Italienische Schule (XIX) - Mater Dolorosa et Ecce Homo

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Caroline Bokobza
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

MATER DOLOROSA und ECCE HOMO
Paar Ölgemälde auf Zinkplatte;
Epoche: ca. 1830 – 1850;
Abmessungen: Platten ca. 26 x 34 cm; mit Rahmen ca. 40,5 x 48 cm;
Bereich: Italienische Schule des 19. Jahrhunderts;
Erhaltungszustand: gut bis ordentlich, mit kleinen Unregelmäßigkeiten, Lücken und Abplatzern der Farbe, wie auf den Fotos zu sehen.

Paar auf Zinkplatten gemalte Werke, die zwei in der Kunstgeschichte sehr häufig dargestellte religiöse Motive zeigen. Die Ölmalerei auf Zinkplatte, ein Metallträger, der gelegentlich im 18. und 19. Jahrhundert aufgrund seiner Haltbarkeit und der besonderen Leuchtkraft der Farben verwendet wurde. Zink kam vorwiegend nach 1820 zum Einsatz, als ausreichende Mengen mit geeigneten Öfen geschmolzen werden konnten, und obwohl er weniger gebräuchlich war als Leinwand oder Holz, wurde er für kleine Andachtsbilder verwendet – wie in unserem Fall –, da er eine glatte Oberfläche bot, die eine sehr feine Detaildarstellung ermöglichte und der Feuchtigkeit gegenüber eine größere Widerstandsfähigkeit bot.

- Erster Motiv: Madonna Addolorata (Mater Dolorosa):
Dieses Gemälde ist eine Darstellung der Madonna Addolorata (oder Mater Dolorosa), eines klassischen Themas der christlichen Sakralkunst.
Iconographie und Symbolik: Das Gemälde vereint verschiedene symbolische Elemente im Zusammenhang mit der Passion Christi und dem Schmerz Marias:
Die Schwert: Ein einzelnes Schwert durchbohrt die Brust der Jungfrau und erinnert an die Prophezeiung Simeons im Lukas-Evangelium (»und dir wird ein Schwert durch die Seele fahren«).
Die Dornenkrone: Auf einem weißen Tuch im Vordergrund platziert, ist sie das Werkzeug der Geißelung, über dem Maria schmerzerfüllt nachdenkt.
Haltung: Die Jungfrau wird mit gefalteten Händen im Gebet und Blick nach unten dargestellt, in einem Ausdruck tiefen Leidens und Kontemplation. Die zusammengelegten Hände im Gebet und der Blick nach oben oder seitlich drücken eine geordnete, tiefe Trauer aus.
Kleidung: Sie trägt einen traditionellen blauen Mantel über einer roten Tunika, Farben, die entsprechend ihre Menschlichkeit und die Göttlichkeit des Sohnes symbolisieren, oder Trauer und Leidenschaft.
Stil und historischer Kontext: Das Werk weist Merkmale der Andachtmalerei des 19. Jahrhunderts auf. Die sanfte Wiedergabe des Hauttones und der Gebrauch eines warmen Lichts, das eine Nimbus-ähnliche Aura um den Kopf erzeugt, deuten auf einen europäischen kulturellen Rahmen hin, vermutlich verbunden mit klassizistischen oder akademischen Vorbildern jener Zeit. Diese kleinen Gemälde auf Metall waren oft für private Andacht in heimischen Kapellen oder Klöstern bestimmt oder als persönliche Gebetsobjekte gedacht, um den Gläubigen durch Meditation über das Leiden der Jungfrau Empathie zu vermitteln.
Zeitraum und Stil: Aufgrund der Verarbeitung und des Stils scheint das Gemälde in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts einzuordnen zu sein. Ähnliche Arbeiten auf Metallunterlagen (Kupfer oder Zink) waren in Nord- und Zentralitalien als private Andachtsobjekte verbreitet. Der Stil greift die klassizistische Tradition auf, mit Einflüssen, die von der neapolitanischen Schule bis zur Kreis um Sassoferrato reichen, bekannt für betende Madonnaen mit sanft melancholischem Gesichtsausdruck. Der Gesichtsausdruck, mit Blick nach oben und gefalteten Händen, ist typisch für Darstellungen, die privater Andacht dienen. Der Einsatz kräftiger Farben wie das Blau des Mantels und das Rot der Robe, im Kontrast zum dunklen Hintergrund, dient dazu, den Fokus auf die zentrale Figur und ihren geordneten Schmerz zu lenken.

