheinen groß und gut sichtbar im Vordergrund, mit gelben Zentren, die sich von den hellen Blütenblättern abheben, während andere allmählich zu kleinen leuchtenden Flecken werden, je weiter man sich vom Vordergrund entfernt. Diese Wiederholung erzeugt ein Gefühl von Kontinuität und Überfluss, als ob das blühende Feld kein klares Ende habe und weit über die sichtbaren Grenzen hinausreicht.
Zwischen den Blumen finden sich zahlreiche grüne, bläuliche, gelbe, braune und violette Nuancen. Die dunkleren Bereiche verleihen Tiefe und deuten auf Blätter, Stängel und kleine Schatten unter der Vegetation hin. Die helleren Bereiche wirken hingegen vom Himmellicht erleuchtet und erzeugen eine visuelle Bewegung, die sich über das gesamte Gelände erstreckt. Das Feld wird nicht als flache Fläche wahrgenommen, sondern als lebendiger Raum, in dem jedes Fragment Farb- und Lichtvariationen enthält.
Die zweite weibliche Figur erscheint in der Ferne, am rechten Rand der Komposition. Ihre kleinere Größe betont die Weite der Landschaft und schafft eine interessante Beziehung zur jungen Frau im Vordergrund. Sie trägt einen Rock in Violetttönen und ein helles Oberteil und scheint langsam durch das Gras zu gehen, während sie einen Gegenstand zwischen ihren Armen trägt. Möglicherweise sammelt sie Blumen, trägt einen Korb oder genießt einfach den Spaziergang und lässt ihre Gegenwart eine kleine Geschichte innerhalb der Szene eröffnen.
Der Abstand zwischen beiden Frauen erzeugt eine stille Erzählung. Vielleicht kennen sie sich und sind gemeinsam aufs Feld gegangen, wobei jede an einem anderen Ort stehen geblieben ist, um die Blumen zu wählen, die sie sammeln möchte. Sie könnten auch zwei Momente derselben Erfahrung darstellen: Die naheliegende Figur mit der Kontemplation beschäftigt, die entfernte fortschreitend in den Horizont. Diese Mehrdeutigkeit verleiht dem Gemälde Poesie und ermöglicht es dem Betrachter, die Beziehung zwischen den Protagonistinnen frei zu imaginieren.
Im oberen linken Bereich, auf einer sanften Erhebung des Geländes, lässt sich eine kleine ländliche Bauweise mit hellen Wänden und roter Dachdeckung erkennen. Ihre Präsenz ist unaufdringlich, doch sie führt eine Referenz auf menschliches Leben in die Weite der Natur ein. Das Haus wirkt isoliert und ruhig, von der Prärie umgeben und von einigen Bäumen am linken Rand geschützt. Es könnte das Zuhause der Protagonistinnen sein oder eine kleine bäuerliche Bausubstanz, von der aus sie sich auf den Feldweg gemacht haben.
Die Bäume links bilden eine kompakte Masse dunkler Grüntöne und fungieren als visueller Grenzrahmen der Komposition. Ihre Dichte steht im Kontrast zur Öffnung der Landschaft nach rechts, wo die Prärie bis zum Horizont reicht. Dieser Unterschied zwischen einem geschlosseneren Bereich und einem völlig offenen Bereich trägt dazu bei, den Blick über das Feld zu lenken. Sanfte Geländeerhebungen erzeugen Tiefe und führen allmählich zu den dunkleren Silhouetten am Hang.
Der Himmel nimmt einen breiten oberen Streifen ein und wirkt von Gelb-, Gold-, Orange-, Rosa-, Blau- und Violetttönen durchdrungen. Das Licht scheint sich näher am Zentrum zu konzentrieren und breitet sich anschließend über die Wolken aus, wodurch ein zarter Farbübergang entsteht. Die Sonne direkt zu sehen ist nicht, doch ihre Präsenz spiegelt sich in der Helligkeit wider, die die Prärie bedeckt und in den warmen Reflexen am Horizont. Der dargestellte Moment könnte den letzten Sonnenstunden eines Tages entsprechen, in dem die Landschaft begann, eine sanftere, nostalgische Schönheit zu gewinnen.
Die Komposition bietet eine außergewöhnliche Tiefenwirkung durch die gestaffelte Anordnung ihrer Elemente. Die großen Blumen im Vordergrund führen zum gebeugten Mädchen; von ihr aus führt der Blick weiter zur zweiten Figur, zum Haus und zum Horizont. Jede Ebene scheint Teil einer visuellen Reise zu sein, die den Betrachter einlädt, sich in das Feld hineinzuversenken. Die Weite der Szenerie lässt die menschlichen Figuren klein erscheinen gegenüber der Natur, doch ihr Farbenreichtum bewahrt eine deutliche Protagonistenschaft.
Das Licht vereinheitlicht alle Bestandteile der Szene und schafft eine friedliche Atmosphäre. Das Feld scheint unter dem warmen Himmel zu atmen, während die Blumen kleine Lichtblitze einfangen und zu unzähligen leuchtenden Punkten werden. Das Fehlen jeglicher Aufregung ermöglicht es, die Ruhe des Ortes, die frische Luft zwischen der Vegetation und die stille Freiheit offener Räume zu spüren. Auch die Figuren scheinen sich langsam zu bewegen und der Gelassenheit der Landschaft Respekt zu zollen.
Das Bild evoziert Gefühle von Freiheit, Jugend und der Einfachheit des Landlebens. Blumen sammeln wird hier zu einer symbolträchtigen Geste, die die Suche nach Schönheit im Alltäglichen ausdrückt. Die Protagonistinnen scheinen sich von allen Sorgen gelöst zu haben, um sich der Natur vollständig hinzugeben. Ihre Gegenwart lädt dazu ein, sich an sonnige Tage, Spaziergänge aufs Feld und gemeinsame Momente zu erinnern, in denen das Glück aus einer einfachen Erfahrung entsteht.
Die Farbkombination aus frischen Grüntönen im Feld und warmen Tönen am Himmel erzeugt eine besonders harmonische Balance. Das Weiß der Blumen beleuchtet den unteren Bereich, die Grüntöne bringen Vitalität, und Rosa- sowie Blau-Nuancen der Figuren schaffen Blickpunkte. Darüber hüllt der goldene Himmel die Szene in eine emotionale Lichtstimmung, die die Landschaft zu einer idealisierten Erinnerung macht. Die Schönheit des Gemäldes liegt sowohl in der Fülle seiner Details als auch in der ruhigen Emotion, die es vermittelt.
Insgesamt zeigt das Werk zwei Frauen, die eine endlose blumige Wiese in den letzten Stunden eines hellen Nachmittags genießen – eine sammelt im Vordergrund Blumen, die andere schreitet gelassen durch die Prärie. Die Fülle der Gräsernelken, das kleine Haus in der Ferne, die Weite des Horizonts und der Himmel in Goldtönen des Sonnenuntergangs schaffen eine Szene voller Frieden, Frische und Poesie. Die gesamte Landschaft feiert die Schönheit der Natur und das Vergnügen einfacher Momente und verwandelt einen ruhigen Landtag in ein eindrucksvolles Bild von Freiheit und Harmonie.
