Vase (2) - Paar Soliflore-Vasen im Jugendstil aus acidiertem und emailliertem Glas – J. Robert (Schule Legras), - Exklusiv






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Paar Art-Nouveau-Glas-Soliflores, geätztes und glasiertes, signiert J. Robert, Frankreich, 1910–1920, je 15 cm hoch und 4,5 cm Durchmesser, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Alterserscheinungen, exklusiv.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Objektbeschreibung
Paar kleiner Soliflore-Vasen aus der Art-Nouveau-Ära, deren Produktion präzise in das Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 fällt. Jedes Stück besitzt einen schlanken Trompenkörper mit einer Höhe von 15 cm und einem Durchmesser von 4,5 cm, eine Linie, die typisch für den Übergang vom floralen Jugendstil zu ersten Anklängen des Art Déco ist. Der Körper ist aus satiniertem Glas gefertigt, eine raffinierte Technik, die das Objekt in Fluorwasserstoff aufnimmt, um der Oberfläche eine matte, satinierte Optik zu verleihen. Die Grundfarbe schimmert zart von den leuchtenden Gelbtönen des Sonnenantheils im oberen Bereich zu den warmen Farbtönen der Erde am Boden. Die Außenfläche ist mit einer malerischen Emailldekoration in Mehrfarbigkeit verziert, die eine eindrucksvolle, ununterbrochene Waldlandschaft mit hochgewachsenen Bäumen im Vordergrund und einem Wasserreflex im Hintergrund zeigt.
Zustand der Aufbewahrung
Das Paar präsentiert sich in exzellentem und intaktem Erhaltungszustand. Das Glas weist weder Schliffe, Absplitterungen, Risse noch Fehlstellen auf, sowohl am oberen Rand als auch an der Auflagefläche. Die Emailmalerei der naturbelassenen Dekorationen behält ihre ursprüngliche Farbvitalität bei und weist weder Lücken, tiefe Kratzer noch Abrieb durch Reibung auf. Die durch das saure Finish mattere Oberflächenveredelung ist durchgängig homogen und zeigt keine Verfärbungen durch Zeitgebrauch.
Historische Kuriositäten zum Markenzeichen
Die Unterseite beider Vasen trägt die Unterschrift J. Robert, ein Name, der zu den faszinierendsten Handelsgeheimnissen der französischen Kunstglasherstellung des frühen 20. Jahrhunderts gehört. J. Robert identifiziert keinen einzelnen Glasmachermeister, sondern ist ein industrielles Pseudonym, das durch Betriebsgeheimnisse geschützt ist. Es wurde von der berühmten Manufaktur François-Théodore Legras (und später von den Labors, die Jean Gauthier angegliedert waren) genutzt, um Linien künstlerisch hochwertiger Gläser über alternative Vertriebskanäle zu vermarkten und so eine Übersättigung bzw. Inflations des Hauptmarkenzeichens zu vermeiden. Laut historischen Studien in der Branche stammt die Inspiration für dieses spezifische Pseudonym aus der Lokalisierung eines der dekorativen Nebenlabors des Unternehmens, gelegen in Rue Jean-Robert in Paris. Für heutige Sammler ist die Abkürzung J. Robert ein Garant für Authentizität und Zugehörigkeit zur renommierten Legras-Glaserschule.
Technische Kuriositäten und visuelle Effekte
Die „Kalt“-Technik und das Brennen: Obwohl die finale Schicht der dekorativen Emaille kalt aufgetragen wurde, um die maximale Präzision der naturgetreuen Details sicherzustellen (wie die feinen Blätter der Bäume), wurden die Vasen anschließend einer zweiten, niedrigen Temperatur-Brandung in einem Bienenkesselofen unterzogen. Dieser Prozess ermöglichte es, die Emailfarbe teilweise mit der darunterliegenden Glaslage zu verschmelzen, was die außergewöhnliche Farbstabilität erklärt, die noch heute nach über einem Jahrhundert zu beobachten ist.
Der Durchlicht-Effekt: Das Hintergrundglas aus Acidata-Grau wirkt scheinbar matt und kompakt, wenn es dem reflektierten Licht ausgesetzt wird. Werden die Vasen vor einer direkten Lichtquelle oder auf einer Fensterbank platziert, entzündet sich das Gelb des Hintergrunds zu einer warmen, translucent Leuchtkraft, wodurch die gemalte Landschaft zu einer atmosphärischen Silhouette wird, die an die Schattenspiele der Leuchter jener Epoche erinnert.