- Zweites Motiv: Ecce Homo
Das Gemälde zeigt die klassische Ikonografie des Ecce Homo („Siehe, der Mensch“), die Jesus Christus mit Dornenkrone, dunkelrotem Mantel und einer Rohr als Zepter darstellt – Symbole des Verschmähens vor der Kreuzigung. Der Begriff „Ecce Homo“ bezieht sich auf den Moment, in dem Pontius Pilatus Jesus der Menge vorstellt.
Eigenschaften der Arbeit
Jesus ist mit gefesselten Händen dargestellt und blickt nach oben, Ausdruck von Schmerz und Devotion, typisch für barocke Darstellungen.
Stil und Umfeld: Die Komposition erinnert stark an den Einfluss der Schule Emiliana oder Lombarda zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Insbesondere zeigt sie Ähnlichkeiten mit Modellen von Guido Reni, dessen Ecce Homo-Versionen unzählige Nachahmer und Werkstätten über Generationen hinweg inspiriert haben.
Aufgrund der Technik auf Zink und der beschriebenen weiteren Merkmale, wie bei dem anderen Motiv Mater Dolorosa, könnte es sich um eine hochwertige Arbeit eines Schülers oder einer regionalen Schule (lombardisch oder emilianisch) handeln, die zwischen dem späten 17. Jahrhundert und der Mitte des 19. Jahrhunderts aktiv war und die großen Modelle des 17. Jahrhunderts aufgreift.

Die Rahmen beider Gemälde, die auf den Fotos sichtbar sind, werden höflich als Beigabe beigefügt und bilden keinen integralen Bestandteil des Werks. Etwaige Schäden an den Rahmenn sind kein Anspruchsgrund für Reklamationen oder Stornierungen der Bestellung.

Dem Käufer wird das Echtheitszertifikat und die Gute Herkunft ausgehändigt.
- Aufgrund der Zerbrechlichkeit und Bedeutung der Objekte wird dem Käufer des Objekts eine Abholung in Pescara gestattet. Für italienische Käufer kann die Lieferung in einer anderen, einvernehmlich zu vereinbarenden Form erfolgen.
- Bei Käufer im Ausland ist die Erteilung der Exportgenehmigungen abzuwarten.

MATER DOLOROSA und ECCE HOMO
Paar Ölgemälde auf Zinkplatte;
Epoche: ca. 1830 – 1850;
Abmessungen: Platten ca. 26 x 34 cm; mit Rahmen ca. 40,5 x 48 cm;
Bereich: Italienische Schule des 19. Jahrhunderts;
Erhaltungszustand: gut bis ordentlich, mit kleinen Unregelmäßigkeiten, Lücken und Abplatzern der Farbe, wie auf den Fotos zu sehen.

Paar auf Zinkplatten gemalte Werke, die zwei in der Kunstgeschichte sehr häufig dargestellte religiöse Motive zeigen. Die Ölmalerei auf Zinkplatte, ein Metallträger, der gelegentlich im 18. und 19. Jahrhundert aufgrund seiner Haltbarkeit und der besonderen Leuchtkraft der Farben verwendet wurde. Zink kam vorwiegend nach 1820 zum Einsatz, als ausreichende Mengen mit geeigneten Öfen geschmolzen werden konnten, und obwohl er weniger gebräuchlich war als Leinwand oder Holz, wurde er für kleine Andachtsbilder verwendet – wie in unserem Fall –, da er eine glatte Oberfläche bot, die eine sehr feine Detaildarstellung ermöglichte und der Feuchtigkeit gegenüber eine größere Widerstandsfähigkeit bot.

