Spanish School (c.1920) - A Mediterranean Silence






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
STILLER HAFEN
Werk mit Lesersignatur, nicht identifiziert.
Mittelmeer-spanische Schule / katalanische oder valencianische Schule
Anfang des 20. Jahrhunderts, vermutlich ca. 1900–1920.
Öl auf Leinwand.
Maße: 45,5 x 60 cm.
1. IDENTIFIKATION
1.1. Werk
Hafenblick oder Platz am Meer mit kleinen Booten, arbeitenden oder ruhenden Figuren und weißer, mediterran wirkender Architektur.
Das Werk trägt eine Unterschrift in der unteren rechten Ecke, wobei die Lesbarkeit der Signatur schwer festzustellen ist.
Die Szene zeigt einen offenen Raum am Wasser.
Im Vordergrund arbeiten oder ruhen mehrere Figuren nahe den Booten.
Im Hintergrund ein Ensemble weißer Häuser, Bäume und kleine Menschengruppen, die eine Atmosphäre alltäglichen, stillen und leuchtenden Lebens schaffen.
1.2. Chronologie
Aufgrund des Tragens, der Technik, der Komposition und der malerischen Sensibilität lässt sich das Werk zwischen dem späten 19. Jahrhundert und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einordnen.
Die vorsichtigste Zuordnung wäre:
Mediterrane Schule, wahrscheinlich katalanisch oder levantinisch, ca. 1900–1920.
2. KUNSTDESKRIPTION
Die Komposition besitzt eine ruhige Schönheit.
Sie sucht keine spektakuläre Marine,
sondern eine demütige Szene,
fast gestoppt,
wo der Hafen als Ort der Arbeit, der Ruhe und des Zusammenseins erscheint.
Das Wasser nimmt den unteren Vordergrund ein,
mit dunklen Reflexen und zurückhaltender Pinselführung.
Am Ufer führen die Boote Diagonallinien ein, die den Blick in die Mitte der Szene lenken.
Die Hintergrundarchitektur wird mit Weiß-, Ocker- und warmgrauen Tönen gelöst.
Die Fassaden werden nicht minutiös beschrieben.
Sie werden durch Massen, Fenster, Balkone und kleine Lichtstöße angedeutet.
Die Figuren sind klein,
aber wesentlich.
Sie geben dem Ganzen Maßstab,
Leben
und eine diskrete Menschlichkeit.
3. SCHULE UND MALERISCHE ÄHNLICHKEITEN
Das Werk gehört zu einer Sensibilität, die der mediterranen Malerei der Zwischen- und Nachgotik nahe ist.
Es könnte mit dem Umfeld der katalanischen Volks- und Seemaler-Schule in Verbindung stehen sowie mit bestimmten levantinischen Bildsprachen, die mit Hafenlandschaft, diffusiertem Licht und dem Leben der Menschen am Meer verknüpft sind.
Es wirkt nicht wie ein vollständig impressionistisches Werk.
Auch nicht streng akademisch gemeint.
Sein Charakter ist eher dem Beobachtungsbild verhaftet,
und die Präsenz von Fischern legt nahe, dass der Verfasser im mediterranen Umfeld ausgebildet wurde, möglicherweise Katalanisch, Valencianisch oder Balearisch.
4. SIGNATUR UND AUTORSHIP
Die Signatur, in der unteren rechten Ecke platziert, erlaubt keine sichere Lesung.
Auf den ersten Blick könnte sie mit einer breiten und abwärtsgerichteten Schrift beginnen, gefolgt von einem langen Nachnamen, doch es ist besser, eine Identifizierung nach vergleichendem Abgleich nicht zu erzwingen.
Die ehrlichste Einstufung wäre:
Werk signiert, Autor nicht identifiziert. Mediterrane Schule, wahrscheinlich katalanisch oder levantinisch, ca. 1900–1920.
Als Forschungsansatz wäre es interessant, die Signatur mit Hafen- und Küstenlandschaftsmalern zu vergleichen, die in Katalonien, Valencia, den Balearen und dem Süden Frankreichs in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts tätig waren.
5. ERHALTUNGSGESCHICHTE
Das Werk zeigt Alterserscheinungen.
Es sind Rissbildungen, leichte Verluste, Abrieb, Oberflächenverschmutzung und Spannungsvarianzen des Trägers sichtbar.
Die Rückseite zeigt eine älteren Leinwand, montiert auf einem Holzrahmen.
Die Fotografien sind ein wesentlicher Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen die Beobachtung der Malerei, der Signatur, der Oberfläche und der Rückseite.
6. BETRACHTUNG
Dieses Gemälde besitzt eine ruhige Schönheit.
Es muss sich nicht aufzwingen.
Ein Hafen.
Einige Boote.
Kleine Figuren.
Weiße Häuser unter einem stillen Licht.
Alles scheint zu einem alltäglichen Universum zu gehören,
aber schon fern.
Das Werk bewahrt jene besondere Sensibilität alter mediterraner Szenen:
der Arbeit am Meer,
das langsame Leben der Dörfer,
das Licht auf dem Kalk,
die Stille des Wassers.
Ein Bild für jene, die die Liebe zur Landschaft schätzen,
die Erinnerung an die Häfen,
und Werke, die Raum lassen, damit der Blick seine eigene Emotion errichten kann.
