Vase - Acidato - Kristall - Geschliffene Vase aus Kristall






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große monumentale Vase aus geschliffenem Kristall – Art Déco Pastoral-Szenen – Zuschreibung SALIR Murano / Europäische Manufaktur – ca. 1925
Beschreibung der Losnummer
Elegante und eindrucksvolle antike Vase aus feinstem, klangvollem Mundgeblasen-Kristall, datierbar präzise um 1925 (Art Déco / Neoklassizismus). Dieses prächtige Objekt, historisch in der Familie als bedeutendes Hochzeitsgeschenk von hohem Rang überliefert, stellt ein hervorragendes Beispiel der Gravurkunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.
Kritische Analyse und Zuschreibung: Die Vase zeichnet sich durch eine äußerst feine auf der Drehscheibe eingravierte Oberfläche aus, die nahezu die gesamte Fläche bedeckt. Der knollige Körper ist mit einer komplexen eleganten pastoral- und galanten Szene verziert, in einer matt-silbernen Satinierten auf transparentem Hintergrund. Die Verzierung, deutlich inspiriert vom 18. Jahrhundert, zeigt eine Dame und einen Ritter, die sich verneigen, eingebettet in einen naturalistischen Garten mit großen Bäumen samt dichten Kronen, einem Zaun und einer Bank.
Aus technischer Sicht weist die Vase zwei entscheidende Indizien auf, die eine prestigeträchtige muranische Zuschreibung ermöglichen und speziell auf die berühmte Werkstatt SALIR (Studio Ars Labor Industrie Riunite, 1923 in Murano gegründet) zurückzuführen sind:
1. Die außergewöhnliche Leichtigkeit des Kristalls: Mit einem Gewicht von nur 1.530 Gramm bei monumentalen Abmessungen (31x23 cm) hebt sich das Stück vom schweren Bleikristall Nord- und Westeuropas (Baccarat, Val Saint Lambert) ab und verbindet sich mit den Eigenschaften des soda-kalkigen Murano-Kristalls, berühmt für millimetergroße Wandstärken und federleichtes Blasen.
2. Stil und Ikonografie: Der geometrische Übergang am Hals und am Fuß zeigt ein raffiniertes Motiv aus Abwechslungen von Olivenkernen („Reiskörner“) und Flaschenformen („Kugeln“), klassisches geometrisches Stilmittel der 1920er Jahre, das von den Kupferstechern der SALIR (z. B. Franz Pelzel) meisterhaft interpretiert wurde, um den Art Déco-Geschmack mit den galanten Szenen der venezianischen Tradition zu verbinden.
Zustand der Arbeit: Sehr gut / Hervorragend in Bezug auf das Alter. Die Vase ist strukturell unversehrt: Keine Absplitterungen am oberen Rand, keine Filigranverklebungen, Risse oder Restaurierungen. Lediglich geringe, oberflächliche Abnutzungsspuren (kleine Kontaktkratzer am äußeren Boden) vorhanden, völlig im Einklang mit dem fast ein Jahrhundert alten Alter und dem somit garantierten Authentizität und der Epoche. Keine sichtbare Signatur, wie es bei meisten Stücke jener Zeit üblich war, die lediglich einen papiernen Etikett trugen.
Abmessungen und Gewicht:
• Höhe: 31 cm
• Maximaler Durchmesser (Bauchumfang): 23 cm
• Gewicht: 1.530 Gramm
Große monumentale Vase aus geschliffenem Kristall – Art Déco Pastoral-Szenen – Zuschreibung SALIR Murano / Europäische Manufaktur – ca. 1925
Beschreibung der Losnummer
Elegante und eindrucksvolle antike Vase aus feinstem, klangvollem Mundgeblasen-Kristall, datierbar präzise um 1925 (Art Déco / Neoklassizismus). Dieses prächtige Objekt, historisch in der Familie als bedeutendes Hochzeitsgeschenk von hohem Rang überliefert, stellt ein hervorragendes Beispiel der Gravurkunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.
Kritische Analyse und Zuschreibung: Die Vase zeichnet sich durch eine äußerst feine auf der Drehscheibe eingravierte Oberfläche aus, die nahezu die gesamte Fläche bedeckt. Der knollige Körper ist mit einer komplexen eleganten pastoral- und galanten Szene verziert, in einer matt-silbernen Satinierten auf transparentem Hintergrund. Die Verzierung, deutlich inspiriert vom 18. Jahrhundert, zeigt eine Dame und einen Ritter, die sich verneigen, eingebettet in einen naturalistischen Garten mit großen Bäumen samt dichten Kronen, einem Zaun und einer Bank.
Aus technischer Sicht weist die Vase zwei entscheidende Indizien auf, die eine prestigeträchtige muranische Zuschreibung ermöglichen und speziell auf die berühmte Werkstatt SALIR (Studio Ars Labor Industrie Riunite, 1923 in Murano gegründet) zurückzuführen sind:
1. Die außergewöhnliche Leichtigkeit des Kristalls: Mit einem Gewicht von nur 1.530 Gramm bei monumentalen Abmessungen (31x23 cm) hebt sich das Stück vom schweren Bleikristall Nord- und Westeuropas (Baccarat, Val Saint Lambert) ab und verbindet sich mit den Eigenschaften des soda-kalkigen Murano-Kristalls, berühmt für millimetergroße Wandstärken und federleichtes Blasen.
2. Stil und Ikonografie: Der geometrische Übergang am Hals und am Fuß zeigt ein raffiniertes Motiv aus Abwechslungen von Olivenkernen („Reiskörner“) und Flaschenformen („Kugeln“), klassisches geometrisches Stilmittel der 1920er Jahre, das von den Kupferstechern der SALIR (z. B. Franz Pelzel) meisterhaft interpretiert wurde, um den Art Déco-Geschmack mit den galanten Szenen der venezianischen Tradition zu verbinden.
Zustand der Arbeit: Sehr gut / Hervorragend in Bezug auf das Alter. Die Vase ist strukturell unversehrt: Keine Absplitterungen am oberen Rand, keine Filigranverklebungen, Risse oder Restaurierungen. Lediglich geringe, oberflächliche Abnutzungsspuren (kleine Kontaktkratzer am äußeren Boden) vorhanden, völlig im Einklang mit dem fast ein Jahrhundert alten Alter und dem somit garantierten Authentizität und der Epoche. Keine sichtbare Signatur, wie es bei meisten Stücke jener Zeit üblich war, die lediglich einen papiernen Etikett trugen.
Abmessungen und Gewicht:
• Höhe: 31 cm
• Maximaler Durchmesser (Bauchumfang): 23 cm
• Gewicht: 1.530 Gramm
