Signed; Don McCullin - En Afrique - 2005





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kriegsfotograf Don McCullin hat der Welt das Grauen der Kämpfe offenbart, insbesondere des Vietnamkriegs, mit seinen Bildern von unerträglicher Realitätsnähe. Seit 2003 unternahm er mehrere Reisen nach Äthiopien, südlich von Addis Abeba, ins Omo-Tal und bis zur Grenze zum Sudan, wo die Stämme Surma, Gheleb, Bume, Erbore, Bene, Bodi, Karo, Hamar und Mursi leben. Scarifiziert, mit Malereien geschmückt, mit Schmuck behängt, verstümmelt und manchmal entstellt, steht der Körper im Zentrum vieler Rituale. Bei den Mursi ziehen große Tonschalen ihre unteren Lippen nach außen, und gewaltige Löcher eröffnen sich am Ohrläppchen. Als Echo auf diesen Ausdruck des Körpers, der in Schwarzafrika traditionell ist, wecken Kalaschnikows und andere AK-47 eine ganz andere Gewalt, jene der Waffen. Von großer Würde getragen und mit einer Art Heldenmut ausgestattet, faszinieren die von McCullin fotografierten Männer und Frauen durch ihre Stärke und Schönheit. Während es zugleich die Verwundbarkeit dieser Stämme offenbart, dringt dieses Buch in Gebiete vor, die an die Randbereiche der Zivilisation grenzen.
Kriegsfotograf Don McCullin hat der Welt das Grauen der Kämpfe offenbart, insbesondere des Vietnamkriegs, mit seinen Bildern von unerträglicher Realitätsnähe. Seit 2003 unternahm er mehrere Reisen nach Äthiopien, südlich von Addis Abeba, ins Omo-Tal und bis zur Grenze zum Sudan, wo die Stämme Surma, Gheleb, Bume, Erbore, Bene, Bodi, Karo, Hamar und Mursi leben. Scarifiziert, mit Malereien geschmückt, mit Schmuck behängt, verstümmelt und manchmal entstellt, steht der Körper im Zentrum vieler Rituale. Bei den Mursi ziehen große Tonschalen ihre unteren Lippen nach außen, und gewaltige Löcher eröffnen sich am Ohrläppchen. Als Echo auf diesen Ausdruck des Körpers, der in Schwarzafrika traditionell ist, wecken Kalaschnikows und andere AK-47 eine ganz andere Gewalt, jene der Waffen. Von großer Würde getragen und mit einer Art Heldenmut ausgestattet, faszinieren die von McCullin fotografierten Männer und Frauen durch ihre Stärke und Schönheit. Während es zugleich die Verwundbarkeit dieser Stämme offenbart, dringt dieses Buch in Gebiete vor, die an die Randbereiche der Zivilisation grenzen.

