sofia pereira - Só eu sei a dor! - 2020er






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Bild greift Ironie auf, um die Praxiskultur in Portugal zu hinterfragen und die Art und Weise, wie bestimmte Erfahrungen von Gewalt und Demütigung oft normalisiert werden, zu hinterfragen. Im Vordergrund präsentiert ein Paar akademisch formeller weiblicher Schuhe einen roten Fleck am Fuß, während der Satz „Só Eu Sei a Dor“ auf den ersten Blick an die banale Vorstellung erinnert, dass die größte Schwierigkeit des akademischen Lebens der durch das Schuhwerk verursachte körperliche Unbehagen ist.
Doch diese Lesart erweist sich lediglich als Fassade. Die wahre Erzählung befindet sich in der Uni-Robe, wo Augen und Spiralen sich zwischen den Falten des Gewebes verstecken. Diese Elemente symbolisieren alle Geschichten von Missbrauch, Demütigung und psychischer Gewalt, die die portugiesische Praxiskultur über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Die Augen repräsentieren die zum Schweigen Gebrachten, die Zeuginnen und Zeugen, die alles gesehen haben, und das kollektive Gedächtnis dieser Episoden; die Spiralen rufen Zyklen von Wiederholung, Manipulation und Fortbestehen von Praktiken hervor, die weiterhin im Namen der Tradition gerechtfertigt werden.
Indem man die scheinbare Oberflächlichkeit des physischen Schmerzes dem unsichtbaren Gewicht emotionaler Traumata gegenüberstellt, deckt das Werk die Leichtigkeit auf, mit der Erfahrungen, die eine tiefe Spuren hinterlassen, verharmlost werden. Der Titel verwandelt sich so in eine spitze Kritik: Der wahre Schmerz war nie der Schmerz der Schuhe, sondern der, der unter der Robe verborgen blieb, für die Augen unsichtbar, der jene nicht erkennen wollen.
Format: A4
* Papier: Couché Matte 350 g/m²
* Zustand: Perfekt.
Dieses Bild greift Ironie auf, um die Praxiskultur in Portugal zu hinterfragen und die Art und Weise, wie bestimmte Erfahrungen von Gewalt und Demütigung oft normalisiert werden, zu hinterfragen. Im Vordergrund präsentiert ein Paar akademisch formeller weiblicher Schuhe einen roten Fleck am Fuß, während der Satz „Só Eu Sei a Dor“ auf den ersten Blick an die banale Vorstellung erinnert, dass die größte Schwierigkeit des akademischen Lebens der durch das Schuhwerk verursachte körperliche Unbehagen ist.
Doch diese Lesart erweist sich lediglich als Fassade. Die wahre Erzählung befindet sich in der Uni-Robe, wo Augen und Spiralen sich zwischen den Falten des Gewebes verstecken. Diese Elemente symbolisieren alle Geschichten von Missbrauch, Demütigung und psychischer Gewalt, die die portugiesische Praxiskultur über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Die Augen repräsentieren die zum Schweigen Gebrachten, die Zeuginnen und Zeugen, die alles gesehen haben, und das kollektive Gedächtnis dieser Episoden; die Spiralen rufen Zyklen von Wiederholung, Manipulation und Fortbestehen von Praktiken hervor, die weiterhin im Namen der Tradition gerechtfertigt werden.
Indem man die scheinbare Oberflächlichkeit des physischen Schmerzes dem unsichtbaren Gewicht emotionaler Traumata gegenüberstellt, deckt das Werk die Leichtigkeit auf, mit der Erfahrungen, die eine tiefe Spuren hinterlassen, verharmlost werden. Der Titel verwandelt sich so in eine spitze Kritik: Der wahre Schmerz war nie der Schmerz der Schuhe, sondern der, der unter der Robe verborgen blieb, für die Augen unsichtbar, der jene nicht erkennen wollen.
Format: A4
* Papier: Couché Matte 350 g/m²
* Zustand: Perfekt.
