Gerard I Hoet (1648-1733), Attrib. - Baccanale






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Baccanale, ein niederländisches Ölgemälde auf Holztafel aus dem 17. Jahrhundert, Gerard I. Hoet zugeschrieben, 68 × 53,5 cm, gerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gerard I Hoet (attr.)
(1648 – 1733)
Bacchanale
Öl auf Tafel, cm. 68×53,5
In einem goldenen geschnitzten Holzrahmen
Das Gemälde, Öl auf Holztafel, in insgesamt sehr guten Zustand, zeigt eine Szene des Bacchanals mit einem Tanz von Satyrn, Putten und furchtsam? fanciulle? in freizügiger Gewandung.
Sitzend unten rechts ein alter Bacchus, mit einer großen Muschelschale zu seiner Seite, verfolgt die Szene und hebt den rechten Arm. Alles befindet sich in einer angenehmen Landschaft mit zwei hohen Bäumen, die den zentralen Bildteil beherrschen und die rechts‑seite der Darstellung – einen schlichten felsigen Hintergrund – ideal von der linken, reicheren und helleren Seite mit einer klaren Landschaft aus grünen Tälern und Bergen im Hintergrund trennen.
Das Werk kann zu Recht dem flämischen Maler Gerard I Hoet (nicht zu verwechseln mit seinem Sohn Gerard II), Sohn von Moses Hoet, einem Fensterdekorateur, zugeschrieben werden, der auch sein erster Lehrer war.
Zunächst assistierte er seinem Vater in seinem Beruf, wurde später sein Schüler von Warnard van Rysen.
Im Jahr 1672, aufgrund der Eroberung von Zaltbommel durch die Franzosen, zog er nach Den Haag, wo er an der Dekoration von Sälen und Decken in einigen der wichtigsten Hotels der Stadt arbeitete und sich anschließend nach Amsterdam und Paris verzog.
Nach einem Jahr kehrte er in Nordholland zurück und ließ sich in Utrecht nieder, eingeladen von M. van Zuylen, einem der wichtigsten Mäzene der Zeit, für den er einige seiner besten Werke schuf.
In dieser Stadt gründete er 1697 zusammen mit Hendrick Schoock eine Zeichenschule, deren Direktor er war.
Hoet schuf großformatige Gemälde, oft mit vielen Figuren, in einem klassischen und eleganten Stil, produzierte jedoch überwiegend Werke religiösen, mythologischen oder klassischen Inhalts, meist im kleinen Formaten, deren Hintergrund Landschaften im Stil von Cornelis van Poelenburch waren.
Und genau in der Linie dieser letzten Werktypen liegt das hier vorgestellte Werk, ein hübsches Bild in Thema, Qualität und Größe und würdig einer führenden Sammlung.
Gerard I Hoet (attr.)
(1648 – 1733)
Bacchanale
Öl auf Tafel, cm. 68×53,5
In einem goldenen geschnitzten Holzrahmen
Das Gemälde, Öl auf Holztafel, in insgesamt sehr guten Zustand, zeigt eine Szene des Bacchanals mit einem Tanz von Satyrn, Putten und furchtsam? fanciulle? in freizügiger Gewandung.
Sitzend unten rechts ein alter Bacchus, mit einer großen Muschelschale zu seiner Seite, verfolgt die Szene und hebt den rechten Arm. Alles befindet sich in einer angenehmen Landschaft mit zwei hohen Bäumen, die den zentralen Bildteil beherrschen und die rechts‑seite der Darstellung – einen schlichten felsigen Hintergrund – ideal von der linken, reicheren und helleren Seite mit einer klaren Landschaft aus grünen Tälern und Bergen im Hintergrund trennen.
Das Werk kann zu Recht dem flämischen Maler Gerard I Hoet (nicht zu verwechseln mit seinem Sohn Gerard II), Sohn von Moses Hoet, einem Fensterdekorateur, zugeschrieben werden, der auch sein erster Lehrer war.
Zunächst assistierte er seinem Vater in seinem Beruf, wurde später sein Schüler von Warnard van Rysen.
Im Jahr 1672, aufgrund der Eroberung von Zaltbommel durch die Franzosen, zog er nach Den Haag, wo er an der Dekoration von Sälen und Decken in einigen der wichtigsten Hotels der Stadt arbeitete und sich anschließend nach Amsterdam und Paris verzog.
Nach einem Jahr kehrte er in Nordholland zurück und ließ sich in Utrecht nieder, eingeladen von M. van Zuylen, einem der wichtigsten Mäzene der Zeit, für den er einige seiner besten Werke schuf.
In dieser Stadt gründete er 1697 zusammen mit Hendrick Schoock eine Zeichenschule, deren Direktor er war.
Hoet schuf großformatige Gemälde, oft mit vielen Figuren, in einem klassischen und eleganten Stil, produzierte jedoch überwiegend Werke religiösen, mythologischen oder klassischen Inhalts, meist im kleinen Formaten, deren Hintergrund Landschaften im Stil von Cornelis van Poelenburch waren.
Und genau in der Linie dieser letzten Werktypen liegt das hier vorgestellte Werk, ein hübsches Bild in Thema, Qualität und Größe und würdig einer führenden Sammlung.
