Kanne - Porzellan






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Porzellan-Kaffeekännchen aus Limoges, datiert auf die Restaurationszeit unter Karl X. (ca. 1820–1830), in hervorragendem Zustand mit Golddekor und kobaltblauen Girlanden.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Frühstücks-Karaffe aus Limoges-Porzellan – Karls-X-Ära / Restaurationszeit (ca. 1820-1830)
Beschreibung:
Servierkaraffe aus Hartporzellan, vermutlich Limoges-Manufaktur im Jahrzehnt der Bourbonischen Restaurationszeit.
Historische Anmerkungen zur Manufaktur:
Während der Restaurationszeit (1815-1830) feierten Handwerker die Rückkehr der Bourbonen auf den französischen Thron, indem sie am rohen Biscuitboden ein spezielles feierliches Markenzeichen prägten: das Monogramm mit den Buchstaben A (Artois) und L (Limoges), überragt von der Königs Krone.
Stilistische und dekorative Analyse:
Der gedrungene Körper ist am Hals von einem goldenen Relieffries mit einem Motiv aus fließenden Wellen (Meeresströmung) verziert. Der Henkel, deutlich neoklassizistisch, setzt sich am Schulteransatz fort und hat unten eine Blattform in Palmettenprofil in Gold. Der Bauch ist dekoriert mit Männchen von Kornblumen (Dekor Barbeau, von Königin Marie-Antoinette ursprünglich sehr geschätzt) und geschwungenen Girlanden in Kobaltblau, unterbrochen von kleinen Punkten aus Feingold in Drahtstärke.
Der Boden präsentiert sich in der typischen Biscuitporzellan-Verarbeitung der Epoche, mit dem Markenzeichen deutlich und von Hand vor dem Brennen eingedrückt.
Erhaltungszustand:
Ausgezeichnet / Museumszustand. Die Glasur ist brillant und völlig frei von Kavillen, Filz- oder Faserungen. Das Porzellan weist weder Absplitterungen noch Fehlstellen am Ausguss, an den Rändern oder am Henkel auf. Die Vergoldung aus Feingold ist außergewöhnlich und magnifico erhalten, spiegelglatt, ohne jegliche Trübung, Abnutzung durch Reibung oder Abrieb – ein Beleg für eine makellose konservatorische Pflege über die Jahrhunderte.
Frühstücks-Karaffe aus Limoges-Porzellan – Karls-X-Ära / Restaurationszeit (ca. 1820-1830)
Beschreibung:
Servierkaraffe aus Hartporzellan, vermutlich Limoges-Manufaktur im Jahrzehnt der Bourbonischen Restaurationszeit.
Historische Anmerkungen zur Manufaktur:
Während der Restaurationszeit (1815-1830) feierten Handwerker die Rückkehr der Bourbonen auf den französischen Thron, indem sie am rohen Biscuitboden ein spezielles feierliches Markenzeichen prägten: das Monogramm mit den Buchstaben A (Artois) und L (Limoges), überragt von der Königs Krone.
Stilistische und dekorative Analyse:
Der gedrungene Körper ist am Hals von einem goldenen Relieffries mit einem Motiv aus fließenden Wellen (Meeresströmung) verziert. Der Henkel, deutlich neoklassizistisch, setzt sich am Schulteransatz fort und hat unten eine Blattform in Palmettenprofil in Gold. Der Bauch ist dekoriert mit Männchen von Kornblumen (Dekor Barbeau, von Königin Marie-Antoinette ursprünglich sehr geschätzt) und geschwungenen Girlanden in Kobaltblau, unterbrochen von kleinen Punkten aus Feingold in Drahtstärke.
Der Boden präsentiert sich in der typischen Biscuitporzellan-Verarbeitung der Epoche, mit dem Markenzeichen deutlich und von Hand vor dem Brennen eingedrückt.
Erhaltungszustand:
Ausgezeichnet / Museumszustand. Die Glasur ist brillant und völlig frei von Kavillen, Filz- oder Faserungen. Das Porzellan weist weder Absplitterungen noch Fehlstellen am Ausguss, an den Rändern oder am Henkel auf. Die Vergoldung aus Feingold ist außergewöhnlich und magnifico erhalten, spiegelglatt, ohne jegliche Trübung, Abnutzung durch Reibung oder Abrieb – ein Beleg für eine makellose konservatorische Pflege über die Jahrhunderte.