Der Verkäufer stellt sich vor
Objektbeschreibung
Paar kleiner Soliflore-Vasen aus der Art-Nouveau-Ära, deren Produktion präzise in das Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 fällt. Jedes Stück besitzt einen schlanken Trompenkörper mit einer Höhe von 15 cm und einem Durchmesser von 4,5 cm, eine Linie, die typisch für den Übergang vom floralen Jugendstil zu ersten Anklängen des Art Déco ist. Der Körper ist aus satiniertem Glas gefertigt, eine raffinierte Technik, die das Objekt in Fluorwasserstoff aufnimmt, um der Oberfläche eine matte, satinierte Optik zu verleihen. Die Grundfarbe schimmert zart von den leuchtenden Gelbtönen des Sonnenantheils im oberen Bereich zu den warmen Farbtönen der Erde am Boden. Die Außenfläche ist mit einer malerischen Emailldekoration in Mehrfarbigkeit verziert, die eine eindrucksvolle, ununterbrochene Waldlandschaft mit hochgewachsenen Bäumen im Vordergrund und einem Wasserreflex im Hintergrund zeigt.
Zustand der Aufbewahrung
Das Paar präsentiert sich in exzellentem und intaktem Erhaltungszustand. Das Glas weist weder Schliffe, Absplitterungen, Risse noch Fehlstellen auf, sowohl am oberen Rand als auch an der Auflagefläche. Die Emailmalerei der naturbelassenen Dekorationen behält ihre ursprüngliche Farbvitalität bei und weist weder Lücken, tiefe Kratzer noch Abrieb durch Reibung auf. Die durch das saure Finish mattere Oberflächenveredelung ist durchgängig homogen und zeigt keine Verfärbungen durch Zeitgebrauch.
Historische Kuriositäten zum Markenzeichen
Die Unterseite beider Vasen trägt die Unterschrift J. Robert, ein Name, der zu den faszinierendsten Handelsgeheimnissen der französischen Kunstglasherstellung des frühen 20. Jahrhunderts gehört. J. Robert identifiziert keinen einzelnen Glasmachermeister, sondern ist ein industrielles Pseudonym, das durch Betriebsgeheimnisse geschützt ist. Es wurde von der berühmten Manufaktur François-Théodore Legras (und später von den Labors, die Jean Gauthier angegliedert waren) genutzt, um Linien künstlerisch hochwertiger Gläser über alternative Vertriebskanäle zu vermarkten und so eine Übersättigung bzw. Inflations des Hauptmarkenzeichens zu vermeiden. Laut historischen Studien in der Branche stammt die Inspiration für dieses spezifische Pseudonym aus der Lokalisierung eines der dekorativen Nebenlabors des Unternehmens, gelegen in Rue Jean-Robert in Paris. Für heutige Sammler ist die Abkürzung J. Robert ein Garant für Authentizität und Zugehörigkeit zur renommierten Legras-Glaserschule.
Technische Kuriositäten und visuelle Effekte
Die „Kalt“-Technik und das Brennen: Obwohl die finale Schicht der dekorativen Emaille kalt aufgetragen wurde, um die maximale Präzision der naturgetreuen Details sicherzustellen (wie die feinen Blätter der Bäume), wurden die Vasen anschließend einer zweiten, niedrigen Temperatur-Brandung in einem Bienenkesselofen unterzogen. Dieser Prozess ermöglichte es, die Emailfarbe teilweise mit der darunterliegenden Glaslage zu verschmelzen, was die außergewöhnliche Farbstabilität erklärt, die noch heute nach über einem Jahrhundert zu beobachten ist.
Der Durchlicht-Effekt: Das Hintergrundglas aus Acidata-Grau wirkt scheinbar matt und kompakt, wenn es dem reflektierten Licht ausgesetzt wird. Werden die Vasen vor einer direkten Lichtquelle oder auf einer Fensterbank platziert, entzündet sich das Gelb des Hintergrunds zu einer warmen, translucent Leuchtkraft, wodurch die gemalte Landschaft zu einer atmosphärischen Silhouette wird, die an die Schattenspiele der Leuchter jener Epoche erinnert.
