Valencianische Schule (XVI) - Johannes der Täufer






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Johannes der Täufer, ein 16. Jahrhundert Ölbild auf Holztafel der Valencianische Schule, Europa, zeigt Johannes den Täufer mit seinen typischen Attributen (Lamm und Ecce Agnus Dei), Maße 43 × 29 cm (mit Rahmen 68 × 52 cm), verkauft mit Rahmen, in fairem Zustand, nicht signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Valencianische Schule um 1500. „Johannes der Täufer“. Öl auf Holztafel.
Das Werk zeigt den heiligen Johannes den Täufer, der an seinen traditionellen Attributen zu erkennen ist: dem Lamm (Symbol für das geopferte Christuskind) und dem Spruchband mit der Inschrift Ecce Agnus Dei ("Seht das Lamm Gottes"). Die Halbfigur besitzt ein ausdrucksstarkes Gesicht und einen intensiv melancholischen Blick, eingebettet in eine nüchterne Komposition von stark devotionalem Charakter.
Das Gemälde entstammt der valencianischen Schule der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, einem der wichtigsten künstlerischen Zentren der Krone von Aragonien während der spanischen Renaissance. Dank des florierenden Mittelmeerhandels erlebte Valencia damals einen bemerkenswerten wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, der flämische und italienische Einflüsse begünstigte und die lokale Malerei tiefgreifend transformierte.
Die valencianische Schule verband die spätgotische hispano-flämische Tradition mit neuen Renaissance-Impulsen aus Italien. Viele valencianische Künstler übernahmen schrittweise mehr Naturalismus, ein größeres Interesse an der menschlichen Anatomie und eine zunehmende psychologische Ausdruckskraft, während sie gleichzeitig an dunklen Hintergründen, kompositorischer Strenge und flämischer Detailgenauigkeit festhielten.
In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts prägten Maler wie Fernando Yáñez de la Almedina und Fernando Llanos die Kunstszene, indem sie Modelle von Leonardo da Vinci und der italienischen Renaissance nach Valencia brachten. Andere Werkstätten pflegten hingegen eine Malweise, die dem späten hispano-flämischen Stil näherstand. Diese Koexistenz der Stile charakterisiert einen Großteil der valencianischen Produktion jener Epoche.
Das vorliegende Werk weist mehrere typische Merkmale dieser Übergangszeit auf: die Frontalität der Figur, die lineare Zeichnung von Gesicht und Händen, die spirituelle Intensität des Ausdrucks sowie eine warme Farbpalette, die von Erd- und Ockertönen dominiert wird. Die hieratische und andachtsvolle Darstellung der Figur entspricht zudem der religiösen Funktion solcher Tafeln, die sowohl für Altaraufsätze als auch für die private Frömmigkeit geschaffen wurden.
Große ca.: Tafel: 43 x 29 cm. Mit Rahmen ca.: 68 x 52 cm.
Valencianische Schule um 1500. „Johannes der Täufer“. Öl auf Holztafel.
Das Werk zeigt den heiligen Johannes den Täufer, der an seinen traditionellen Attributen zu erkennen ist: dem Lamm (Symbol für das geopferte Christuskind) und dem Spruchband mit der Inschrift Ecce Agnus Dei ("Seht das Lamm Gottes"). Die Halbfigur besitzt ein ausdrucksstarkes Gesicht und einen intensiv melancholischen Blick, eingebettet in eine nüchterne Komposition von stark devotionalem Charakter.
Das Gemälde entstammt der valencianischen Schule der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, einem der wichtigsten künstlerischen Zentren der Krone von Aragonien während der spanischen Renaissance. Dank des florierenden Mittelmeerhandels erlebte Valencia damals einen bemerkenswerten wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, der flämische und italienische Einflüsse begünstigte und die lokale Malerei tiefgreifend transformierte.
Die valencianische Schule verband die spätgotische hispano-flämische Tradition mit neuen Renaissance-Impulsen aus Italien. Viele valencianische Künstler übernahmen schrittweise mehr Naturalismus, ein größeres Interesse an der menschlichen Anatomie und eine zunehmende psychologische Ausdruckskraft, während sie gleichzeitig an dunklen Hintergründen, kompositorischer Strenge und flämischer Detailgenauigkeit festhielten.
In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts prägten Maler wie Fernando Yáñez de la Almedina und Fernando Llanos die Kunstszene, indem sie Modelle von Leonardo da Vinci und der italienischen Renaissance nach Valencia brachten. Andere Werkstätten pflegten hingegen eine Malweise, die dem späten hispano-flämischen Stil näherstand. Diese Koexistenz der Stile charakterisiert einen Großteil der valencianischen Produktion jener Epoche.
Das vorliegende Werk weist mehrere typische Merkmale dieser Übergangszeit auf: die Frontalität der Figur, die lineare Zeichnung von Gesicht und Händen, die spirituelle Intensität des Ausdrucks sowie eine warme Farbpalette, die von Erd- und Ockertönen dominiert wird. Die hieratische und andachtsvolle Darstellung der Figur entspricht zudem der religiösen Funktion solcher Tafeln, die sowohl für Altaraufsätze als auch für die private Frömmigkeit geschaffen wurden.
Große ca.: Tafel: 43 x 29 cm. Mit Rahmen ca.: 68 x 52 cm.