- Erster Motiv: Madonna Addolorata (Mater Dolorosa):
Dieses Gemälde ist eine Darstellung der Madonna Addolorata (oder Mater Dolorosa), eines klassischen Themas der christlichen Sakralkunst.
Iconographie und Symbolik: Das Gemälde vereint verschiedene symbolische Elemente im Zusammenhang mit der Passion Christi und dem Schmerz Marias:
Die Schwert: Ein einzelnes Schwert durchbohrt die Brust der Jungfrau und erinnert an die Prophezeiung Simeons im Lukas-Evangelium (»und dir wird ein Schwert durch die Seele fahren«).
Die Dornenkrone: Auf einem weißen Tuch im Vordergrund platziert, ist sie das Werkzeug der Geißelung, über dem Maria schmerzerfüllt nachdenkt.
Haltung: Die Jungfrau wird mit gefalteten Händen im Gebet und Blick nach unten dargestellt, in einem Ausdruck tiefen Leidens und Kontemplation. Die zusammengelegten Hände im Gebet und der Blick nach oben oder seitlich drücken eine geordnete, tiefe Trauer aus.
Kleidung: Sie trägt einen traditionellen blauen Mantel über einer roten Tunika, Farben, die entsprechend ihre Menschlichkeit und die Göttlichkeit des Sohnes symbolisieren, oder Trauer und Leidenschaft.
Stil und historischer Kontext: Das Werk weist Merkmale der Andachtmalerei des 19. Jahrhunderts auf. Die sanfte Wiedergabe des Hauttones und der Gebrauch eines warmen Lichts, das eine Nimbus-ähnliche Aura um den Kopf erzeugt, deuten auf einen europäischen kulturellen Rahmen hin, vermutlich verbunden mit klassizistischen oder akademischen Vorbildern jener Zeit. Diese kleinen Gemälde auf Metall waren oft für private Andacht in heimischen Kapellen oder Klöstern bestimmt oder als persönliche Gebetsobjekte gedacht, um den Gläubigen durch Meditation über das Leiden der Jungfrau Empathie zu vermitteln.
Zeitraum und Stil: Aufgrund der Verarbeitung und des Stils scheint das Gemälde in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts einzuordnen zu sein. Ähnliche Arbeiten auf Metallunterlagen (Kupfer oder Zink) waren in Nord- und Zentralitalien als private Andachtsobjekte verbreitet. Der Stil greift die klassizistische Tradition auf, mit Einflüssen, die von der neapolitanischen Schule bis zur Kreis um Sassoferrato reichen, bekannt für betende Madonnaen mit sanft melancholischem Gesichtsausdruck. Der Gesichtsausdruck, mit Blick nach oben und gefalteten Händen, ist typisch für Darstellungen, die privater Andacht dienen. Der Einsatz kräftiger Farben wie das Blau des Mantels und das Rot der Robe, im Kontrast zum dunklen Hintergrund, dient dazu, den Fokus auf die zentrale Figur und ihren geordneten Schmerz zu lenken.

- Zweites Motiv: Ecce Homo
Das Gemälde zeigt die klassische Ikonografie des Ecce Homo („Siehe, der Mensch“), die Jesus Christus mit Dornenkrone, dunkelrotem Mantel und einer Rohr als Zepter darstellt – Symbole des Verschmähens vor der Kreuzigung. Der Begriff „Ecce Homo“ bezieht sich auf den Moment, in dem Pontius Pilatus Jesus der Menge vorstellt.
Eigenschaften der Arbeit
Jesus ist mit gefesselten Händen dargestellt und blickt nach oben, Ausdruck von Schmerz und Devotion, typisch für barocke Darstellungen.
Stil und Umfeld: Die Komposition erinnert stark an den Einfluss der Schule Emiliana oder Lombarda zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Insbesondere zeigt sie Ähnlichkeiten mit Modellen von Guido Reni, dessen Ecce Homo-Versionen unzählige Nachahmer und Werkstätten über Generationen hinweg inspiriert haben.
Aufgrund der Technik auf Zink und der beschriebenen weiteren Merkmale, wie bei dem anderen Motiv Mater Dolorosa, könnte es sich um eine hochwertige Arbeit eines Schülers oder einer regionalen Schule (lombardisch oder emilianisch) handeln, die zwischen dem späten 17. Jahrhundert und der Mitte des 19. Jahrhunderts aktiv war und die großen Modelle des 17. Jahrhunderts aufgreift.

Die Rahmen beider Gemälde, die auf den Fotos sichtbar sind, werden höflich als Beigabe beigefügt und bilden keinen integralen Bestandteil des Werks. Etwaige Schäden an den Rahmenn sind kein Anspruchsgrund für Reklamationen oder Stornierungen der Bestellung.

Dem Käufer wird das Echtheitszertifikat und die Gute Herkunft ausgehändigt.
- Aufgrund der Zerbrechlichkeit und Bedeutung der Objekte wird dem Käufer des Objekts eine Abholung in Pescara gestattet. Für italienische Käufer kann die Lieferung in einer anderen, einvernehmlich zu vereinbarenden Form erfolgen.
- Bei Käufer im Ausland ist die Erteilung der Exportgenehmigungen abzuwarten.

Details

Künstler
Italienische Schule (XIX)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Titel des Kunstwerks
Mater Dolorosa et Ecce Homo
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Italien
Zustand
Angemessener Zustand
Höhe
48 cm
Breite
40,5 cm
Gewicht
10 kg
Darstellung/Thema
Religion
Stil
Klassik
Periode
19. Jahrhundert
Verkauft von
ItalienVerifiziert
Privat

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