Der Verkäufer stellt sich vor
STILLER HAFEN
Werk mit Lesersignatur, nicht identifiziert.
Mittelmeer-spanische Schule / katalanische oder valencianische Schule
Anfang des 20. Jahrhunderts, vermutlich ca. 1900–1920.
Öl auf Leinwand.
Maße: 45,5 x 60 cm.
1. IDENTIFIKATION
1.1. Werk
Hafenblick oder Platz am Meer mit kleinen Booten, arbeitenden oder ruhenden Figuren und weißer, mediterran wirkender Architektur.
Das Werk trägt eine Unterschrift in der unteren rechten Ecke, wobei die Lesbarkeit der Signatur schwer festzustellen ist.
Die Szene zeigt einen offenen Raum am Wasser.
Im Vordergrund arbeiten oder ruhen mehrere Figuren nahe den Booten.
Im Hintergrund ein Ensemble weißer Häuser, Bäume und kleine Menschengruppen, die eine Atmosphäre alltäglichen, stillen und leuchtenden Lebens schaffen.
1.2. Chronologie
Aufgrund des Tragens, der Technik, der Komposition und der malerischen Sensibilität lässt sich das Werk zwischen dem späten 19. Jahrhundert und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einordnen.
Die vorsichtigste Zuordnung wäre:
Mediterrane Schule, wahrscheinlich katalanisch oder levantinisch, ca. 1900–1920.
2. KUNSTDESKRIPTION
Die Komposition besitzt eine ruhige Schönheit.
Sie sucht keine spektakuläre Marine,
sondern eine demütige Szene,
fast gestoppt,
wo der Hafen als Ort der Arbeit, der Ruhe und des Zusammenseins erscheint.
Das Wasser nimmt den unteren Vordergrund ein,
mit dunklen Reflexen und zurückhaltender Pinselführung.
Am Ufer führen die Boote Diagonallinien ein, die den Blick in die Mitte der Szene lenken.
Die Hintergrundarchitektur wird mit Weiß-, Ocker- und warmgrauen Tönen gelöst.
Die Fassaden werden nicht minutiös beschrieben.
Sie werden durch Massen, Fenster, Balkone und kleine Lichtstöße angedeutet.
Die Figuren sind klein,
aber wesentlich.
Sie geben dem Ganzen Maßstab,
Leben
und eine diskrete Menschlichkeit.
3. SCHULE UND MALERISCHE ÄHNLICHKEITEN
Das Werk gehört zu einer Sensibilität, die der mediterranen Malerei der Zwischen- und Nachgotik nahe ist.
Es könnte mit dem Umfeld der katalanischen Volks- und Seemaler-Schule in Verbindung stehen sowie mit bestimmten levantinischen Bildsprachen, die mit Hafenlandschaft, diffusiertem Licht und dem Leben der Menschen am Meer verknüpft sind.
Es wirkt nicht wie ein vollständig impressionistisches Werk.
Auch nicht streng akademisch gemeint.
Sein Charakter ist eher dem Beobachtungsbild verhaftet,
und die Präsenz von Fischern legt nahe, dass der Verfasser im mediterranen Umfeld ausgebildet wurde, möglicherweise Katalanisch, Valencianisch oder Balearisch.
4. SIGNATUR UND AUTORSHIP
Die Signatur, in der unteren rechten Ecke platziert, erlaubt keine sichere Lesung.
Auf den ersten Blick könnte sie mit einer breiten und abwärtsgerichteten Schrift beginnen, gefolgt von einem langen Nachnamen, doch es ist besser, eine Identifizierung nach vergleichendem Abgleich nicht zu erzwingen.
Die ehrlichste Einstufung wäre:
Werk signiert, Autor nicht identifiziert. Mediterrane Schule, wahrscheinlich katalanisch oder levantinisch, ca. 1900–1920.
Als Forschungsansatz wäre es interessant, die Signatur mit Hafen- und Küstenlandschaftsmalern zu vergleichen, die in Katalonien, Valencia, den Balearen und dem Süden Frankreichs in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts tätig waren.
5. ERHALTUNGSGESCHICHTE
Das Werk zeigt Alterserscheinungen.
Es sind Rissbildungen, leichte Verluste, Abrieb, Oberflächenverschmutzung und Spannungsvarianzen des Trägers sichtbar.
Die Rückseite zeigt eine älteren Leinwand, montiert auf einem Holzrahmen.
Die Fotografien sind ein wesentlicher Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen die Beobachtung der Malerei, der Signatur, der Oberfläche und der Rückseite.
6. BETRACHTUNG
Dieses Gemälde besitzt eine ruhige Schönheit.
Es muss sich nicht aufzwingen.
Ein Hafen.
Einige Boote.
Kleine Figuren.
Weiße Häuser unter einem stillen Licht.
Alles scheint zu einem alltäglichen Universum zu gehören,
aber schon fern.
Das Werk bewahrt jene besondere Sensibilität alter mediterraner Szenen:
der Arbeit am Meer,
das langsame Leben der Dörfer,
das Licht auf dem Kalk,
die Stille des Wassers.
Ein Bild für jene, die die Liebe zur Landschaft schätzen,
die Erinnerung an die Häfen,
und Werke, die Raum lassen, damit der Blick seine eigene Emotion errichten kann.
