A.R. Penck (1939–2017) - ohne Titel





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Neo-Expressionismus Radierung von A. R. Penck, Titel ohne Titel, handsigniert, Entstehungsjahr 1978 in Deutschland, Porträt im Rahmen einer limitierten Auflage, Maße 39,7 cm × 53 cm, exzellenter Zustand, eingerahmt unter Plexiglas mit UV-Schutz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese seltene Kaltnadelradierung ohne Titel entstand zwischen 1978 und 1980 im Dresdner Atelier A. R. Pencks in der Gostritzer Straße 92 und trägt die unverwechselbare Handschrift eines der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegsavantgarde. Unten rechts mit dem Künstlernamen „a. r. penck“ signiert, unten links als Künstlerexemplar mit „e.a.“ (épreuve d'artiste) bezeichnet. Auflage: keine Auflage.
Das Werk ist gerahmt unter Plexiglas mit 100% UV Schutz und unter einem Passepartout gelegt.
Diese außergewöhnliche und eindrucksvollen Komposition präsentiert sich als Werk von besonderer Aura und sammlerischer Strahlkraft. In der spannungsvollen Abfolge der Figuren entfaltet sich ein visuelles Narrativ von großer Intensität: Das monumentale Frauenporträt links eröffnet mit seiner geheimnisvollen Geste einen Raum subtiler Intimität, während die zentrale Figur vor der schemenhaften Gestalt mit Hut eine fast ikonische Präsenz entwickelt. Rechts verdichtet sich die Szene zu einer dynamisch verschlungenen Figurengruppe, deren reduzierte, kraftvolle Linienführung an die expressive und archaische Bildwelt A. R. Pencks erinnert und dem Werk eine souveräne, museale Anmutung verleiht. Es ist ein Bild, das nicht nur betrachtet, sondern gesammelt werden möchte.
Gedruckt wurde das Blatt in der Künstlergemeinschaft Obergrabenpresse, zu deren Gründungsmitgliedern Penck 1978 gehörte. Diese Dresdner Werkstatt war weit mehr als ein Ort der technischen Vervielfältigung: Sie war ein unabhängiger Resonanzraum für nonkonformistische Kunst, ein geschützter Raum künstlerischer Freiheit innerhalb der DDR und zugleich ein bedeutendes Kapitel ostdeutscher Druckgrafik.
Als freie Künstlergruppe, Druckwerkstatt, Galerie und Verlag verkörperte die 1978 von Eberhard Göschel, Peter Herrmann, A. R. Penck, Jochen Lorenz und Bernhard Theilmann gegründete Obergrabenpresse eine seltene Verbindung aus künstlerischer Autonomie, handwerklicher Exzellenz und historischer Relevanz. Diese Provenienz verleiht der Radierung eine besondere Tiefe: Sie ist nicht nur ein Werk aus Pencks Dresdner Schaffensphase, sondern zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis einer außergewöhnlichen künstlerischen Gegenöffentlichkeit.
Diese seltene Kaltnadelradierung ohne Titel entstand zwischen 1978 und 1980 im Dresdner Atelier A. R. Pencks in der Gostritzer Straße 92 und trägt die unverwechselbare Handschrift eines der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegsavantgarde. Unten rechts mit dem Künstlernamen „a. r. penck“ signiert, unten links als Künstlerexemplar mit „e.a.“ (épreuve d'artiste) bezeichnet. Auflage: keine Auflage.
Das Werk ist gerahmt unter Plexiglas mit 100% UV Schutz und unter einem Passepartout gelegt.
Diese außergewöhnliche und eindrucksvollen Komposition präsentiert sich als Werk von besonderer Aura und sammlerischer Strahlkraft. In der spannungsvollen Abfolge der Figuren entfaltet sich ein visuelles Narrativ von großer Intensität: Das monumentale Frauenporträt links eröffnet mit seiner geheimnisvollen Geste einen Raum subtiler Intimität, während die zentrale Figur vor der schemenhaften Gestalt mit Hut eine fast ikonische Präsenz entwickelt. Rechts verdichtet sich die Szene zu einer dynamisch verschlungenen Figurengruppe, deren reduzierte, kraftvolle Linienführung an die expressive und archaische Bildwelt A. R. Pencks erinnert und dem Werk eine souveräne, museale Anmutung verleiht. Es ist ein Bild, das nicht nur betrachtet, sondern gesammelt werden möchte.
Gedruckt wurde das Blatt in der Künstlergemeinschaft Obergrabenpresse, zu deren Gründungsmitgliedern Penck 1978 gehörte. Diese Dresdner Werkstatt war weit mehr als ein Ort der technischen Vervielfältigung: Sie war ein unabhängiger Resonanzraum für nonkonformistische Kunst, ein geschützter Raum künstlerischer Freiheit innerhalb der DDR und zugleich ein bedeutendes Kapitel ostdeutscher Druckgrafik.
Als freie Künstlergruppe, Druckwerkstatt, Galerie und Verlag verkörperte die 1978 von Eberhard Göschel, Peter Herrmann, A. R. Penck, Jochen Lorenz und Bernhard Theilmann gegründete Obergrabenpresse eine seltene Verbindung aus künstlerischer Autonomie, handwerklicher Exzellenz und historischer Relevanz. Diese Provenienz verleiht der Radierung eine besondere Tiefe: Sie ist nicht nur ein Werk aus Pencks Dresdner Schaffensphase, sondern zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis einer außergewöhnlichen künstlerischen Gegenöffentlichkeit.

