Pablo Picasso (1881-1973) - Jacqueline






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Pablo Picasso, Jacqueline, Porträt aus dem Jahr 1962, kubistische Gravur in limitierter Auflage, nicht signiert, inordentlichem Zustand, 32 cm hoch und 38 cm breit, Frankreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kunsterweiterung Einführung: „Jacqueline“ von Pablo Picasso Überblick
Künstler: Pablo Picasso (Spanier, 1881–1973)
Titel: Portrait de Jacqueline (Portrait of Jacqueline)
Medium: Originaler Linolschnitt (Linocut)
Entstehungsdatum: Ursprünglich 1959 entstanden / Veröffentlichung der 1962er Serie
Drucker & Verlag: Gedruckt in Vallauris von Hidalgo Arnéra; Verlegt von Galerie Louise Leiris / Cercle d'Art. Formale und ästhetische Analyse
Die Linienführung: Im Gegensatz zur kantigen, stark zerklüfteten kubistischen Intensität, die in vielen früheren Linolschnitten von Picasso zu finden ist, zeichnet sich diese Komposition durch eine bemerkenswerte Feinheit und Eleganz aus. Das gesamte Porträt ist aus feinen, durchgehenden Linien aufgebaut, die einen spontanen Federstrich statt eines tief gravierten Drucks imitieren.
Subjekt & Blick: Das Werk fängt Jacqueline Roque in einer intimen, ruhigen und introokiven Haltung ein. Ihre großen, mandelförmigen Augen und ihr ruhiger Ausdruck sind gut erkennbar. Ihre lose gezogenen Haarsträhnen werden von einem einfachen Stirnband (Bandeau) zurückgeschlagen, was dem Porträt eine rhythmische Sanftheit und ein Gefühl von Bewegung verleiht.
Farb- & Kompositionsanalyse: Der Hintergrund besteht aus einem gleichmäßigen, gedämpften Blau-Grau-Ton. Diese flache Farbe fungiert als emotionale Atmosphäre, treibt die scharfen schwarzen Linien nach vorne und fokussiert die Aufmerksamkeit des Betrachters vollständig auf Jacquelines stille Präsenz.
Künstlerischer Hintergrund & Bedeutung
Die Muse: Jacqueline Roque war Picassos letzte Liebste und seine produktivste Muse. In den späten 1950er- und 1960er-Jahren besetzte ihr Bild seine Gedanken umfassend und inspirierte eine massige Anzahl von Porträts über verschiedene Medien hinweg. Dieser Druck erfasst nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern gewährt einen intimen Einblick in ihre innere Welt.Technische Innovation: Im Süden Frankreichs (Vallauris) arbeitend zusammen mit dem Meisterdrucker Hidalgo Arnéra, revolutionierte Picasso das Linolschnitt-Medium vollständig. Dieses spezifische Werk hebt seine Meisterschaft in Reduktion und Minimalismus hervor – und demonstriert, wie eine geschmeidige Linolschnitt-Platte mit der leisesten Berührung eines Schnitzwerkzeugs enorme expressive Tiefe erreichen kann.
Kunsterweiterung Einführung: „Jacqueline“ von Pablo Picasso Überblick
Künstler: Pablo Picasso (Spanier, 1881–1973)
Titel: Portrait de Jacqueline (Portrait of Jacqueline)
Medium: Originaler Linolschnitt (Linocut)
Entstehungsdatum: Ursprünglich 1959 entstanden / Veröffentlichung der 1962er Serie
Drucker & Verlag: Gedruckt in Vallauris von Hidalgo Arnéra; Verlegt von Galerie Louise Leiris / Cercle d'Art. Formale und ästhetische Analyse
Die Linienführung: Im Gegensatz zur kantigen, stark zerklüfteten kubistischen Intensität, die in vielen früheren Linolschnitten von Picasso zu finden ist, zeichnet sich diese Komposition durch eine bemerkenswerte Feinheit und Eleganz aus. Das gesamte Porträt ist aus feinen, durchgehenden Linien aufgebaut, die einen spontanen Federstrich statt eines tief gravierten Drucks imitieren.
Subjekt & Blick: Das Werk fängt Jacqueline Roque in einer intimen, ruhigen und introokiven Haltung ein. Ihre großen, mandelförmigen Augen und ihr ruhiger Ausdruck sind gut erkennbar. Ihre lose gezogenen Haarsträhnen werden von einem einfachen Stirnband (Bandeau) zurückgeschlagen, was dem Porträt eine rhythmische Sanftheit und ein Gefühl von Bewegung verleiht.
Farb- & Kompositionsanalyse: Der Hintergrund besteht aus einem gleichmäßigen, gedämpften Blau-Grau-Ton. Diese flache Farbe fungiert als emotionale Atmosphäre, treibt die scharfen schwarzen Linien nach vorne und fokussiert die Aufmerksamkeit des Betrachters vollständig auf Jacquelines stille Präsenz.
Künstlerischer Hintergrund & Bedeutung
Die Muse: Jacqueline Roque war Picassos letzte Liebste und seine produktivste Muse. In den späten 1950er- und 1960er-Jahren besetzte ihr Bild seine Gedanken umfassend und inspirierte eine massige Anzahl von Porträts über verschiedene Medien hinweg. Dieser Druck erfasst nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern gewährt einen intimen Einblick in ihre innere Welt.Technische Innovation: Im Süden Frankreichs (Vallauris) arbeitend zusammen mit dem Meisterdrucker Hidalgo Arnéra, revolutionierte Picasso das Linolschnitt-Medium vollständig. Dieses spezifische Werk hebt seine Meisterschaft in Reduktion und Minimalismus hervor – und demonstriert, wie eine geschmeidige Linolschnitt-Platte mit der leisesten Berührung eines Schnitzwerkzeugs enorme expressive Tiefe erreichen kann.
